Projekt: HyruleZ






Schloss Ikana Die Geschichte beginnt

Längst vergessen sind die Ruinen im Königreich Hyrule, doch einige haben den Krieg überlebt. Vom Wald überwuchert kämpfen die Bewohner Ikana ums nackte überleben.
Wichtiges
  • Längst ist dieses Reich vergessen und todgeglaubt, doch der momenten Herrscher versucht alles, um es wieder aufzubauen.

Alchemist Terean (Elster)

Beitragvon Volk von Ikana » Samstag 3. November 2018, 12:13

Der buckelige alte Mann, humpelte langsam die Straße zum Schloss herauf. Seine freie Hand, welche sich nicht auf den alten, verworrenen Krückstock stemmte, hielt er einen Vogelkäfig mit einer Taube. Erst vor wenigen Tagen war sein kleiner Freund wieder nach hause gekommen, in seine Hütte am Wald. Terean schaute zu den alten Mauern hinauf. Eine Schande das selbst König Agahnim nichts an dem Zustand des Gemäuers ändern wollte. Vermutlich hatte er eh ganz andere Pläne, dieser hinterlistige Mistkerl. Ein Grinsen huschte über sein Gesicht. Mit seinen 65 Jahren hatte er schon im letzten „Königskrieg“ gedient, damals war es schon der zweite Zweig gewesen und nun würde er es wieder sein. Sein kleiner Freund… er hatte ihm den Prinzen Loher geschenkt, auf das er ihn zu ihm schicken sollte, sollte die Zeit soweit sein.
Ein fieses, zahnloses Grinsen huschte ihm über das Gesicht. Die Zeiten schienen sich nie zu ändern, warum sollten sie das auch? Seit mehreren hundert Jahren stand die Uhr in Ikana still… es gab hier keine Fortschritte, keine Veränderungen. Ein jeder der anders war, ein jeder versuchte etwas zu ändern fand hier sein schnelles Ende. Die Könige unterdrückten das Volk wie es ihnen gefiel und der Wald verhinderte, dass die Menschen der Schreckensherrschaft entkommen konnten. Ihr Schicksal war zumeist immer das Selbe im Wald… der Tod oder der Fluch des Waldes.
Stark keuchend erreichte er das große Thor, es war mit Blut verschmiert. Soso… es schien die ersten Opfer zu geben, Prinz Loher hatte ja schon die ersten Bedenken geäußert.
„Wer seid ihr alter Mann?!“ raunte ihn eine dieser nichtsnutzigen Wachen an.
„Terean mein Name, Prinz Loher hat mich zu ihm gerufen.“ er stellte den Vogelkäfig auf den Weg und wuchtete den wahrlich massigen Rucksack, welcher mindestens so groß war wie er selber, von seinem Rücken und stellte ihn mühelos neben sich. Ein wenig begann er zu kramen und holte ein Pergament mit dem offiziellen Siegel des Prinzen heraus.
„Wie sie sehen werter Wachmann, es hat Alles seine Richtigkeit“ erneut musste er lachen, wobei ein wenig Speichel über seine Lippen floss.
„Ist ja widerlich“ entgegnete eine andere Wache und deutete dem alten Knacker an, dass er passieren konnte.
Welch ein Kinderspiel. Der alte Alchemist schulterte seinen Rucksack und nahm wieder den Vogelkäfig an sich. „Sagt wo finde ich den Prinzen? Ich kenne mich hier nicht aus.“
Das war zwar eine glatte Lüge, aber was dem Prinzen anging, er wusste wirklich nicht wo er sich zur Zeit aufhielt.
„Fragt die Mägde im Schloss, die sollten das wissen“, antwortete eine Wachen und machte den deutlichen Eindruck, dass sie kein Interesse hatte, sich weiter mit ihm abzugeben.
Dieses oberflächliche Verhalten würden diese Männer bald bereuen… sehr bald schon.
Seine Alchemie war mächtig und vermochte die tollsten Wunder zu verbringen.
Wer nicht dazu fähig war in die Tiefe zu schauen, würde sehr bald in sie herabstürzen.
Volk von Ikana
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Fünfter Zweig Seda (Elster)

Beitragvon Königsfamilie von Ikana » Sonntag 23. Dezember 2018, 21:46

Ihr war langweilig als sie ihren Sessel saß und darauf wartete wie das Orakel sich schlagen würde. Irgendwie konnte sie sich nicht vorstellen, dass die Frau fähig zu dieser Tat sein würde und wenn doch, was sollte sie dann mit ihr machen? Desinteressiert schwenkte sie ihr Weinglas. Einiges ging gerade in diesen Gemäuern vor sich, so viel Leben, sie viel Angst… ja das gefiel ihr.
Sie betrachtete die blutrote Flüssigkeit. Lag es am Alkohol das sie gerade die gemeinsten Ideen in ihren Kopf spann? Theor, noch immer war er mit den Kindern des zweiten Zweiges unterwegs. Wenn sie so ein wenig mehr darüber nachdachte, dann gaben sie ihren Jungen Schutz.
„Ach Theor mein Kleiner was mache ich nur mit dir?“, kam ihr seufzend über die Lippen. Der Junge war noch so… jung. Kaum in der Lage für Nachwuchs zu sorgen. Sollte ihren König etwas schlimmes geschehen, mochten die Götter ihn davor bewahren… noch, dann würde gewiss jemand auf dem Thron landen der dazu bereits in der Lage war. Hm… wenn sie so darüber nachdachte. Loher war ja irgendwo schon ein niedlicher Bursche, der könnte ruhig eine Weile auf dem Thron sitzen, nur für den Notfall, er würde Theor nichts tun. Hingegen Elras, er würde bis auf seine Sippe jeden ausrotten und Link, der spielte momentan nicht mit. Ob er noch lebte? Nicht einmal das wusste sie wirklich. Die anderen männlichen Nachfolger waren wir ihr kleiner Theor noch zu jung. Eigentlich waren das auch Elras, Loher und Link, aber vermutlich vermochte es ihr Körper schon, ihr Geist… bei Twinmold, sie bezweifelte das Elras überhaupt genug Verstand besaß um sein Teil dort einzuführen wo es hingehörte. Vermutlich musste seine Mutter daneben stehen und es ihm erklären. Oh bei Odolwa, sie sollte weniger trinken! Alleine der Gedanke gerade, was wenn er an seiner Mutter üben durfte, damit er sich nicht blamierte. Ganz schnell stellte sie das Glas bei Seite.
Es gab einfach Dinge, die wollte sie nicht wissen. Dennoch, irgendwas musste sie dagegen unternehmen, das Elras auch nur in Frage kam den Thron zu besteigen.
Umbringen, das war zu einfach, zu simpel, aber eigentlich die effektivste Methode jemanden los zu werden. Wenn aber Elras sterben würde, dann würde seine jüngere Schwester in die engere Auswahl geraten. Was aber, wenn sie Elras die Fähigkeit nehmen würde Erben zu zeugen? Leonora würde durchdrehen und marodierend durch das Schloss laufen. Keiner wäre vor dieser Frau sicher wenn sie ihren Verstand verlieren würde. Vermutlich würde sie jeden Jungen ein Stück kürzer machen. Doch… würde Elras das seiner Mami petzen gehen? Was, wenn er betäubt werden würde. Diese kleinen vertrockneten Erbsen konnte man gewiss operativ entfernen und … ach Elras war in dem Alter wo es ihm auffallen würde das ihm ein Spielzeug fehlte.
Wie nur stellte sie es an, dass Elras zeugungsunfähig wurde, Leonora davon etwas mitbekam, aber nicht durchdrehen würde? Das gewiss war schier unmöglich. Also eher, wie stellte sie es an, dass Elras keine Kinder mehr bekommen konnte, ohne es gleich seiner Mutter petzen zu gehen.
Das war wahrlich eine schwere Aufgabe. Was wusste sie über den Jungen?
Er war körperlich stark, was das anging war er jedem seiner Geschwister überlegen. Auch war klar das er König werden wollte… kaum ein Junge der Familie wollte das nicht. Theor zu ihren Leidwesen gehörte dazu. Weiterhin war er der Liebling seiner Mutter. Zudem fühlte er sich als vollwertiger Mann, nur weil er schon ein paar Bartstoppeln hatte. Das machte einen Jungen wirklich noch nicht zum Mann. Zudem, er war dumm. Nicht im beleidigenden Sinne, das auch, aber intelligent war er wirklich nicht. Ihr kleiner Theor, welcher erst neun war, hatte weit mehr Verstand als Elras jemals haben würde und Theor stand noch am Anfang.
Einzig und allein seine Dummheit konnte sie sich zu Nutzen machen. Magie… ja das würde ihr Mittel der Wahl sein. Sie würde ihr Phantom zu Elras schicken, mitten in der Nacht und ihn dort seine Eier nehmen. Doch was würde ihn dran hindern zu seiner Mutter zu laufen? Sie musste ihn eine Todesangst einjagen und dann? Dann war sie auch keinen Schritt weiter… vielleicht sollte sie dem Burschen einfach einreden das er schwul war, das wäre bei weitem einfacher. Das er sich vor Frauen ekelte… aber würde das Leonora aufhalten Elras auf den Thron zu setzen? Nein vermutlich nicht. Hm, aber wenn sie Elras blind vor Liebe machen würde? Wenn er alles für seinen Liebsten opfern würde? Was hatte sie davon? Auf alle Fälle einen abgelenkten und schwer verwirrten jungen Mann. Sie grinste über das ganze Gesicht. Das wäre jedenfalls sehr unterhaltsam. Ein paar feuchte Träume hier, ein paar adrette Männer dort. Elras würde nicht wissen wie ihm geschieht, bis er eines morgens, nackt, mit einem jungen Mann im Bett aufwachen würde.
Zumindest konnte sie so für Verwirrung sorgen, ob es sie weiter brachte, dass wusste sie nicht… aber ihr war so langweilig. Ihr Phantom sollte dem Jungen süße Träume bringen.
Oh sie sollte Abends wirklich weniger trinken.
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Königsfamilie von Ikana
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