Projekt: HyruleZ






Die verlorenen Wälder Wald im Osten

Eine natürliche Grenze bildend stehen diese magischen Wälder für Standfestigkeit. Der Reisende sollte sich nicht narren lassen, viele Waldgeister führen den Unbescholtenen in die Irre - auf dass er nie den Wald verlasse.
Wichtiges
  • Ikana hat einen Herscher, der alles daran setzt, das untergegangene Reich wieder aufzuhelfen.
  • Die Wälder sind gefährlich wie eh und je.

Beitragvon Synola » Dienstag 23. Oktober 2018, 21:59

Stunde um Stunde verging und dennoch fanden sie kein Lebenszeichen der Kinder oder des Waldgeistes. Das war doch zum verzweifeln. Hatte der Waldboden sie verschluckt oder eine grauenhafte Kreatur? Womöglich hatten die Kinder sie gar ausgetrickst und sind gen Osten gelaufen, nur um dann später gen Westen zu gehen. Ob sie überhaupt so weit gedacht hatten?
Seufzend marschierte sie neben den anderen her. Es würde bald wieder dunkel werden.
„Die Kinder sind doch kleiner als wir… sollten sie da nicht auch langsamer sein?“. Erkundigte sie sich „zudem sind wir noch keinen Spuren begegnet, was machen wir denn nun?“
Als Antwort erhielt sie nur Schweigen. Ihre neuen Weggefährten waren aber auch ein kompliziertes Völkchen. Sie mussten sich doch weit mehr anstrengen um die Kinder zu finden! Es war Winter, der Wald voller Monster, ihnen könnte doch wer weiß was geschehen.
„So geht das nicht!“ entgegnete Synola plötzlich „wir können hier nicht einfach herummarschieren und hoffen, dass wir den Kindern wieder zufällig über den Weg laufen!“
Plötzlich waren alle Blicke auf sie gerichtet, was ihr dann doch sehr unangenehm war.
„Wir … wir laufen hier einfach...“
„Das wissen wir auch“, brummte der werte Herr und ging weiter „dennoch haben wir keinen Anhaltspunkt und deine Fähigkeiten haben sich auch nicht als wirklich nützlich herausgestellt.“
Betrübt senkte das Geistermädchen den Kopf „verzeiht Herr, ich tue mein Bestes.“
„Sie wollen nicht gefunden werden“ entgegnete indessen die junge Dame sanft „Ganondorf, in wie weit würdest du die Fähigkeiten des Jungen einschätzen im Wald zu überleben?“
„Das ist schwer zu sagen, er könnte momentan kopflos reagieren und er wirkte erschöpft. Ich glaube nicht das sie weit kommen.“ murmelte der Herr vor sich hin.
„Der Waldrand ist nicht mehr all zu fern“, meinte die Dame nachdenklich „in ihren Zustand noch eine halbe Woche von dem Dorf aus, können sie das schaffen?“
Ein weiteres, nicht all zu viel sagendes Brummen kam dem Herren über die Lippen und eine anschließende Frage „was hast du vor?“
„Nun ist das nicht offensichtlich, hinter den Wäldern liegt Phirone. Dort gibt es das ein oder andere Lager der hylianischen Armee. Wenn die Prinzessin schlau ist, dann wird sie eines davon aufsuchen wollen, nicht wahr?“ bei den Worten huschte der jungen Dame ein Lächeln über das Gesicht.
„Damit wissen wir immer noch nicht welches Lager sie aufsuchen werden.“ murrte der Herr und die werte Dame begann zu kichern „Oh das müssen wir auch nicht. Es gibt eine hylianische Festung in Phirone, einen Hauptstützpunkt wenn du so willst. Wir müssen nur dorthin und...“
„NEIN!“ kam es plötzlich Synola sauer über die Lippen „wie könnt ihr nur so weit denken, wenn die Kinder es womöglich gar nicht erst aus dem Wald herausschaffen? Was wenn sie gar nicht den Weg nach Phirone finden, sondern sich so sehr verlaufen, dass sie in Eldin herauskommen? Was dann? Wir müssen sie so schnell wie möglich finden, die Kinder brauchen uns jetzt und nicht erst in ein paar Wochen!“
Level:
Klicke auf das Icon, um es im Vollbildmodus zu sehen  
Benutzeravatar
Synola
RPG-Berechtigt NC
RPG-Berechtigt NC
 
Beiträge: 13
Registriert: Sonntag 23. November 2014, 19:34
Barvermögen: 9,00

Beitragvon Ganondorf » Freitag 21. Dezember 2018, 21:45

Wo der Geist Recht hatte, da hatte er leider recht. Link war verwundet, dass hatte er in dem kurzen Augenblick erkennen können. Agahnim würde ihm den Kopf abreißen, wenn er das herausfinden würde, dass er seinen Erstgeborenen in einer Stunde der Not alleine ließ. Doch was kümmerte ihn eigentlich noch Agahnim? In Ikana hatte er keine Zukunft mehr und doch… Link umgab etwas, dass merkte er immer mehr. Etwas das auch Agahnim gespürt haben musste. Je mehr Zeit der König der Gerudos in diesem Wald verbrachte, desto mehr schärften sich seine Sinne. Ihm wurde langsam klar, dass er am Hofe des Königs von Ikana verweichlicht war. Er war ein Krieger, der König der Gerudos, welcher sich den Thron mit Blut genommen hatte! In seinem Reich hatte man ihn vergöttert und in Ikana musste er sich elenden Weibsbildern beugen. In seiner Heimat hätte sich das niemand getraut, er hätte sie zu Tode gefickt und womit? Mit Recht!
Wenn er es genau betrachtete, so stand er mit Agahnim auf einer Stufe, er war kein Diener, kein Lackei… er war ein Herrscher und er suchte gerade in einem von den Göttern verdammten Wald nach einem Bengel. Einem … Jungen mit dem er arges Mitleid hegte. Teilte er doch sein Schicksal.
Link war ein Herrscher, nun zumindest wurde er als Herrscher geboren, der seinen Thron verteidigen musste und vor wem? Vor elenden Weibsbildern die mit allem möglichen nach einem schlugen!
Brummend schritt er voran. Alleine das war ein Grund um das Kind zu schützen, alleine um die Pläne von Leonora den Erdboden gleich zu machen! Er würde Link alleine beschützen um dieser Frau ihre schlimmste Niederlage zu bescheren, danach würde, ob es dem Jungen passte oder nicht, jeden der ihm im Weg stand beseitigen und danach… danach würde er in sein Reich zurück kehren.
Doch sollte es das wert sein? Konnte ihm dieses fremde Land nicht egal sein? Konnte er nicht einfach mit einer Armee Gerudos in Ikana einmarschieren und es dem Erdboden niedermachen? Wenn er die Karte Hyrules richtig im Kopf hatte, dann konnte er sich ganz einfach über das Meer vom Süden aus nähren. Dann jedoch würde er die Berge überqueren müssen. Die Gerudo waren ein Wüstenvolk… Wälder und Berge waren nicht gerade eine Umgebung in welcher sie gut klar kamen. Dennoch, er wollte dieses Weib fallen sehen!
„Ihr seid so in Gedanken Herr“, unterbrach in Synola.
„Nichts worum du dich zu kümmern hast…“.
Weiterhin würde ihm Agahnim im Weg stehen, dieser Mistkerl der es billigend im Kauf genommen hatte, dass man IHN in einen Kerker gesperrt hatte und anschließend in einer modrigen Mine hat arbeiten lassen! Weiterhin musste er sich gerade mit einem alten Bekannten, einer nervigen Geisterfrau und einer von Geheimnissen umwobenen Frau abgeben. Für seinen Geschmack war er gerade von zu vielen Faktoren abhängig.
Plötzlich kam ihm ein Gedanke und er blieb mit einem breiten Grinsen stehen. Zwar vermochte er damit nicht Leonora das Leben zur Hölle zu machen, aber vielleicht erreichte er damit ein wenig das Herz dieses elenden Königs von Ikana. Oh ja… er würde sich um Link kümmern, sehr gut sogar, aber er würde ihn mit in seine Heimat nehmen und all die Geheimnisse ergründen welche den Jungen umgaben.
Ganondorf merkte nicht, wie die Magie des Waldes langsam begann ihn zu verändern… der Schatten welche der Arzt der Kokiri bereits in ihn gesehen hatte, nahm langsam Form an… der Wandel begann und das Tier in ihm wurde deutlicher und veränderte seine Wesenszüge schleichend.
Level:
Klicke auf das Icon, um es im Vollbildmodus zu sehen  
Klicke auf das Icon, um es im Vollbildmodus zu sehen  
Benutzeravatar
Ganondorf
RPG-Charakter
RPG-Charakter
 
Beiträge: 27
Registriert: Donnerstag 31. Oktober 2013, 21:12
Barvermögen: 22,00

Beitragvon Ganondorf » Samstag 9. Februar 2019, 16:30

Es gab so vieles was ihm durch den Kopf ging. So vieles das geplant werden musste. An erster Stelle musste nun endlich ihr Ziel stehen. Synola und Harmoyn würden es nicht zulassen das er nicht nach den Kindern suchte.
Link war zusammen mit der Prinzessin von Hyrule unterwegs. Jetzt stell sich mal einer vor er würde die Prinzessin persönlich beim König abliefern. Welch ein Dank ihm dann zu Teil werden würde. Das würde gewiss einige Pläne von Agahnim zerstören. Nur musste er dann Link irgendwie von der Prinzessin trennen, aber das sollte nicht das Problem sein. Weiterhin könnte er versuchen sich die Gunst des Königs von Hyrule zu erschleichen, aber da würde ihm Agahnim im Weg stehen.
Vielleicht konnte er auch einfach mit einer Armee das Reich erobern… Stück… für Stück.
Oh da kam ihm ein grausamer Gedanke. Was wenn er die Thronerbin Hyrules an die „Herrscher“ von Neu-Hyrule ausliefern würde? Dies würde das Mächteverhältnis ins wanken bringen. Er könnte den Herrschern Neu-Hyrules seine Armee an die Seite stellen und erst Hyrule zu Fall bringen und ihnen dann von Ikana berichten. Am Ende… würde er ihr Vertrauen haben und dann, dann würde er noch neu Hyrule zu Fall bringen. Jedoch fehlte ihm die Kraft dafür. Macht, er brauchte mehr Macht! Doch woher sollte er diese nehmen?
Würde es ausreichen die Länder mit den Kindern zu erpressen? Nun bei Hyrule sollte es ausreichen, doch dort wo Menschen ihr Herz hatten, befand sich Agahnim nur ein tiefes, schwarzes Loch. Wobei Ikana nun wirklich kein Problem darstellte. Womit wollte sich dieser Abklatsch eines Reiches denn zur Wehr setzen? Mit Mistgabeln?
Einer der talentiertesten Kämpfer war Link… dann noch ein paar andere Kinder des Königs und die wenigen Wachen welche es vermocht hatten ihn nieder zu ringen. Mehr hatte Ikana wirklich nicht zu bieten.
Vermutlich brauchte man nur die Stadt in Brand zu setzen und das Problem erledigte sich von alleine. Doch zuerst musste er die Kinder in seine Gewalt bringen. Es wäre weitaus einfacher, würde Link ihm vertrauen, doch hatte er sich nie darum bemüht, wozu auch? Er ist dumm gewesen. Von Anfang an hätte er daran denken sollen, dass er Ikana hätte erobern sollen.
„Synola, du scheinst mir die größte Empathie hier zu besitzen, wir müssen die Wesen des Waldes befragen… irgendwer muss die Kinder gesehen haben.“
Das Geistermädchen grübelte „Herr verzeiht, aber die Wesen des Waldes fürchten sich vor mir.“
Als ob er etwas anderes hätte erwarten sollen.
„Hast du denn keine Zauber… irgendwas um sie erspüren zu können?“ erkundigte er sich barsch.
Synola zuckte zusammen, schien aber nachzudenken.
„Nein Herr verzeiht“ sie wirkte betrübt.
„Gut Mädchen, dann sag mir, kennst du Wesen des Waldes die über solch ein Wissen verfügen könnten?“
„Oh ja Herr, Feen sollten so etwas wissen, oder die großen Dekubäume.“ sie wirkte stolz auf ihr Wissen und damit war ihr nächstes Ziel klar.
„Dann führe uns zu so einem Geschöpf… frage die Wesen des Waldes. Das scheint unser einziger Weg zu sein die Kinder rechtzeitig zu finden.“
Er spielte ein Spiel mit seinen Begleitern. Zumindest die beiden Frauen waren in der Hinsicht zu gut für die Welt.
Level:
Klicke auf das Icon, um es im Vollbildmodus zu sehen  
Klicke auf das Icon, um es im Vollbildmodus zu sehen  
Benutzeravatar
Ganondorf
RPG-Charakter
RPG-Charakter
 
Beiträge: 27
Registriert: Donnerstag 31. Oktober 2013, 21:12
Barvermögen: 22,00

Re: Wald im Osten

Beitragvon Link » Samstag 9. März 2019, 15:20

Die Nacht hatten sie noch bei den Affen verbracht. Eine Nacht in welcher Link nur sehr unruhig geschlafen hatte. Er hatte schon am Abend zuvor gemerkt, dass etwas mit ihm nicht stimmte. Der Kampf, nein der ganze Tempel schien ihm körperlich zugesetzt zu haben. Hatte er sich mal wieder zu viel zugemutet? Er wusste es nicht, vielleicht hatte es auch an der Maske gelegen, jedenfalls irgendwas schien stark an seinen Kräften zu zerren.
Als er den Morgen aufgestanden war, Zelda hatte ihn wachgerüttelt, da fror er schrecklich, ließ sich aber nichts anmerken. Sein ganzer Körper war leicht am schmerzen… und seine Brustgegend etwas mehr. Das so was aber auch immer wieder passieren musste. Dabei hatte dieser komische Kerl ihn noch gebeten auf sich aufzupassen. Da fiel ihm ein, er hatte Zelda noch gar nichts von seiner Begegnung im Tempel erzählt. Hmmm er würde es ihr erzählen wenn sie aus dem Wald heraus waren. Coco schien das Ganze schnell hinter sich bringen zu wollen.
Bevor sie jedoch aufbrachen, nahmen sie noch ein schnelles Frühstück zu sich, es waren die Reste ihres Proviants.
„Wir müssen aufbrechen, Freunde wollen Wald sicher heute verlassen bevor dunkel.“
Link schaute die Affendame erstaunt an „Heute? Schaffen wir es denn noch heute aus dem Wald heraus?“
Die Affendame nickte erfreut „wir dicht am Rand des Waldes, Coco brauchen bis Himmel sich wieder rot färben von hier bis Rand des Waldes. Wäre weiter Dekus sicher nie hier her getraut.“
Da war allerdings etwas dran, der Wald war noch immer sehr gefährlich und die Dekus… nun, sie waren zwar irgendwelche Kreaturen die aussahen wie Büsche, aber sicherlich würden auch sie ihre Mühe und Not mit den Gefahren des Waldes haben. Wenn sie so waren wie Zelda sie ihm beschrieben hatte, dann würden sie hier nur her kommen, wenn der Nutzen größer war als das Risiko welches sie eingehen mussten.
So brachen sie dann auch kurz nach den ersten Sonnenstrahlen auf. Vielleicht bildete sich Link das nur ein, aber er glaubte der Wald roch langsam nach den ersten Zeichen des Frühlings. Konnte das denn sein? Es war doch noch Winter… zumindest in Ikana, sein letzter Geburtstag war nun auch noch nicht all zu lange her. In Ikana zog sich der Winter aber auch recht lange hin… ob dies an den Bergen lag? Dennoch, die leicht wärmenden Sonnenstrahlen, waren mehr als angenehm und vertrieben ein wenig das Gefühl der Kälte aus seinem Körper. Jedoch, was ihm auch auffiel, er erschöpfte merklich schneller. Vielleicht lag es aber auch daran, dass er versuchte mit der Affendame Schritt zu halten. Sollte er die Affendame um eine Pause bitten? Nein! Er wollte raus aus diesem Wald, dann konnte er sich immer noch ausruhen.
So marschierte er tapfer neben Coco und Zelda her… bis zur lang ersehnten Mittagspause. Die Sonne stand im Zenit und sie hatten es sich auf einem umgefallenen Baum gemütlich gemacht. In den Bäumen waren Vögel zu hören, welche fröhlich zwitscherten. Link schloss die Augen und lauschte ihren Gesang. Er war so furchtbar müde, am liebsten würde er gerade einen kleinen Mittagsschlaf halten. Geistesabwesend führte er seine linke Hand zur Stirn und erschrak innerlich. Sein Kopf war merklich wärmer als sonst! Bei den Vier, ist er krank geworden? Hatte er womöglich sogar Fieber? Das fehlte ja noch! Wenn er jetzt richtig krank werden würde, was sollte er dann machen? Er konnte kaum so mit Zelda reisen! Schnell ließ er von seiner Stirn ab und schaute zu dem Mädchen rüber, auch sie hatte die Augen geschlossen und genoss die wärmenden Sonnenstrahlen.
„Wir bald müssen weiter“ entgegnete Coco.
„Nur noch ein paar Minuten“, murmelte Zelda neben ihm und auch der kleine Numus murrte ein wenig bei den Worten der Affendame. Der kleine Waldgeist hatte es sich mitten im Licht gemütlich gemacht. Jedoch es half nichts, sie mussten weiter, also stand Link auf um ihnen zu zeigen, dass sie weiter musste, zuckte dabei aber zusammen. Sein Körper schmerzte plötzlich stärker. Die Wunde welche ihm diese Pflanze verpasst hatte… diese schmerzte!
„Entschuldigt mich kurz...“, sprach er verlegen „bevor wir aufbrechen… ich bin gleich wieder da...“
Er wusste was die anderen denken würden, aber es verschaffte ihm etwas Zeit etwas zu kontrollieren. Mit eiligen Schritten verschwand er hinter einigen Bäumen und vergewisserte sich kurz, dass man ihn nicht sehen konnte und das ihm niemand gefolgt war. Als die Luft rein zu sein schien, zog er seinen Mantel aus. Sofort fing er an zu frieren, dass war wirklich kein gutes Zeichen. Sorgsam legte er den Mantel bei Seite und hob dann vorsichtig sein Oberteil hoch.
Verdammt… er hatte es ja befürchtet aber… VERDAMMT! Die Wunde war feuerrot und es sah so aus als würde sich Eiter bilden. Nein… nein das durfte einfach nicht passieren! Von der Situation ein wenig erschlagen rutschte er am Baum herunter, an welchen er sich gelehnt hatte. So eine Entzündung war gefährlich… was sollte er denn jetzt machen? Noch ertrug er die Schmerzen, aber wie er eben schon gemerkt hatte, wurden sie stärker und wer weiß wie es schon in ein paar Stunden aussehen würde. Das Fieber kam sicher von der Wunde her. Scheiße! Sollte er es Zelda sagen? Eigentlich wollte er nicht das sie sich Sorgen um ihn machte… aber was blieb ihm anderes übrig? Das letzte Mal wo er nichts gesagt hatte war sie schon ziemlich sauer auf ihn gewesen.
Lange jedoch hielten seine Gedanken nicht an, denn in der Nähe hörte er etwas lautes krachen. Vorsichtig stand er auf und griff nach seinem Mantel, welchen er schnell überzog. Nun, so schnell er konnte. Gerade wollte er nach Zelda rufen ob denn Alles in Ordnung sei, da kam plötzlich ein Koloss von einem Mann zwischen den Bäumen hervor, direkt auf ihn zugeschritten.
Der Berg von einem Mann war sicher zweieinhalb Meter groß! Der Anblick war nicht nur wegen seiner Größe bizarr, seine Kleidung war auch mehr als unpassend für diese Jahreszeit. Er trug eine Lederhose… und Lederstiefel… und eine seltsamen Eisenhelm, welcher seinen ganzen Kopf zu umhüllen schien, dass war es dann auch schon. Vorsichtig ging Link an dem Baum vorbei… nur ein paar Schritte rückwärts. Der Gigant hatte Muskeln wie ein Bär und mindestens genauso viele Haare auf der Brust.
„Hey… keinen Schritt… weiter!“ versuchte er gerade halbwegs mutig über die Lippen zu bekommen, aber irgendwie schüchterte ihn der Anblick gerade enorm ein.
Hätte er doch gerade nur sein Schwert bei sich…
„UUUUUUUGAH!“ kam es dem seltsamen Kerl über die Lippen und plötzlich kam dieser auch noch auf ihn zugestürmt!
In weniger als einer Sekunde reagierte Links Körper instinktiv, er drehte sich um und begann zu rennen „ZELDA, NUMUS, COCO, LAUFT!“, schrie er so laut er konnte und versuchte sich von den anderen weg zu bewegen, er wollte nicht das dieser Kerl zu ihnen lief.
„KOMM DU RIESENKLOTZ, FANG MICH!“, rief er dem Riesen zu und kippte nach gut zwanzig Metern Strecke um. Was… was war denn… jetzt los? Es war als hätte ihm jemand die Beine weg gezogen. Er versuchte aufzustehen, aber es ging nicht. Gerade noch so schaffte er es seinen Kopf zu heben und dieser Riese stand neben ihm. Hatte er ihn niedergeschlagen? Nein… das hätte er gespürt.
„UUUUUUUUUUUUUUUUUUUUAGH!“ schrie er wieder und griff mit einer seiner riesigen Pranken nach ihm.
„Nicht… lass mich runter!“, motzte Link.
„Na na… zumindest kann er noch sprechen, gut gemacht Boras.“ sprach die Stimme einer alten Frau. Verwirrte schaute sich der Junge um… wo kam diese Stimme her?
Wie sich kurz darauf herausstellte, kam die Stimme tatsächlich von einer alten Frau, welche aus dem Unterholz direkt auf ihn zu kam. Ihre schneeweißen Haare reichten bis zum Boden, was wohl an ihrer gebückten Haltung lag… auf ihren Kopf trug sie einen weit ausladenen Hut mit Spitze… welcher geschmückt war mit Beeren, Kräutern und Federn. Ihr Kleid sah ähnlich aus… braun… an sich schlicht, aber auch geschmückt mit allem was der Wald her gab. Die Frau sah aus wie eine Klischeehexe aus einem Kinderbuch, nur das ihre Haut nicht weiß und faltig war, sondern fremdartig braun… aber auch voller Falten.
„Miara… kannst du bitte die Begleiter des jungen Herren hier holen?“ die Stimme der Alten war rau… und jagte Link ein Schaudern ein, welches er sich selber nicht ganz erklären konnte.
Aus dem Unterholz, aus welchem eben erst die Alte getreten war, trat eine junge Frau heraus, vermutlich nur wenige Jahre älter als Link selbst. Ihr Gesicht wirkte genervt… und doch emotionslos. Ihre Haare waren schwarz, reichten ihr bis zu den Schultern und waren glatt. Auf ihren Kopf trug sie einen ähnlichen Hut wie die Alte, nur nicht braun sondern schwarz… und ohne irgendwelchen Schmuck. Ihr Kleid reichte der jungen Frau bis zu den Knien… und war am Oberkörper eng anliegend, so dass man jedes Detail ihres Körpers gut erahnen konnte…
„Ja Meisterin“… sie nahm ihren Besen, welchen sie in der Hand trug und setzte sich darauf.
DAS war tatsächlich eine Hexe… sie… sie konnte auf dem Besen fliegen!
Erlebte er das gerade wirklich, oder war das ein Fiebertraum?
„Nana… da staunt aber einer nicht schlecht, gnihihihihi“, lachte das alte Weib. "Deine Freunde sind gleich hier, aber bis dahin schlafe kleiner Freund… und schlafe lange, ich habe noch einiges mit dir vor."
Es war nur eine kurze Geste, aber Link wusste was die Alte tat, sie verzauberte ihn… das er aber auch vergessen würde wie er die Alte getroffen hatte, dass konnte er nicht ahnen… es war so viel mehr als ein einfacher Schlafzauber welchen die Hexe gerade auf ihn gewirkt hatte.

Vorher
Gegenstände
-Irrlichtmaske
- Rankenschwert
Level:
Klicke auf das Icon, um es im Vollbildmodus zu sehen  
Klicke auf das Icon, um es im Vollbildmodus zu sehen  
Klicke auf das Icon, um es im Vollbildmodus zu sehen  
Benutzeravatar
Link
RPG-Charakter
RPG-Charakter
 
Beiträge: 74
Registriert: Sonntag 27. Oktober 2013, 01:03
Barvermögen: 39,00

Die Waldhexe Ra Ra, Der Gigant Boras und die Schülerin Miara

Beitragvon Volk von Hyrule » Samstag 9. März 2019, 15:55

Das Schicksal war ihr heute wirklich freundlich gesinnt. Sie hatte den Jungen bereits aus dem Unterholz gesehen. Sie wusste zwar nicht wer er war, noch was er hier machte… und eigentlich hatte sie sich kurzzeitig etwas anderes erhofft, aber diese Situation war weitaus besser.
„Gnihihihi Boras, halte ihn gut fest, der Junge wird mir endlich helfen etwas in die Hände zu bekommen, dass ich schon lange haben will.“
„UUUUUAGH!“
„Ach hör auf du Trottel, du bist zu dämlich für diese Aufgabe“ und bei diesen Worten haute sie ihren strohdummen Diener ihren Gehstock gegen den Bauch. „Miara ist hingegen nicht dumm genug… und der Junge hier… er wird mir so einiges schuldig sein gnihihihi.“ lachend rieb sie sich die Hände und wartete nur das ihre Schülerin die Begleiter des Jungen her holen würde. Diese würden sich gewiss auch als sehr nützlich herausstellen.

Miara flog genervt auf ihren Besen durch die Wipfel der Bäume. Sie sollte die Gefährten des Jungen suchen. Schön das die dummen Aufgaben immer an ihr kleben blieben. Ihre Meisterin hatte gewiss wieder irgendeinen verrückten… oder ekeligen Plan.
Es dauerte nicht lange, da erspähte sie drei Gestalten. Ein Mädchen… einen Krog und einen Affen.
Sie schienen sich langsam dem Ort zu nähren wo ihre Meisterin sich befand. Vermutlich hatten sie Boras Gebrüll gehört. Wie nett, sie ließen ihren Gefährten nicht im Stich. Vermutlich die perfekten Voraussetzungen für ihre Meisterin.
„Hey ihr da unten, ich sehe euch.“ rief sie den dreien entgegen. Der Affe fing daraufhin an zu schreien und… lief weg. Was für eine mutige Kreatur.
„Coco tun leid… Coco nicht mutig… Coco… holen Hilfe!“
Noch kurz schaute die junge Hexe dem Affen hinter her. Was für ein feiges Vieh.
„Hey… du da, gehörst du zu dem Jungen mit den blonden Haaren?“ fragte sie mit leicht rauer Stimme. Bei den Göttinnen wie sie es hasste sich um so was zu kümmern. Es vergingen fünf Sekunden und sie bekam keine Antwort… was für eine Zeitverschwendung.
„Dein Gefährte ist da hinten zusammengebrochen… wenn ich du wäre, ich würde zu ihm gehen.“
Sie konnte genau sehen wie das Mädchen erschrak und zögerte.
„Ich weiß nicht ob er vor Schreck umgefallen ist als mein klobiger Freund Boras ihm hallo sagen wollte, oder ob er krank ist… meine Meisterin kümmert sich gerade um ihn.“
Immer noch schweigen, wie lästig.
„Also mir ist es vollkommen egal was du machst, ich fliege jetzt zurück zu meiner Meisterin… in einer Geschwindigkeit das du mir folgen kannst, überlege dir was du willst Mädchen, ich warte ganz bestimmt nicht auf dich.“ sie drehte sich mit ihren Besen um „ach ja, wir werden deinen Gefährten mit nach hause nehmen. Wir sind so nett und kümmern uns um Leute die umfallen…“
Mit diesen Worten flog sie los und sie konnte hören, dass man ihr langsam folgte. Gut so… sie wurde ein wenig langsamer, damit sie das Mädchen und den Krog nicht abhängte.

Boras hatte sich auf den Boden gesetzt und hielt den Jungen wie ein Baby im Arm, welches man versuchte in den Schlaf zu wiegen. Es war die perfekte Haltung, so konnte Ra Ra den Jungen untersuchen. Sie hatte ihm bereits seinen Mantel und sein Hemd ausgezogen. Die Wunde hatte sie schon aus der Ferne sehen können, aber vom Nahen wirkte sie noch unschöner. Sie war nicht wirklich schlimm. Ein ihr bekanntes Wesen hatte sie verursacht … es war einfach eindeutig dessen Handschrift… auch der leichte lila Schein. Ein leichtes Gift welches Fieber hervorruft und die Wunde sich entzünden ließ. Das war alles, wurde die Wunde gut versorgt, konnte der Patient binnen von drei Tagen wieder tun und lassen was er wollte. Das Gift war leicht zu neutralisieren, aber so schnell würde sie den Jungen nicht von der Angel lassen. Er war ausgesprochen niedlich. Boras war einfach kein guter Liebhaber und ohne den Helm nicht gerade gut anzuschauen. Der Junge hingegen, er hatte ein schönes Gesicht, weiche Haut… ein paar Narben… aber dagegen hatte sie auch Mittel, sie mochte Narben an so jungen Fleisch nicht. Nur gewaschen werden sollte er einmal, dass würde sie mit Freuden übernehmen.
„Gnihihihi“ ihr Zauber würde den Jungen schon in ihrer Schuld stehen lassen. Er würde sich noch an Boras erinnern und das er hin fiel, dass würde alles sein… und seine Beschwerden würden stärker werden. Er sollte ihr dankbar sein… und sie wollte ihn pflegen. Ihn anfassen…
„Gnihihihihi“
„Wenn ihr weiter so bekloppt lacht Meisterin… wird euer Plan nicht funktionieren.“
Ra Ra zuckte zusammen und holte mit ihren Stock aus, welchen ihre Schülerin gekonnt auswich.
„Unterstehe dich du dummes Ding!“ motzte sie.
Gelangweilt schaute Miara zur Seite „ich wollte euch nur mitteilen, dass seine beiden Begleiter in wenigen Sekunden in Hör und Sichtreichweite kommen dürften, sie sollten sich also benehmen. Es waren drei… der Affe ist weggelaufen.“
„Oh… ich danke dir mein Schatz.“ Ra Ra fing an wie eine freundliche, alte Dame zu lachen.
„Das ist gruselig wenn ihr das tut… und nennt mich nicht Schatz!“
Ra Ra wusste das es Miara nur als gruselig empfand, weil sie nur ihre normale Lache kannte… gut, in den meisten Fällen.
Sie machte große Augen als das Mädchen und der Krog näher kamen. Was für ein niedliches junges Mädchen. Sicherlich war sie nach Boras Geschmack.
„Ach du armes Ding!“ kam es ihr mitleidig über die Lippen „du hast sicherlich viel durchgemacht. Was macht ein kleines Mädchen wie du in diesem Wald?“
Sie merkte dass das Mädchen sie kurz misstrauisch beäugte und dann zu dem Jungen rüber schaute.
„Der arme Junge scheint verletzt zu sein… Fieber hat er auch. Boras! Deck den Jungen doch bitte mit seinem Hemd zu… er friert sicher. Verzeih meine Liebe, aber der Junge ist vor Boras weg gerannt. Ich weiß mein großer Freund hier wirkt sehr furchteinflößend. Bestimmt hat er ihm einen gewaltigen Schrecken eingejagt. Als Boras ihn dann aufhob, da habe ich ihn mir genauer angeschaut… er wirkte Fiebrig und verzeih, ich… habe ihn schon vorher gesehen… er hatte sich seine Brust angeschaut… er wirkte so verzweifelt.“
Sie wusste nicht ob das Mädchen ihr glauben würde.
„Boras, lass uns den Jungen nach Hause tragen, komm mit meine Liebe… bei uns zuhause kannst du dich aufwärmen, etwas essen und… wenn du möchtest dich auch waschen. Miara hat sicher etwas das du dir zum anziehen ausleihen kannst.“ sie sprach mit Engelszungen auf das Mädchen ein. Miara hingegen murrte nur.

Irgendwie schien sie es dennoch geschafft zu haben, dass das Mädchen und der Krog ihnen folgten, sie würde nur weiterhin nett zu ihnen sein müssen, dann würden Sie am Ende das tun was sie wollte.

Nach kurzer Zeit erreichten sie dann auch schon ihr Heim. Es war ein größeres Haus mit angebauten Badehaus. Immerhin mussten sie alle hineinpassen… und ihre Opfer die ab und zu vorbeikamen.
Volk von Hyrule
RPG-Berechtigt GC
RPG-Berechtigt GC
 
Beiträge: 8
Registriert: Mittwoch 6. November 2013, 00:06
Barvermögen: 14,00

Beitragvon Ganondorf » Samstag 9. März 2019, 20:03

Die Sonne stand am Horizont… es war kalt und bald würde es Nacht werden. Von den Kindern war keine Spur zu sehen und auch keine von einem großen Dekubaum oder einer Fee. Synola wirkte betrübt deswegen und entschuldigte sich andauernd, wobei Harmoyn ihr immer wieder neuen Mut machte. Für Ganondorf war die ganze Situation nur nervig und auch Bravon störte es.
In einem Moment wo die beiden Frauen in eine dieser überflüssigen, gefühlsduseligen Gespräche vertieft waren, packte er den alten Soldaten an der Schulter und zerrte ihn ein paar Schritte weiter von den Frauen weg.
„Du siehst wenig begeistert aus.“ sprach er unverblümt und der Mann schaute ihn verwundert an.
„Wie schätzt du die momentane Lage ein?“ erkundigte sich Ganondorf brummend.
„Nun, wenn ich frei sprechen darf Herr General. Wir verschwenden hier unsere Zeit. Um ehrlich zu sein, die Kinder sind mir egal.“ sprach er zögerlich „wir müssen aus diesem Wald heraus, was nützt es uns, wenn wir hier wegen diesen Kindern unser Leben lassen, dann können wir ihnen auch nicht helfen!“
„Weise gesprochen Bravon“ stimmte ihm Ganondorf zu „doch wie bekommen wir die beiden Frauen davon überzeugt? Sie werden die Kinder nicht aufgeben.“
Ganondorf legte die Stirn in Falten. Das stimmte leider.
„Bravon… du erinnerst dich wo das Dorf der Kokiri war habe ich Recht?“
„Durchaus Herr General“
„Wir werden hier bleiben, die Nacht ist nicht mehr fern, findest du den Weg im Dunkeln zurück?“ die Stimme des Generals klang ernst „ich will das du dir einen der Kokiri schnappst und ihn ausquetscht. Es sind Waldgeister, sie werden wissen wie man eine Fee findet oder einen Dekubaum. Tu was du tun musst.“
Bravon wirkte erschrocken ob der Worte, nickte jedoch. „Ja Herr General, wenn es uns hilft endlich diesen Wald zu verlassen, dann werde ich Alles tun was nötig ist.“ er klang zuversichtlich und schien den Ernst der Lage zu verstehen. Die Sache war also beschlossen und so begab er sich zu den beiden Frauen. „Harmoyn, Synola, wir werden hier unser Lager für die Nacht aufschlagen.“ sprach er mit ernster Stimme.
„Aber Herr!“ das Geistermädchen klang verzweifelt „die Kinder… jeder Tag der vergeht...“
Ganondorf hob die Hand um sie zu unterbrechen „während es dunkel ist, finden wir sie eh nicht. Sie werden schlau genug sein sich einen Unterschlupf zu suchen, so viel traue ich ihnen zu. Es nützt ihnen nichts wenn wir uns in der Nacht verletzten. Harmoyn, bitte mache ein Lagerfeuer… Bravon wird heute Nacht Wache halten.“
„Aber Herr, dass kann...“
Erneut hob Ganondorf die Hand um Synola zu unterbrechen „das habe ich ebenfalls mit Bravon besprochen, deine geistige Verfassung ist momentan nicht die beste, du wirkst unaufmerksam. Denk in der Nacht darüber nach, wie du besser eine Fee oder einen Dekubaum finden kannst. Du lebst schon ewig in diesen Wäldern und kopfloses Suchen führt offenbar zu nichts.“
„Hört hört...“ sprach Harmoyn höhnisch „da benutzt mal jemand seinen Kopf und nicht seinen Schwanz.“
Ein verächtliches Grunzen kam von Ganondorf „ihr wollt die Kinder finden, also solltet eigentlich ihr euch den Kopf zerbrechen.“
Die junge Kriegerin schaute ihn kurz erschrocken an, hatte er da etwa einen wunden Punkt getroffen? Zumindest gehorchte sie und begann Holz für ein Lagerfeuer zu sammeln, Bravon war längst auf den Weg zurück zu den Kokiris. Würde er sich beeilen, dann würde er morgen früh wieder hier sein.

Die Nacht war kalt und dunkel. Harmoyn schlief in der Nähe des Feuers und Synola war ganz in ihre Gedanken vertieft. Der Mond senkte sich langsam wieder. Diese Nachtwache hatte heimlich der König der Gerudo selbst übernommen. Er schaute gerade zum Mond hoch, als er ein Rascheln in der Nähe vernahm. Langsam stand er auf und zückte sein Schwert.
Er staunte nicht schlecht als Bravon aus dem Unterholz auf ihn zu kam, in seiner Hand hatte er etwas leuchtendes, das sich wehrte. Mit leisen Schritten ging Ganondorf auf ihn zu.
„Ich habe einen Krog unterwegs getroffen Herr General… es war nicht schön… aber ich habe durch ihn eine Fee gefunden.“
Der General nickte verstehend „weiß sie was wir wissen wollen?“
„Lasst mich los“ fiepte die Fee.
„Du wirst uns alles erzählen was wir wissen wollen, dann darfst du gehen.“ seine Stimme war ruhig… durchdringend und gefährlich.
„Bitte… ich weiß doch nichts“ flehte die Fee.
„Das hoffe ich nicht für dich, du willst nicht nutzlos sein.“
Die Fee wurde ruhig.
„Nun sag mir Fee… ich suche zwei Kinder, einen Jungen und ein Mädchen. Beide etwa gleich alt, beide blond… beide Menschen. Wo kann ich sie finden?“
Kurz schwieg die Fee und schaute sich verzweifelt dabei um „die… Auren von Menschen…“
„Kleine Fee… wenn du versuchst mich anzulügen, dann werde ich dich umbringen.“ seine Stimme ließ keinen Zweifel zu.
„Ich… sie sind weiter im Norden, bitte tut mir nichts!“ sie flehte ihn an und Ganondorf nahm einen ihrer kleinen Arme zwischen die Finger.
„Wer sagt das ich dir trauen kann?“
„Bitte… im Norden, bei der Grenze nach Eldin… bitte… tut mir nichts!“
Was für eine schwache Kreatur. Wenn er sie gehen lassen würde, würde sie dann die Kinder warnen gehen? Feen waren seltsame Wesen, überall auf der Welt heimisch. Sie kamen und gingen wie es ihnen beliebte. Viele Mysterien umgaben sie und so… entledigte er sich der Fee, indem er sie in die Hand nahm und zerquetschte. Es war so einfach.
Als er Bravon anschaute, sah er das er ihn anstarrte.
„Was soll der Blick? Hätten wir riskieren sollen das sie die Kinder warnt und wir wieder nicht wissen wo wir suchen müssen?“
„Natürlich nicht Herr General aber… weiter im Norden… bei Eldin… ich weiß nicht genau wo wir uns befinden und was genau uns diese Information nützt.“ er wirkte eingeschüchtert.
„Das lass meine Sorge sein, wir werden weiteren Kreaturen des Waldes begegnen.“
Level:
Klicke auf das Icon, um es im Vollbildmodus zu sehen  
Klicke auf das Icon, um es im Vollbildmodus zu sehen  
Benutzeravatar
Ganondorf
RPG-Charakter
RPG-Charakter
 
Beiträge: 27
Registriert: Donnerstag 31. Oktober 2013, 21:12
Barvermögen: 22,00

Re: Wald im Osten

Beitragvon Zelda » Freitag 29. März 2019, 16:10

Es war eine sehr unangenehme Situation. Sie saßen in einem sehr bequem, aber doch in die Jahre gekommen Wohnzimmer um einen alten flachen Holztisch, der mit Intarsien und Schnitzereien verziert war auf einer Sammlung zusammengestückelter Möbelstücke, die hässlicher nicht sein konnten. Sie saß auf einer flauschigen Couch in dreckrosa, neben ihr gleich Numus, dem seine Anspannung ebenfalls anzusehen war.

Wohlgemerkt fühlte sich auch Zelda nicht besser. Die Geschichte, die die Alte ihr versucht weißzumachen kam ihr von Anfang an seltsam vor. Fink soll einfach umgekippt sein? Das kam ihr seltsam vor... und Numus schien auch etwas zu wissen, denn er hatte ihr was von einer Hexe zugeflüstert... Sie konnte ihm aber nicht fragen, da sie nunmehr seit Stunden in Begleitung ihrer neuen Bekanntschaften sind.

Diese saßen auch um den Tisch. Boras erweckte einen sehr gruseligen Eindruck, ein wenig zurückgeblieben saß er auf einen Holzstuhl - wahrlich mit einem Herz in der Rückenlehne, klischeehaftiger konnte es gar nicht mehr sein - und starrte Zelda die ganze Zeit an. Ihr war schon unwohl. Daneben auf einem zweiten Sofa, in ausgeblichenem mintgrün, hatte sich das Mädchen vom Besen hingesetzt, nachdem sie heißen Tee in mit Blumen verzierten Porzellantassen jedem hingestellt hatte. Martha... sie verbesserte sich im Gedanken... Miara war ihr auch sehr suspekt... sie wirkte so gleichgültig, als wenn sie schon alles gesehen hätte.

Der Tee duftete nach Kräuter, aber sie hatte ihn noch nicht angerührt. Bei dem Gedanken, dass auch Boras aus einer solchen Tasse trank, schlich sich ein Lächeln auf ihr Gesicht. Oder Numus...

Und da wäre noch Ra-Ra, die Frau, die erstmal Fink verarztet hatte. Scheinbar ging es ihm doch nicht so gut.. Gift tobte, doch Ra-Ra versprach, dass er genesen würde - und das sogar bald schnell. Doch ihr Blick gefiel ihr nicht. Er erinnerte sie an die Blicke der Hofdamen, wenn diese über einen Prinzen oder gar den jungen Schmieden oder anderen Angestellten tratschten. Oft waren die Gespräche nicht jugendfrei - oder als wenn sie ihm auffressen wollen würde. Wie in den einem Märchen... wo sich Malin und ihr Bruder im Wald verliefen und auf das Pfefferkuchenhaus stießen...

Sie schüttelte den Gedanken ab. "Also, werte Ra-Ra. Wir bedanken uns sehr für die Hilfe, ohne Sie würde Fink wohl doch arge Probleme haben. Aber wir können leider ihre Gastfreundschaft nicht lange annehmen, sobald Fink wieder auf den Beinen ist, müssen wir schnellstens den Wald verlassen."

Martha... Miara schaute sie emotionslos an, doch war da ein leicht verwirrter Blick? Ein kurzes entgleisen ihrer Mimik, weil sie eine solche Reaktion nicht erwartet hatte? Boros starrte sie noch immer an, er rutschte nervös auf dem Stuhl und griff sich.... sie schaute gar nicht hin. Ra-Ra hingegen lächelte sie immer noch an und nichts zeugte von irritation - doch sie wirkte falsch. Unsympatisch. Erstaunlicherweise bestätigte das ihre These, dass hier etwas gewaltig nicht stimmte. Sie mussten weg - doch Fink musste erst genesen.
+ Bogen
+ Augenschild
Level:
Klicke auf das Icon, um es im Vollbildmodus zu sehen  
Klicke auf das Icon, um es im Vollbildmodus zu sehen  
Klicke auf das Icon, um es im Vollbildmodus zu sehen  
Benutzeravatar
Zelda
RPG-Berechtigt NC
RPG-Berechtigt NC
 
Beiträge: 69
Registriert: Donnerstag 31. Oktober 2013, 21:26
Barvermögen: 25,00

Die Waldhexe Ra Ra, Der Gigant Boras und die Schülerin Miara

Beitragvon Volk von Hyrule » Freitag 29. März 2019, 22:21

Ra-Ra hatte das junge Ding zusammen mit dem Waldgeist in das Wohnzimmer geführt. Ihr klobiger Diener Boras trug indessen den Jungen in das „Behandlungszimmer“. Es war ihre Hexenküche, dort hatte sie alles was sie brauchte um ihren Wünschen auf die Sprünge zu helfen. Ihre Schülerin Miara sollte indessen auf die beiden anderen Gäste acht geben. Immerhin brauchte sie Ruhe bei der „Behandlung“ des Jungen.
Sie verabschiedete sich also von den Kindern und begab sich zu Boras, welchen sie sogleich ins Wohnzimmer schickte. Sollten sich die jungen Leute doch unterhalten, oder wenigstens so tun… im Falle von Boras.
Das jedoch war nun nicht ihre Sorge, vor ihr lag der bewusstlose Junge. So beim genauen Hinsehen, er war wirklich nicht von schlechten Eltern. Gierig wischte sie ihm eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Schweißperlen tropften von Dieser… die Vergiftung und das Fieber setzen ihm zu.
Darum würde sie sich noch im Anschluss kümmern. Nun erst einmal… musste sie ihn vorbereiten.
Sie entledigte den Burschen all seiner Kleider… nicht ganz uneigennützig, aber auch aus medizinischen Gründen. Sie war einst auch eine Schülerin gewesen und schon ihre Meisterin hatte sie vor Infektionen durch Dreck in Wunden gewarnt und man konnte nie wissen wo sich so ein Jungspund Verletzungen zuzog. Also fing sie an ihn zu säubern, ausgiebig, mit einem Kräutersud. Er wirkte zum einen reinigend zum anderen heilend, beides konnte der Bursche gut gebrauchen, wie sie schnell herausfand. Die Wunde an seiner Brust war nicht seine einzige. Sein Rücken trug mehrere Schrammen, seine Schulter… eine vielleicht eine Woche alte Wunde. Dann waren da noch die Reste von blauen Flecken, Abschürfungen an den Beinen und wunde Füße. Die Kinder schienen eine längere Reise hinter sich zu haben und keine Zeit sich zu waschen. Alleine dadurch hätte sich der Bursche wer weiß was wegholen können. Nun, aber dafür war sie nun da und sie war sehr gründlich. Sie ließ keinen Zentimeter seines Körpers aus und sie genoss es das junge Fleisch zu berühren… fachkundig verstand sich. Momentan war sie wirklich mehr in der Rolle der Heilerin… auch wenn es ihr etwas zu viel Spaß bereitete. Wenn es ihm besser ging, nun… Prozeduren mussten wiederholt werden. Sie kicherte schmutzig. Natürlich ließ sie es sich auch nicht nehmen, den Jungen den Kopf zu waschen, er hatte wirklich schönes Haar und die Aussicht war auch nicht schlecht, wenn man so hinter ihm stand. Schade war nur, dass er leider in mancherlei Hinsicht wirklich noch ein Kind war… oder eine schlechte Veranlagung aufzuweisen hatte. Sie mochte doch volles Haar, wie das auf seinem Kopf.
Neugierig beugte sich über sein Gesicht, ob er noch ungeküsst war? War das Mädchen vielleicht seine Freundin… wusste er vielleicht schon wie man es tat? Hoffentlich hatten sie es nicht in diesem Zustand getan, da konnten sich das arme Ding wer weiß was wegholen, aber das Problem hatten sie nun nicht mehr. Erneut lachte sie dreckig.
Nachdem sie sich an ihm satt gesehen hatte… und er sauber war… fing sie endlich damit an die Wunden zu verarzten, welche sie bei der Wäsche ausfindig gemacht hatte. Immerhin sollte alles vernünftig heilen und die Narben… verschwinden. Boras konnte sowas tragen, der Junge nicht. Gut, Boras konnte man auch nur gebrauchen wenn man selber mehr als betrunken war… und nicht vor hatte in den nächsten Wochen zu sitzen. Sie schüttelte sich, manchmal konnte man aber auch verzweifelt sein.
Jedenfalls… sie verarztete ihn und gab ihm einen Trank zu trinken, welcher das Fieber ein wenig anstacheln würde und einen Trank, welcher gegen das Gift half und gegen die möglichen Entzündungen in seinem Körper. Fieber an sich war ja ausreichend um ihn ein wenig an das Bett zu fesseln. Anschließend verband sie noch die behandelten Wunden und wickelte eine Decke um den Jungen und begab sich dann zum Wohnzimmer, wo sie nach Boras rief, der den Burschen in ein Gästezimmer bringen sollte.
Sie setzte sich dann an den Tisch und begann sich mit den jungen Leuten zu unterhalten. Es dauerte auch nicht lange und Boras kehrte an den Tisch zurück. Schnell machte sich dann auch bemerkbar, dass ihr trotteliger Diener keine Manieren hatte. Tja da war Hopfen und Malz verloren.
Es dauerte dann auch nicht lange, da offenbarte ihr das junge Ding, dass sie nicht lange ihre Gastfreundschaft in Anspruch nehmen wollten.
„Ach Kindchen, mach dir deswegen keine Sorgen, wir haben hier gerne Gäste, auch wenn manch einer hier nicht weiß wie er sich zu benehmen hat.“ dabei schaute sie verärgert in die Richtung von Boras „nimm es ihn bitte nicht übel, er hat ein Spatzenhirn.“ sie lächelte das Mädchen an „Ihr könnt hier so lange bleiben wie ihr wollt, dein Freund braucht Ruhe, er ist sehr erschöpft.“
„Wundert mich nicht wenn man einen Gewaltmarsch im Winter durch diesen Wald unternimmt“, brummte Miara neben ihr „das ihr noch ganz seid grenzt an ein Wunder.“
Ra-Ra schaute ihre Schülerin an. Keine all zu patzige Bemerkung? Das war untypisch für dieses freche Ding. Anscheinend entwickelte sich in ihr doch noch ein wenig die Schauspielerin.
„Das ist doch nun egal Miara, Hauptsache ist doch, dass sie nun in Sicherheit sind, nicht wahr?“
Ihre Schülerin schaute sie an… natürlich wussten sie beide, dass keiner hier in Sicherheit war.


Miara mochte es sich kaum eingestehen, aber das Mädchen hatte Mut. Einer Hexe so etwas ins Gesicht zu sagen. Keine Sekunde hatte die Junghexe daran gezweifelt dass das Mädchen sie durchschaut hatte, dafür hatte sie einen zu wachen Blick, aber ihrer halbblinden Lehrmeisterin schien das entgangen zu sein. Diese vermochte es zwar ihre Maske aufrecht zu erhalten, aber Miara wusste, dass die Worte bei ihrer Meisterin auf wenig Gegenliebe gestoßen waren. Jetzt schon bereute es Miara das sie hier hatte bleiben müssen, die Göttinnen alleine wussten was die Hexe mit dem Jungen angestellt hatte, als sie mit ihm alleine war. Sie selber fand ihn ja zu niedlich.
Irgendwie… sie legte den Kopf leicht schief, mochte sie das Mädchen… vielleicht alleine schon aus dem Grund, weil sie zwar höflich aber bestimmend war. Zwar hatte Miara selber eine große Klappe, aber sie wurde oft dafür bestraft. Hm… wie wohl das Mädchen zu dem Jungen stand? Ob sie wohl ein Liebespaar waren, oder werden konnten? Ein leichtes Lächeln zeichnete sich auf ihren Gesicht ab. Die Kinder waren hier nicht in Sicherheit.
„Meisterin“, ihre Stimme klang ungewohnt lieblich „es ist schon spät, unsere Gäste sind sicher müde, ich führe sie zu ihren Zimmer.“
Das würde für heute die Pläne ihrer Meisterin auf Eis legen, immerhin würde sie das Zimmer gleich nebenan von dem des Jungen wählen um den Waldgeist und das Mädchen unterzubringen.
„Aber natürlich Liebes, ich wünsche euch eine gute Nacht.“ noch immer lächelte Ra-Ra, dabei wusste Miara, dass sie ihre Meisterin gerade innerlich kochte. Was für ein Spaß!

Miara begleitete die Beiden zu den Gästezimmern, es wurde Draußen langsam dunkel.
„So ihr Zwei, hinter dieser Tür ist euer Zimmer, hinter der Tür dort“ sie deutete auf eine Tür gleich neben der ihren „befindet sich das Zimmer wo euer Freund liegt, lasst ihn schlafen, er wird den Schlaf brauchen.“ sie versuchte zu lächeln „entschuldigt… ich bin nicht so gut darin“, sie kam einige Schritte auf das Mädchen zu „sag mal Mädchen, wie heißt du eigentlich?“
Bevor sie antworten konnte fiel sie ihr flüsternd ins Wort „passe heute Nacht auf deinen Freund auf, er ist wehrlos.“ sie schaute zur Seite „ein hübscher Name“, damit drehte sie sich um und ging „wenn ihr etwas braucht, mein Zimmer ist am anderen Ende des Flures gegenüber.“
Volk von Hyrule
RPG-Berechtigt GC
RPG-Berechtigt GC
 
Beiträge: 8
Registriert: Mittwoch 6. November 2013, 00:06
Barvermögen: 14,00

Im Haus der Hexe Ra-Ra

Beitragvon Link » Freitag 29. März 2019, 22:51

Er stand mitten im Wald, es regnete, sein ganzer Körper war nass… und vor ihm lag eine Schlucht. Langsam ging er auf die Knie und schaute in den Abgrund… Schwärze… nichts als Schwärze.
Als er sich umdrehte blickte er in das Gesicht von Leonora.
„Unwürdig!“ schrie sie ihn an und Link zuckte zusammen… dann erschien Theor neben ihm.
„Link, warum hast du mich alleine gelassen? Warum? Wegen dir musste ich sterben!“ er weinte, wie er so oft weinte.
„Theor ich wollte nicht“, versuchte er sich zu erklären doch sein Bruder schrie ihn an „wenn du geblieben wärst, dann hättest du mich beschützen können!“
Plötzlich stand Ganondorf neben ihm „hier bist du also...“ der General packte ihn am Kragen „meine Königin, was soll ich mit diesem Nichtsnutz machen?“
Leonora deutete nur auf die Schlucht und der Genral gehorchte.
Link schrie auf, doch nützte es nichts, er fiel… und fiel… immer weiter in ein tiefes schwarzes Loch. Bis er aufwachte.
„Mein Liebling, was ist los?“ fragte eine warme Stimme, das Gesicht… nicht mehr als ein Schemen.
„Ich hatte einen Alptraum, da war Leonora… ein Junge den ich nicht kenne und ein großer böser Mann… sie alle waren böse auf mich.“
„Mein Liebling, du hattest einen Alptraum“, seine Mutter nahm ihn in den Arm und drückte ihn an sich.
„Mama...“, kam es Link im Fiebertraum über die Lippen.
Dann… war es kalt… er stand neben Zelda, beide schauten in den Sonnenuntergang, es war wunderschön. „Danke das du mich nach hause gebracht hast Fink… ich brauche dich nun nicht mehr, lebe wohl.“
Es fühlte sich so an als hätte jemand einen Dolch in sein Herz gerammt… er wollte sich nicht von Zelda trennen. „Zelda… nicht...“, er murmelte vor sich hin „nicht… ich… will nicht gehen...“
Plötzlich schreckte er auf, es war dunkel… und er war… alleine?
Er versuchte auszumachen wo er sich befand. Mit den Fingerspitzen tastete er seine Umgebung ab… weich… er hatte eine Decke… nein zwei Decken. Zumindest fühlte er zwei unterschiedliche Stoffe. Lag er in einem Bett? Wie kam er denn hier her, was ist nur geschehen?
Er dachte nach… ah verdammt… es war so schwer. Da… war dieser große Kerl… er war hingefallen… warum… weil er schwach war? Sein Kopf dröhnte furchtbar bei dem Versuch sich zu erinnern. Vor Schmerzen fasste er sich an den Kopf… er war heiß. Fieber… die Wunde… da war was. Er fasste sich an die Brust… da… war… kein… Stoff. Nun ja, da war ein Verband. Man hatte ihn also verarztet? Wenn es doch nicht so dunkel wäre.
Wo war er nur… UND WO WAREN ZELDA UND NUMUS?
Er setzte sich auf und… fiel zurück in Bett… alles drehte sich um ihn, was war nur los? Ihm war richtig schwindelig.
Als die Welt um ihn herum wider halbwegs still stand, zwang er sich zur Ruhe und schaute sich um, zwischen einen Spalt fiel Licht in den Raum. Nicht genug um etwas zu erkennen, aber dort war ein Fenster. Anscheinend war es auch noch nicht Nacht. Wenn er also aufstand und nachschaute wo er war, dann konnte er vielleicht Zelda und Numus finden, nein er musste sie finden!
Also startete er einen zweiten Anlauf, er schlug die Decken bei Seite und… rollte sich sofort wieder drin ein. Sein Gesicht lief hoch rot an. Hatte er sich das gerade nur eingebildet? Seine linke Hand glitt an seinem Körper herunter… kein Oberteil, dass hatte er schon festgestellt. Das war aber auch nicht all zu schlimm. Seine Hand glitt weiter… keine… Hose… WAS ZUM?!
Wer… hatte… ihn… ausgezogen?
Sein Kopf explodierte farblich.
Was hatte man mit ihm getan?
In wessen Hände war er geraten?
Was wenn Zelda sich in den selben Händen befand?
Seine Gedanken liefen Amok… aber wusste nicht was er tun sollte.
Dann öffnete sich auch noch plötzlich die Tür… und… so ein Glück… Numus… Zelda…
Moment…

Link war von den Umständen der Situation vollends überfordert. Er freute sich unglaublich die beiden wohl auf zu sehen, doch hatte er auch viele Fragen… von denen er nicht wusste wie er sie stellen sollte… und… das bei diesen peinlichen Umständen.
Dennoch… er raffte sich zu einem leisen „den Göttern sei Dank geht es euch gut.“ auf. Seine Stimme klang schwach.
Gegenstände
-Irrlichtmaske
- Rankenschwert
Level:
Klicke auf das Icon, um es im Vollbildmodus zu sehen  
Klicke auf das Icon, um es im Vollbildmodus zu sehen  
Klicke auf das Icon, um es im Vollbildmodus zu sehen  
Benutzeravatar
Link
RPG-Charakter
RPG-Charakter
 
Beiträge: 74
Registriert: Sonntag 27. Oktober 2013, 01:03
Barvermögen: 39,00

Re: Wald im Osten

Beitragvon Zelda » Mittwoch 24. April 2019, 14:53

An Schlaf war nicht zu denken. Zelda ging schon seit einer geraumen Weile auf und ab, während Numus auf einen kleinen Schemel saß und vor sich hin klapperte. Es war ihr noch gar nicht aufgefallen, dass Numus, Geräusche von sich gab, wenn er sich bewegte - als wenn Holz gegen Holz prallte. Doch jetzt versuchte sie leise jedes Geräusch aufzunehmen, um eventuell zu hören, falls sich im Nachbarraum etwas regte.
Das ganze war ihr nicht geheuer, aber sie waren wohl der Besitzerin des Hauses zu dank verpflichtet. Sie hegte jedoch noch immer das Gefühl, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zulief.

"Numus, ich glaube, wir sollten Fink mal aufsuchen" Klappernd sprang er vom Hocker: "Jawohl, das ist eine gute Idee. Sollen wir Ra-Ra fragen, ob wir ihn besuchen können?" Soviel Naivität hätte sie dem Kleinen nicht zugetraut, hatte er hier gar nicht wahrgenommen? "Nein Numus, wir müssen uns leise verhalte. Vielleicht kannst du im Gang Wache halten, bis jemand kommt?". Numus legte seinen Kopf schief: "Au, wir sind also auf geheimer Mission?" "Ja, genau:"

Sie verließen leise bzw. klappernd den Raum. Zelde wies Numus in den Gang und er positionierte sich. So begab sie sich in Finks Zimmer. Im ersten Moment, sah sie gar nichts, hörte aber Fink, der fragte, wer dort sei. "Ich bin es, Zelda. Geht es cdir gut?" Sie kam langsam auf Fink zu. "Ich glaube du solltest nicht zu nahe kommen." Er klang etwas peinlich berührt. " Hast du vielleicht Anziehsachen für mich?"

Fink war also nackt, zum Glück sah sie nicht viel, doch es war schon unangenehm... . "Ich suche. Aber ich glaube, wir müssen hier so schnell wie möglich verschwinden. Fink, ich glaube Ra-Ra will uns nichts gutes. Wenn wir nichts zum Anziehen finden, dann müssen wir uns so herausschleichen."

Fink war davon nicht begeistert. Doch kurze Zeit später hatte er etwas Kleidung gefunden. Zelda drehte sich um, da stand Numus. "Numus, wie lange bist du schon hier?" "Ach so 5 Minuten... ihr sucht ja schon eine Weile." "Sollst du nicht aufpassen, dass keiner kommt?" "Aber da ist doch jemand gekommen - Ra-Ra steht doch da in der Tür." Sie spürte, wie ihr das Blut aus dem Gesicht wich." Wie lange...?"
+ Bogen
+ Augenschild
Level:
Klicke auf das Icon, um es im Vollbildmodus zu sehen  
Klicke auf das Icon, um es im Vollbildmodus zu sehen  
Klicke auf das Icon, um es im Vollbildmodus zu sehen  
Benutzeravatar
Zelda
RPG-Berechtigt NC
RPG-Berechtigt NC
 
Beiträge: 69
Registriert: Donnerstag 31. Oktober 2013, 21:26
Barvermögen: 25,00

VorherigeNächste

Zurück zu Die Wälder

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste

cron


Projekt HyruleZ • ImpressumCreditsDatenschutz