Projekt: HyruleZ






Steppe von Hyrule Die weiten Ebenen der Provinz

Abenteuer auf weiter Steppe erwarten jene, die es wagen, die Wege des Reiches zu betreten. Egal ob Steppen oder Stadt, hier schlägt das Herz des Königreiches.
Wichtiges
  • Die Provinz Hyrule leidet noch heute unter die Auswirkungen des Bürgerkrieges gegen Neu-Hyrule. Das Königreich ging geschwächt aus dem Krieg hinaus.
  • In Kakariko wird gerade der Rat der Statthalter vorbereitet.
  • In Hyrule ist ein neuer Berater aufgetaucht, der den König zur Seite steht.

Ein verlassener Bauernhof

Beitragvon König Hornaku » Dienstag 31. Juli 2018, 22:19

Die restliche Zeit bevor er einschlief malte er sich eine passender Vergangenheit für sich aus.
Ein Schäfer kam ihn als erstes in den Sinn, doch verwarf er schnell den Gedanken, denn von Schafen wusste er nicht wirklich viel. Sie mussten geschoren werden und aus ihrer Wolle stellte man Kleider her, wenn man sie richtig verarbeitete. Wie man jedoch Schafe hütete oder gar scherte, dass war ihm schleierhaft.
Vielleicht konnte er ein Krieger sein! Ein stolzer Mann mit … ohne Schwert oder Schild. Vielleicht würde er noch einen Knüppelte in einem Wald finden, aber dieser wäre sicher als Brennholz besser geeignet.
Dann war er vielleicht doch eher ein einfacher Bauer, doch wusste er nicht einmal wie man ein Feld bestellte, noch wann man die Ernte einholte. Was nur hatte er sein ganzes Leben über getan, dass er anscheinend unfähig war zu überleben!
Was konnte er eigentlich? Soweit er es bis jetzt beurteilen konnte, war er in der Lage ein wenig Selbstreflektion zu betreiben, dass war doch schon einmal ein Anfang. Ergo war nicht auf den Kopf gefallen, höchstens im wörtlichen Sinne. Seine Ausdrucksweise war auch nicht gerade bürgerlich. War er womöglich ein Adeliger? Bei Nayru, ganz sicher nicht, dann würde er in einem Herrenhaus residieren. Vielleicht war er aber ein Diener in solch einem Hause gewesen. Das muss es sein!
Doch wie sollte ihm das weiter helfen? Wer brauchte schon den Diener eines Adeligen welcher sein Gedächtnis verloren hatte und stank wie ein Penner, welcher er nun war?
Vermutlich niemand, doch war es die überzeugendste Rolle welche er spielen konnte. Die einzige in welche er sich hineinzuversetzen vermochte.
Er musste nachdenken, was konnten solche Diener gut… sich benehmen, Anweisungen folgen, höflich dastehen, ihren Herren jeden Wunsch von den Augen ablesen und gegebenfalls Ratschläge erteilen. Moment Ratschläge! Er konnte genau so gut den Berater eines Adeligen mimen.
Als Berater war man gewiss eher gefragt. Dazu musste er nur ein größeres Dorf finden und mein seinem hoffentlich vorhandenen Redegeschick den Menschen zu mehr… Rubinen helfen und sich selbst. Vielleicht fand er auch so heraus was er wirklich konnte, aber mit etwas musste er anfangen. Zumal Bauern im Moment nicht gebraucht wurden und die Schafe waren auch in den Ställen… der Winter war wahrlich ein schlechter Zeitpunkt das Gedächtnis zu verlieren.
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Im Wirtshaus

Beitragvon Agahnim » Samstag 22. Dezember 2018, 16:53

Agahnim schaute den jungen nur mit schiefen Blick an. Es war halt noch ein Kind. Ein wenig Erfahrung hatte er schon mit Kinder, wenn auch nicht viel. Seinen Lenden entsprangen viele Kinder mit vielen Frauen, aber das großziehen übernahmen andere. Letztendlich hatte er seine Kinder sogar verlassen. Hier hatte er es aber mit einem Jungen zu tun, den er nicht abschieben kann.

Er seufzte: "Ich selber kann dich nicht nach Hause bringen, und ich weiß auch nicht, wann, aber wenn du mir hilfst, werden wir ein Medium finden, was dich nach Hause bringen kann." Der Junge überlegt nervös, doch dann willigte er ein. Sie gaben sich die Hand.

Und nun hieß es zu planen. Sei erstes Ziel sollte es sein, sich wieder in Hyrule zu etablieren, es gab noch eine Marionette, die für ihn das Königreich verwalten musste. Und dann sollte er sich auf Reisen begeben. In Kakariko gab es die größte Bibliothek des Landes. Nur... die Lage in Kakariko war gerade angespannt, ein politischer Machtwechsel stand bevor. Doch das sollte ihn nicht abschrecken - im Gegenteil, es lieferte ihm die perfekte Ausrede zu reisen. Und dann musste er weitere Weisen finden.

" Also, warst du schonmal in der großen Stadt?"
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Ärol (Elster) Im Wirtshaus

Beitragvon Die Weisen » Samstag 22. Dezember 2018, 19:50

Er wusste nicht was er von seiner jetzigen Lage halten sollte. Dieser fremde Mann in der Robe, er konnte ihn nicht nach hause bringen, oder wollte es nicht. Ein Medium finden welches dies vermochte, konnte man denn nicht einfach zum nächsten Portal gehen, das konnte doch nicht so schwer sein! Es sei denn… nein das konnte nicht sein, wussten die Menschen der Lichtwelt denn nicht wo sich die Portale befanden? Zumindest ein paar davon sollten sie doch kennen!
Wobei, das würde erklären weshalb so selten Bewohner der Lichtwelt vorbeischauten.
Das war doch purer Irrsinn, das musste man doch wissen! Ansonsten stolperte man doch blind hinein und kam nicht mehr zurück! Das beste Beispiel dafür war doch gerade er selber!
Leider war durch diesen unglücklichen Umstand auch dieser Kuttenkerl seine einzige Chance. Also gab er ihm die Hand und… war nun von ihm abhängig. Sollte er ihm dennoch doof kommen, konnte er immer noch fliehen. Er musste nur darauf acht geben, dass er sich nicht plötzlich in einem Kerker wiederfand. Ärol ließ die Schultern hängen und bekam kaum die Frage des Mannes mit.
„Ich bin noch nie in der Lichtwelt gewesen, also war ich auch noch nie in einer eurer Städte.“ ein wenig eingeschüchtert hielt er seinen rechten Arm fest. Tat er hier überhaupt das Richtige? Der Mann wollte zurück in die Hauptstadt. Dort wo der König residierte, wenn er das richtig annahm. Weiterhin war der Kerl immer noch ein Mörder… und … ach er hatte keine Ahnung wie es weiter gehen sollte.
Langsam ging er noch einmal die Worte des Kuttenträgers durch… eigentlich sind es nur wenige Worte gewesen… Stadt… eine große Stadt… ach er konnte sich kaum konzentrieren. Er war müde und einfach nur fertig.
„Können wir … morgen weiter reden… ich bin wirklich hundemüde.“
Der Kuttenträger nickte ihm zu und ließ ihn alleine.
Erschöpft ließ sich Ärol ins Bett fallen, er wartete nicht einmal bis der Mann zur Gänze aus seinem Zimmer verschwunden war. Was würde wohl seine Mutter gerade von ihm denken? Sie war eine Verräterin… sicherlich würde sie so eine Reise hoch interessant finden und sein Vater? Er würde ihn hierfür umbringen, eben wegen Verrates.
Angestrengt rollte er sich in die Decke ein, er sollte jetzt nicht an so was denken, er hatte größere Sorgen. Irgendwie musste er mit dem Robenkerl klarkommen. Vielleicht half es wirklich wenn er versuchte ihn besser kennen zu lernen. So lernte er vielleicht auch ihn besser einzuschätzen.
Es vergingen einige Minuten, bis er in einen tiefen Schlaf fiel, aus welchen er erst am nächsten Morgen gerissen wurde. Der Robenkerl stand über ihn gebeugt und hatte ihn wach gerüttelt. Vermutlich hatte er für seinen Geschmack zu lange geschlafen. Laut gähnend und sich ausgiebig streckend erhob sich Ärol und folgte dem Robenfutzi in den Gastraum.
Es war recht ruhig, kaum einer war auf den Beinen, dass musste wohl daran liegen, dass es draußen noch dunkel war.
„Warum weckt ihr mich so früh...“ fragte er gähnend und rieb sich die Augen, während er sich auf den Platz direkt gegenüber von dem Kerl setzte. Er wollte jetzt gleich damit beginnen den Mann besser kennen zu lernen, von dem nun sein Leben abhing. Doch bekam er keine Antwort. Er sprach nur mit der Bedienung und bestellte für sie beide etwas zu essen und zu trinken.
Trotzig legte Ärol seinen Kopf auf seinen aufgestellten Arm und starrte den Kerl an.
„So geht das nicht, wenn ich schon mit dir reisen muss, dann rede auch mit mir. Ich… will dir etwas entgegen kommen...“ alleine nur deshalb, damit er nicht mehr so viel Angst vor dem Kerl hatte.
„Also… mein Name ist Ärol… Ärol Ru'ka… mein Vater … ist“ nein jetzt begann er wirklich zu sehr zu plaudern „… lassen wir das“ er senkte seinen Kopf über das Frühstück welches ihm gebracht wurde. „Du… bist eine ziemlich große Nummer in diesem Königreich oder?“ er senkte seine Stimme zum flüstern „habe ich das richtig verstanden, … du hast den König beseitigt?“ er traute sich gerade nicht den Mann anzuschauen. „Oh… und was mich brennend interessiert, wie heißt du eigentlich?“.
Sein Kopf war noch immer über das Essen gesenkt… es sah dem doch ähnlich was er zuhause bekam und nahm einen neugierigen Bissen. Naja… es schmeckte aber nicht wie zuhause… aber der Hunger würde es rein treiben.
„Hm… sag mal Kutti… ja so werde ich dich jetzt nennen wenn du mir nicht deinen Namen verraten wirst, hast du eigentlich eine Frau, oder Kinder, oder beides?“
Er versuchte sich irgendwie mit dem Mann zu unterhalten, in der Hoffnung an Informationen zu kommen, die ihm zeigten das er nicht vor einem reinen Monster saß.
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Re: Die weiten Ebenen der Provinz

Beitragvon Agahnim » Montag 4. Februar 2019, 11:46

Agahnim seufzte. Jetzt hatte er die Wahl sich den Jungen anzunähern und ein paar Informationen aus ihm herauszukitzeln, oder die gemeinsame Reise wäre kurz und erfolglos. Das einzige Problem war, dass Agahnim sich dem Jungen öffnen musste, und dies ging nur, wenn er ein paar Informationen an ihm weiter ging.

Agahnim glaubte keineswegs, dass der Ärol ungefährlich wäre. Doch es war unwahrscheinlich, dass er das wahre Potenzial, welches in ihm schlummerte auch nur anseitsweise kannte. Dies barg nützliches Potenzial, aber leider auch Gefahren, die Agahnim nicht einschätzen konnte. Desweitere glaubte er nicht, dass hier in der Lichtwelt die Fähigkeiten des Jungen sich offenbaren würden. Aber man weiß ja nie.

Agahnim seufzte erneut. Die Stille, in die Ärol verfallen war musste jetzt von ihm durchbrochen werden. "Ich bin Agahnim Dunkelschwert und diene dem König dieses Landes auf vielfältige Weise, hauptsächlich als Berater. Ich denke, es ist dir schon aufgefallen, dass ich meine eigenen Ziele verfolge, doch es geht mir auch um dieses Land. Wie du weißt...." Aröl hob die Augenbrauen fragend und Agahnim setzt neu an. " Hyrule ist ein instabiles Land, die äußeren Provinzen versuchen ihre Selbstständigkeit gegenüber dem Königshaus zu wahren und auszubauen - sogar teilweise sich komplett aus dem Reichgefüge abzulösen. In diesen Zeiten braucht es einen Starken König... und den haben wir nicht. Da muss man eben manchmal zu Mitteln greifen, die nicht ganz so konventionell sind."

" Aha" Ärol schien ihm das nicht ganz abzukaufen. Dabei blieb Agahnim so dicht an der Wahrheit, wie es nur ging. Er verfiel wieder in Schweigen. Da hakte Aröl nach. "Und Frau und Kinder? Darauf hast du noch nicht geantwortet." Ein bitterböser Funke blitze in Agahnims Augen auf.Der Junge wurde frech... Doch dann musste er an seine Familie denken. Er hatte hier in Hyrule Dinge kennengelernt. Familie bedeutet hier Nähe und Gefühle, doch daheim. Da galten solche Werte als schwächlich. Aber er vermisste seine Frauen und Kinder schon. Selbst Link, sein Tronerbe... Zuviele Intrigen formten ihn in seiner Jugend... und viele Intrigen werden seine Kinder formen. "Ja, ich habe Frauen und ich habe Kinder." Er hörte die Sentimentalität aus seinen Worten selber, aber Ärol hatte etwas angestoßen. Deshalb fügte er hinzu: "Ich habe sie schon lange nicht mehr gesehen und es wir auch noch eine Weile andauern.

Agahnim aß weiter. Er bemerkte nicht, dass Ärol ihn anschaute, als wenn irgendetwas... unerwartet war. Erneut aßen beide in der Stille. Als das Essen aufgegessen war, hatte er sich wieder die kalte Maske aufgesetzt. "Also Ärol, unser Ziel ist es nach Kakariko zu gelangen. Dort findet demnächst der Rat der Statthalter statt, in dem ein neuer Statthalter des Königs gewählt werden wird. Dies ist der perfekte Vorwand für mich als Berater dort aufzutauchen. Du reist als mein Assistent mit. Unser Ziel ist es aber, in der großen Bibliothek Kakarikos zu recherchieren. Eventuell finde wir für dich auch einen Heimweg." Und für mich noch mehr Informationen über die Weisen und die Geschichte Hyrules. Noch immer war Agahnim sich nicht sicher, was er mit Ärol letztendlich anfangen wird. Es galt noch immer das Geheimnis um die Bewohner des Schattenreiches zu lüften. "Also Ärol, brechen wir auf?"
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Beitragvon Die Weisen » Montag 4. Februar 2019, 12:57

Ein wenig wunderte es ihn doch, dass Agahnim, so hatte sich der Kaputzenkerl vorgestellt, tatsächlich Kinder hatte und Frauen. Ob das hier mit den Frauen so war wie in seiner Heimat? Das niedere Volk war eher monogam, während sich die Reichen und Mächtigen zumeist einen ganzen Harem hielten. Familie, ob Agahnim seine Kinder liebte, oder seine Frauen? Irgendwie konnte er sich das nicht vorstellen aber seine Stimme… klang dort eine Spur von Heimweh mit?
Unauffällig ließ er seine Schultern hängen, sein Vater vermisste ihn gewiss kein Stück. Kinder und Frauen bedeuteten für ihn nur Arbeit und Ablenkung. Ohne Probleme hätte er mehrere Frauen haben können, aber sie störten nur… wenn er körperliche Gelüste verspürte, dann befriedigte er diese wo anders. Ist ja nicht so das Ärol ihm ab und zu hinter her schlich…

„Wir können gerne aufbrechen, ist ja nicht so das ich irgendwas anderes vorhätte“, antwortete er leicht sarkastisch und erhob sich. Er strich sich die Kleider glatt und schaute aus dem Fenster nach draußen… es schneite. Alleine bei dem Gedanken da jetzt raus zu müssen, fröstelte es ihn sehr. Die letzten Tage hatte er zumindest das Glück gehabt in einer Kutsche reisen zu können, geschützt vom Wind. Dort hatte man ihm auch eine Decke angeboten, gegen die Kälte doch nun, nun war er dem Wetter hilflos ausgeliefert. Seiner Kleidung mochte zwar einen warmen Eindruck erwecken, aber das war sie leider nicht. Bei den Minustemperaturen dort draußen würde er ziemlich schnell krank werden, aber den Robenfutzi würde das sicher nicht interessieren. Ein leises Seufzen kam ihm über die Lippen und er folgte Agahnim in die Kälte.
Um diese Uhrzeit war noch nicht sonderlich viel los.
„Wir… werden zu Fuß unterwegs sein oder?“ erkundigte sich der Junge und bekam nur ein Nicken als Antwort. Oh toll… zumindest der Kerl in der Robe schien dickere Kleidung zu tragen.
„Hey du bist doch ein Berater, hast du denn keine Rubine um uns eine Kutsche zu leihen… oder Pferde? Wie weit wird die Reise überhaupt?“ er wollte eigentlich nicht quängelich erscheinen… aber ihm war jetzt schon bitter kalt… und es war windig… lange würde er es hier draußen nicht aushalten. Hätte er doch nur auf den dämlichen Stein gehört und ein paar Sachen zusammen gepackt!
Er konnte hören wie Aganim seufzte. Anscheinend ging er dem Mann jetzt schon auf die Nerven.
„Entschuldigung“, meinte er knapp und verschränkte die Arme vor der Brust. Der dämliche Wind pfiff einfach so durch sein Oberteil.
Schweigend begangen sie dennoch ihre Reise, einen Schritt vor den anderen. Die Stunden vergingen und an ihnen ritten Boten und Kutschen vorbei.
Nach einer Weile erreichten sie eine Kreuzung… was darauf stand konnte Ärol nicht lesen, war ihm doch die Schrift dieses Landes fremd, aber die Symbole erkannte er. Das eine sah nach einem Haus aus, das andere nach einem Fluss… dann eines mit mehreren Häusern.
„Agahnim… können wir zu dem Haus da gehen?“ fragte er leicht zögerlich. Mittlerweile war er bis auf die Knochen durchgefroren. „Mir… ist doch etwas kalt…“
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