Projekt: HyruleZ






Stadt Hyrule Die Geschichte beginnt

Abenteuer auf weiter Steppe erwarten jene, die es wagen, die Wege des Reiches zu betreten. Egal ob Steppen oder Stadt, hier schlägt das Herz des Königreiches.
Wichtiges
  • Die Provinz Hyrule leidet noch heute unter die Auswirkungen des Bürgerkrieges gegen Neu-Hyrule. Das Königreich ging geschwächt aus dem Krieg hinaus.
  • In Kakariko wird gerade der Rat der Statthalter vorbereitet.
  • In Hyrule ist ein neuer Berater aufgetaucht, der den König zur Seite steht.

Im Versteck

Beitragvon Taner » Sonntag 19. Mai 2019, 19:01

Nach einem Moment konnte er nicht mehr. Taner fing schallend an zu lachen, doch Vilja ließ nicht nach. Weiter, immer weiter tastete die Frau seine Füße ab. Was verdammt noch mal suchte sie da? Langsam fing der Junge an sich auf der Hängematte zu krümmen. Es war nicht mehr auszuhalten.
„Gnade!“ kam es ihm schwach über die Lippen. Vilja nahm ihre Hände zurück und schaute ihn breit grinsend an. „Kitzelig wie eh und je. Zumindest hast du noch deine Reflexe in den Füßen und das durch den Verband.“
„Durch den Verband?“ brachte er noch halb lachend über die Lippen „das waren meine Zehen und die sind nicht verbunden!“
Erneut nahm die Diebin einen seiner Füße in die Hand. „Die wurden aber mit irgendwas eingeschmiert deine Zehen.“
„Kann sein“ kicherte Taner „bitte, lass meinen Fuß los.“
Die Diebin kicherte und zog Taner auf die Füße. „So, dann komm doch jetzt bitte mit runter zu den anderen. Hier ist es doch wirklich bitterkalt.“
Taner nickte und zog sich seine Socken und Schuhe wieder an. Eigentlich war ihm gerade richtig warm, aber auch er wusste wie schnell sich das ändern würde.
So folgte er der Frau wieder in das Erdgeschoss, in die warme Eingangshalle. Sein Blick schweifte durch den Raum und hoffte seine Tiere zu erspähen. Lange dauerte es nicht, die kleinen Verräter saßen am Feuer bei ein paar seiner Leute und ließen sich kraulen. So was… er ging auf seine Tierchen zu, welche ihn schon zur Kenntnis nahmen und sich nur gelangweilt streckten.
Wortlos setzte er sich neben sie und begann sie zu kraulen. Sein Kater kletterte auf seinen Schoß und ließ sich ausgiebig durchkraulen… sein Frettchen… blieb bei dem Gauner dessen Name ihm gerade einfach nicht einfallen wollte. Ausgerechnet Fridolin… vermutlich hatte der Mann nur warme Hände.
„Gibt es neue Aufträge?“ erkundigte er sich bei Vilja, welche sich lautlos neben ihn gesetzt hatte.
„Leider nein, die Auftragslage ist momentan eher schlecht. Wir werden zusehen müssen das wir irgendwie über die Runden kommen.“
Irgendwie… also wieder Lebensmittel stehlen und was sonst noch benötigt wurde. Schnee konnte man ja zum Glück schmelzen, also würde es ihnen nicht an Wasser mangeln.
„Wie lief der Raubzug im Bezug auf Lebensmittel heute morgen?“ erkundigte sich Taner weiter.
„Auch nicht sonderlich gut. Unsere Leute wurden fast geschnappt. Soll heißen sie sind aufgeflogen, konnten aber entkommen. Verwundet wurde keiner von ihnen und es ist auch nicht anzunehmen, dass sie die Verfolgung in dieses Viertel aufnehmen werden.“
Taner nickte. Sollte das so weiter gehen, dann würden sie bald die Verfolgung aufnehmen. Nicht nur sie begangen Diebstähle, auch andere Gauner in der Stadt und diese nannten dieses Viertel auch ihr zuhause. Sollte der König irgendwann zu genervt sein von den ganzen Beschwerden, dann würde selbst er etwas unternehmen und sei es nur damit er wieder seine Ruhe hatte.
„Was schaust du so betrübt?“ fragte Vilja und versuchte dabei Blickkontakt herzustellen.
„Irgendwann werden sie kommen und dann wird es ein Blutbad geben.“ murmelte Taner „dann sind wir erledigt.“
„Sie werden nicht hier her kommen“, antworte Vilja mit einem Lächeln „sie haben zu viel Angst vor den Krankheiten.“
„Aber es ist ihre Pflicht wenn es der König befielt.“ entgegnete der Junge leiste und zog die Beine an, was sein Kater mit einem leichten knurren kommentierte. Vermutlich lag er nun nicht mehr so bequem.
„Wir interessieren den König nicht. Solange wir die meisten unserer Aktionen bei der ärmeren Bevölkerung durchziehen sind wir sicher.“ sie faltete ihre Hände im Schoß „solange es Ärger mit Neu Hyrule gibt können wir fast schalten und walten wie wir wollen. Den König interessiert zur Zeit nur dieses Thema. Den Gerüchten auf der Straße zu folge sieht er seine Macht bedroht. Selbst die Berater welche man ab und an antrifft scheinen das Handeln des Königs in Frage zu stellen...“
„Dann sollten wir uns nur noch mehr Sorgen machen, was wenn er für unzurechnungsfähig erklärt wird, was dann?“ er schaute Vilja ernst an.
„Nun, dann wird Prinzessin Zelda unter der Führung der Berater Hyrule leiten. Wie sie herrschen wird weiß ich nicht, oder ihr Gatte. Es kann nicht mehr lange dauern bis ein Gemahl für die Prinzessin auserkoren wird und man kann annehmen, dass es eine politische Ehe wird. Wenn du mich fragst, dann vermutlich mit einem der Mächtigsten aus Neu Hyrule.“
Taner schüttelte nur mit dem Kopf. Wie ihre kleinen Probleme von so großen politischen Begebenheiten beeinflusst werden konnten war schon beängstigend. Jedoch, momentan waren sie sicher und das war alles was zählte. Der Winter war zur Zeit ihr bester Freund und der König zu beschäftigt mit den großen Dingen als das er irgendwelche Aktionen anleiern würde, die dem Armenviertel schaden könnten.
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Im Versteck

Beitragvon Taner » Samstag 25. Mai 2019, 21:35

Die Nacht verbrachte er wieder mit den anderen in der Eingangshalle. Kurz vor dem zu „Bett“ gehen, krochen seine Tiere zu ihm und suchte die Wärme. Zum Glück hatten sie es geschafft ein paar Löcher in der Wand zu provisorisch zu stopfen. So war es doch ein wenig wärmer in der Halle. Seine Decke hatte der Junge fest um sich geschlungen.
Leider fiel es ihm nicht so leicht den wohlverdienten Schlaf zu finden, es roch nach billigen Hochprozentigen und Urin. Wer hatte hier bitte in den Raum gepisst? Sowohl innerlich als auch äußerlich schauderte es den Jungen, er vermisste sein Zimmer, das stank nicht so erbärmlich. Der Gestank kroch ihm auch erst jetzt in die Nase, was bedeutete das jetzt gerade hier jemand hingepisst hatte. Womit hatte er das verdient?
Angewidert drehte er sich zu Gan Merdes, der Große schlief direkt neben ihm. Vorsichtig stupste Taner der Mann an, doch er murrte nur. Schade, war der Mann wirklich am schlafen.
Irgendwann schlief der Junge dann doch ein und erwachte recht gerädert am nächsten Boden. Dieser Boden war eine ganz andere Nummer als seine geliebte Hängematte.
„Morgen Boss“ murmelte Gan Merdes müde neben ihm. Während er geschlafen hatte, war der halbe Riese näher an ihn herangerückt. „Morgen“, murmelte Taner zurück und zog die Decke enger um sich. Es war trotz der Decke, dem Feuer und den gestopften Löchern kalt im Zimmer.
„Alles in Ordnung bei dir Boss?“ fragte Gan Merdes, seine Stimme klang besorgt.
„Es ist ziemlich kalt hier, wenn der Winter so weiter geht, dann erfrieren wir noch.“
Der halbe Riese nickte „Ja, es ist wirklich verdammt kalt hier. Das Feuer ist in der Nacht ausgegangen, erst vor einer Stunde wurde es wieder entzündet.“ erklärte der Mann und Taner verstand. Natürlich war es hier kalt, wenn das Feuer ausgegangen war. Das würde hoffentlich nicht wieder passieren, aber wenn der Winter noch länger dauern würde, dann würde ihnen das Brennmaterial ausgehen.
„Wir sollten die Nachbarhäuser ausräumen, die Dielen herausreißen… nicht das uns jemand zuvor kommt.“ sprach er während er aufstand. Viel Zeit hatten sie wirklich nicht, sie sollten sich unter den Nagel reißen was noch ging.
„Gute Idee“, entgegnete Vilja, die gerade auf ihn zukam „ich werde ein paar der Leute zusammen trommeln und dann werden wir uns darum kümmern. Wir werden den Tag damit beschäftigt sein, aber es wird die Sache wert sein.“
Den ganzen Tag… er hatte nicht den ganzen Tag Zeit dafür.
„Vilja...“, jetzt würde er sich wohl erklären müssen, verdammt!
Die Frau legte fragend den Kopf schief.
„Können… wir reden? Unter… vier Augen?“
„Natürlich“ antwortete die Frau, nahm seinen Arm und zog ihn in die Lagerhalle, wo zum Glück gerade niemand war. Taner schloss die Tür hinter sich und die Tür zur Küche.
„Das scheint ja ernster zu werden Kleiner, was ist los?“
Taner setzte sich auf eine leere Kiste „nun… ähm… ich kann dir nicht den ganzen Tag helfen… ich…“ sein Blick wich dem von Vilja aus „ich… habe… so was… wie eine Arbeit.“
„Was?“ Vilja wirkte erschrocken „du hast Arbeit? Wie darf ich mir das bitte vorstellen?“
Der Blick des Jungen fokussierte mittlerweile den hochinteressant gewordenen Fußboden „du erinnerst dich an den Kerl von gestern?“
„Ja...“ sie klang jetzt schon nicht mehr gut gelaunt.
„Er… zahlt mir Rubine… ich weiß nicht mehr ob es drei oder fünf waren… pro Tag… wenn… wenn… wenn ich bei ihm lerne.“
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Beitragvon Taner » Mittwoch 12. Juni 2019, 09:06

Er konnte sehen wie der Kopf von Vilja anfing zu arbeiten. „Du...“ sie schien nach den richtigen Worten zu suchen „du… wirst… Schüler von dem Mann von gestern? Taner wieso?“
Der Junge zog die Beine an und starrte weiter auf den Boden „Rubine… Vilja die Rubine! Stell dir vor, jeden Tag neue Rubine! Ohne das ich wirklich was dafür machen muss!“ er hob den Kopf und schaute die Frau direkt an „stell dir vor was wir mit dem Geld machen können!“
Mit langsamen Schritten und einem milden Lächeln kam die Frau auf ihn zu und nahm seinen Kopf in die Hände „Ach Taner, wir schaffen das auch ohne das Geld, wir sind immer klar gekommen, du musst das nicht tun.“
„Aber Vilja, ich bin der Boss hier! Ich muss mich doch um euch kümmern!“ Mit leicht schüttelnden Kopf nahm in die Frau in den Arm. „Ach Taner, niemand erwartet das von dir.“
„Das sagst du, aber wie sehen das die anderen? Wir könnten Essen kaufen!“ nach einem Moment nahm er sie in den Arm.
„Taner, wir sind Diebe, wir tun und lassen was wir wollen! Wir nehmen uns was wir wollen, wir könnten bei dem Mann einbrechen und uns holen was wir wollen.“
Leise fing der Junge an zu lachen „mitten in der Stadt? Zudem, er war sehr freundlich, ich möchte es versuchen.“
„Das hat doch noch einen anderen Grund, oder?“ sie schaute ihn fragend an.
„Nunja“ er lächelte sie verlegen an „er hat sich gut um mich gekümmert und … es gibt Essen...“
Vilja fing schallend an zu lachen „wegen Essen?“ sie nahm ihn wieder in den Arm und drückte ihn herzlich an die Brust, wobei er leicht rot im Gesicht wurde „was richtiges zu Essen, da könnte ich auch schwach werden.“
„Ich muss gegen Mittag dort sein.“ er drückte sich ein wenig von ihr weg und schaute verlegen zur Seite. Die Rötung in seinem Gesicht blieb leider nicht unbemerkt.
„Taner“, sie grinste über beide Ohren „ich glaube da braucht jemand langsam eine Freundin.“ sie fing an zu kichern.
„W… was? Ich brauche gar keine Freundin!“ stotterte der Junge „dafür habe ich gar nicht die Zeit.“
„Das sagst du jetzt“, die Frau kicherte weiter und ging zur Tür „sie werden so schnell erwachsen.“ und mit den Worten ließ sie ihn alleine zurück.
So eine Pleite… sein Kopf war hoch rot… was dachte sich Vilja dabei ihn so zu necken? Verdammt, was würden seine Leute denken wenn sie ihn so sehen würden? Das konnte doch nicht wahr sein! Zudem… wo er gerade darüber nachdachte, wo waren die verdammten Wachen… die verdammte Wache welche hier auf das Essen aufpassen sollte?! Ach ja… das hatte er noch gar nicht veranlasst… arg… der Tag gestern war zu chaotisch.
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