Projekt: HyruleZ






Die verlorenen Wälder Tempel im Wald

Eine natürliche Grenze bildend stehen diese magischen Wälder für Standfestigkeit. Der Reisende sollte sich nicht narren lassen, viele Waldgeister führen den Unbescholtenen in die Irre - auf dass er nie den Wald verlasse.
Wichtiges
  • Ikana hat einen Herscher, der alles daran setzt, das untergegangene Reich wieder aufzuhelfen.
  • Die Wälder sind gefährlich wie eh und je.

Tempel im Wald

Beitragvon Mythenstein » Dienstag 24. Januar 2017, 20:33

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Beitragvon Zelda » Dienstag 24. Januar 2017, 20:44

Zelda erwachte, weil jemand neben ihr quitschte. Seltsame Geräusche, die sie nicht kannte drangen an ihr Ohr und rissen sie aus ihren tiefen Schlaf, den sie doch so dringend brauchte. Dann viel ihr ein, wo sie war. In einem Tempel. Kurz schweiften ihre Gedanken ab und sie überlegte, warum sie denn eigentlich so tief schlief. Schließlich war sie in einem lebensgefährlichen Wald, in einem fremden Land, in einem finsteren Tempel umgeben von Affen. Sie verschob den Gedanken auf später und öffnete die Augen.

Coco, dieAffendame stand da und wedelte verzweifelt mit den Armen. Sie quietschte, bekam aber kein vernünftiges Wort heraus. Naja, vernünftig klangen ihre Worte nie, aber sie war nicht zu verstehen. Sie schaute sich um. Sie sah Fink der ebenfalls erwachte. Von Coco abgesehen, schienen sie alleine in der Ecke der großen Halle zu sein.. Auch die anderen Affen waren fort. Wo gestern von den Affen noch relativ reges Treiben gewesen war, ist jetzt nur noch eine beunruhigende Stille zu vernehmen. Vermutlich haben sie sich versteckt.

Coco machte weiterhin seine Bewegungen, die schon leicht panisch aussahen. Sie zeigte in Richtung der Tür, die sich auf der dem entgegengesetzt liegenden Seite rechts befand. "Was ist los.." murmelte Zelda. Jetzt brachte der Affe ein Ton heraus. "Dekus... entführt... Freunde... Habe versteckt" sagte sie zitternd. "Was? Wann?" Auch Fink schien aufgebracht. "Fink... wo ist Numus?"
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Beitragvon Link » Dienstag 24. Januar 2017, 21:25

Er schlief so tief und fest wie seit dem Kokiridorf nicht mehr. Die Mauern hier schienen ihm Sicherheit vor den Gefahren des Waldes zu bieten und die Affen wirkten stark genug, um Angreifer abwehren zu können. Umso mehr störten ihn die seltsamen Geräusche, welche mitten in der Nacht… oder vielleicht schon am sehr frühen Morgen, an seine Ohren drangen.
Es klang so als hätte man einem Kätzchen auf den Schwanz getreten, nur hundert mal lauter. Ein fürchterliches Quietschen war das.
Noch fürchterlicher war es, was er kurz darauf erfuhr. Das Quietschen kam von Coco, welche ihnen nach einem Moment berichtete, dass Dekus die anderen Affen entführt hätten. Wie in Odolwas Namen hatten die bitte das hinbekommen? Diese Affen waren groß… zumindest Coco war groß genug um ihn auf der Schulter durch die Gegend zu tragen. Moment, das bedeutete, dass Dekus RIESIG sein mussten!
„Fink... wo ist Numus?“
Der Junge drehte sich erst zu Zelda um, dann zu Coco und dann schaute er einmal quer durch den Raum. Ihr kleiner Freund war nirgendwo zu sehen.
„Deku haben Krog… alle tief im Tempel, Deku haben Tür geöffnet…“ die Affendame wirkte sichtlich verzweifelt „wollen Affen zwingen Rubine zu holen… alles schrecklich.“
„Warte was, wieso?“ fragte Link merklich verwundert.
„Wollen das Affen Fallen überwinden für Deku… Deku uns belauscht und Coco haben gesucht Versteck… nun alle Freunde werden Opfer des Tempels.“
„Das werde ich nicht zulassen. Wir müssen Numus und die Affen befreien! Coco, zeig uns den Weg in den Tempel!“
Die Affendame nickte und eilte ein kleines Stück voraus. Die steinerne, reich verzierte Platte, welche er am Vortag noch kurz gemustert hatte, lag nun zerborsten auf dem Boden.
„Was ist denn hier passiert?“, erkundigte sich Link erschrocken und die Affendame ging zu einer Ecke, wo sie einen rundlichen, blauen Gegenstand hervorholte.
„Haben bum gemacht, nur das nicht“, erläuterte Coco und reichte Link das rundliche Objekt. Dieses war oben angesengt, anscheinend war es einmal mit Feuer in Berührung gekommen. So was hatte er noch nie gesehen. Interessiert drehte er den Gegenstand in seinen Händen.
„Bombe … so sie nannten es.“ sprach Coco plötzlich und Link hätte das Objekt fast vor Schreck fallen gelassen. Das also war eine Bombe! Die… diese elenden Dekus hatten einen Tempel mit einer Bombe geschändet! Nicht das ihn das eigentlich interessieren sollte, aber man sollte die Götter wirklich nicht verärgern, wer weiß was ihnen nun dort drin begegnen würde, als Rache für diesen Akt.
„Wir müssen da drin vorsichtig sein.“
„Wesen der Dunkelheit“ brachte die Affendame stockend hervor und schien nach den richtigen Worten zu suchen „sie gefangen in Tempel… werden alles angreifen.“
„Na klasse… und gerade jetzt habe ich keine Waffe zur Hand, Zelda, vorerst müssen wir uns auf deinen Bogen verlassen, bis ich was gefunden habe, dass ich nutzen kann um… naja, um uns irgendwie gegen diese Dekus zu verteidigen.“
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Beitragvon Zelda » Freitag 17. März 2017, 16:43

Also betraten sie gemeinsam den ersten Raum des Tempels nach der Eingangshalle, in der sie genächtigt haben. Sofort umfing die Dunkelheit Fink und sie und ein mulmiges Gefühl umfing sie, noch verschärft davon, dass sich die Affendame nicht mit hineinwagte. Sie drehte sich um und schaute zu Coco, doch sie schüttelte nur ängstlich den Kopf. Um Numus zu retten, würden sie beide wohl alleine sich in den Tempel wagen müssen. Und nicht nur das - auch das Schicksal der anderen Affen würde an ihnen hängen bleiben.

Sie kannte Geschichten wie diese. Sie hatte sie geliebt als Kind. Ein Held bricht auf, die das Böse vom Antlitz der Welt zu verbannen und durchforstet die Tempel Hyrules. Nur sind diese Tempel meist von bösen Monstern und anderen gefährlichen Kreaturen bevölkert, aber der Held geht immer siegreich und stärker hervor. Viele Tempel, um die sich solche Legenden ranken, gibt es wirklich. Sie wollte schon immer mal den Ostpalast in Eldin besuchen, um den auch solche Legenden rankten.

Aber sich mal selber in einem solchem Abenteuer zu befinden? Die beiden schauten sich um. Zeldas Augen gewöhnten sich langsam an die Dunkelheit. Und umso länger sie sich in dem Raum befand, desto mehr Einzelheiten nahm sie war. Ob die Helden aus den Geschichten auch mal hier gewesen waren?

Die Wände des Raumes waren verziert, doch scheinbar war ein grßteil bereits abgebröckelt und lagerte am Boden als Schutt. Auch durch die Explosion scheinen im Eingangsbereich sich Steine gelockert zu haben, sodass sie aufpassen mussten, nicht zu fallen, als sie liefen. "Pass auf Fink... "Sie hob ihren Bogen und zählte ihre Pfeile kurz durch. 10 Stück. Sie hatte am anderen Ende des Raumes eine Bewegung gesehen. "Ich glaube dahinten ist etwas." Leise gingen sie voran. Sie registrierte, dass in der Richtung, wo sie die Bewegung vernahm eine Tür sein musste, die sich von der Wand abhob. Auch rechts von ihr befand sich eine Tür. "Fink... wo müssen wir lang?" Doch plötzlich bewegte sich etwas und kam auf sie zu. "Ein Flederbeißer!" schrie Zelda auf.
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Beitragvon Link » Sonntag 19. März 2017, 12:49

Was für ein Anblick! Link kam aus dem Staunen nicht mehr heraus, nachdem sich seine Augen an das fahle Licht des Tempels gewöhnt hatten. Hier, in den tiefsten Tiefen des Waldes, hinter dem Reich Ikana lag ein Tempel des Gottes Odolwa! Wie groß einmal Ikana gewesen sein musste. Sein Vater hatte vollkommen recht damit, das der Krieg ihren Land einmal sehr viel genommen hatte. Doch was war dieses Land wert? Es war Waldgebiet und ein jeder in Ikana wusste wie gefährlich der Wald war. Selbst wenn sie, vielleicht mit der Hilfe von Zelda, dieses Land einmal wiederbekommen würden, es würde ihnen rein gar nichts nützen.
Ein leises Seufzen kam ihm über die Lippen, im Vergleich zu Hyrule war Ikana bestimmt ein Witz, aber Zelda war gütig, vielleicht würde man mit dem Reich Handel treiben können… dann würde sich vielleicht die Not Ikanas bekämpfen lassen. Jeder Winter war eine schreckliche Prüfung für das Reich. Doch welcher Händler würde sich durch den Wald trauen? Kein einziger, Ikana musste wohl erobern… um zu überleben und bestimmt war es das, was sein Vater dachte. Aber das war doch Irrsinn!
Seine Gedanken wurden jedoch plötzlich unterbrochen, als Zelda neben ihm aufschrie.
„Was?“ fragte Link verdutzt und fiel zu Boden, als ihn ein Felderbeißer von den Füßen riss.
Warum ließ er sich immer so schnell ablenken? Ein Tempel des alten Gottes war nun wirklich kein Ort um über Politik, Kriegsführung und Handel nachzudenken!
Verärgert riss er das zappelnde Vieh von seinem Kopf weg und warf es so gleich in die Dunkelheit.
„Autsch...“, kommentierte er den Vorfall kurz und stand wieder auf. Er hatte eine kleine Wunde an der Schläfe davongetragen. Sehen konnte er sie nicht, aber er spürte das warme Blut an seinen Fingern, nachdem er die Stelle ertastet hatte.
„Ich sollte besser aufpassen“, sprach er leise und tadelnd zu sich selbst und schaute in die Finsternis. Wie konnte er nur wieder so unaufmerksam sein? Ihm standen hier bald Gegner von gigantischen Ausmaß gegenüber! Gegner, denen die Dunkelheit einen ungeahnten Vorteil bot… ihnen aber auch. Wenn sie leise genug sein würden, so würden sie sich womöglich an die Riesen heranschleichen können… und dann? Ohne Waffe würde er ihnen nichts anhaben können. Seine Hände waren gewiss zu klein um irgendwelchen Schaden verursachen zu können.
In naher Ferne erklang wieder das unverwechselbare Quieken des Flederbeißers, welcher anscheinend noch nicht aufgegeben hatte. Was nur sollten sie gegen diese Nervensäge unternehmen? In der Dunkelheit war er nicht schnell genug zu erspähen, Zelda würde also nicht schnell genug zielen können und er? Bei den Göttern, er hatte nicht einmal etwas um sich zu verteidigen!
Sein Blick glitt zum Boden, vielleicht lag hier irgendwo eine Fackel herum… oder etwas anderes, dass man halbwegs als Waffe improvisieren konnte. Nach einem Moment fanden seine Augen auch was sie suchten, eine Fackel! Vor etlicher Zeit musste diese aus ihrer Halterung an der Wand gefallen sein. Hoffentlich war ihm das Glück hold und das Holz nicht von der Feuchtigkeit des Winters angegriffen. Wenn es ihm jetzt einfach in den Fingern zerfallen würde, wäre das mehr als ärgerlich. Mit einem Satz sprang er zu der Fackel und seine kalten Finger umklammerten sogleich das klamme Holz. Verflucht, als Fackel würde es nicht mehr dienlich sein können, aber es war noch halbwegs stabil.
„Das sollte gehen“, meinte er knapp und wartete auf den Angriff des Flederbeißers. Seine Ohren lauschten in die Dunkelheit… er war links… dann wieder rechts… vor ihm… hinter ihm. Das Vieh umkreiste ihn und wartete anscheinend nur auf den richtigen Moment. War es denn überhaupt nur ein Flederbeißer? Neben sich spürte er einen kurzen Luftzug und mit einem Schwung holte er aus und … schlug daneben. Verdammt! Mit eiligen Schritten begab er sich zurück zu Zelda, dorthin wo es nicht ganz so dunkel war, wobei seine Schritte ein leises Platschen von sich gaben. Der Boden hier war von kleinen Pfützen übersät.
„Ich kann ihn in der Dunkelheit nicht schnell genug ausmachen“, entgegnete Link leicht säuerlich. Definitiv war ihr Gegner hier im Vorteil, dass musste man doch ändern können! Vielleicht wenn er sich nicht auf seine Augen verlassen würde? Nein, er war nicht gut darin in der Dunkelheit zu kämpfen, oder darin sich auf sein Gehör zu verlassen. Beim Training hatte er dabei diverse Abreibungen kassiert, das war hier viel zu gefährlich!
Erneut hörte er wie der Flederbeißer näher kam… und erneut schlug der Junge zu und … er traf. Ein reiner Glückstreffer, der den verwunderten Flederbeißer auf den Boden schleuderte, wo er benommen liegen blieb.
„Glückstreffer“, murmelte Link „wir müssen irgendwas machen, damit wir hier nicht als Flederbeißerfutter enden.“
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Beitragvon Zelda » Freitag 30. Juni 2017, 15:34

Erschöpft lehnte sich Zelda an der Wand an. Sie waren noch nicht tief in den Tempel eingedrungen, da wurden sie schon angegriffen. Doch Fink schaffte es, den Flederbeisser zu besiegen. Doch vermutlich wird hier keineswegs der Widerstand enden. "Fink, ist alles ok mit dir?" Flüsterte sie ihrem Gefährten zu. Fink winkte aber nur ab, was die Sorgen um ihn aber nicht verringerten. Was, wenn das Untier krank wäre? Oder Fink doch schlimmer verletzt war, als er behauptet? Zelda beschloss ihn weiter i Auge zu behalten.

So wie die Sache jetzt stand, konnten sie in der Dunkelheit nicht viel ausrichten. Entweder bräuchten sie Licht und würden alle Monster in diesem Tempel anlocken oder sie würden es durch den Lärm machen. Eine Lampe wäre gut, eine die zur Not gelöscht werden kann. Nachdenklich streckte sie ihre Hand Richtung Wand aus und dachte nach. Fink hatte den Flederbeißer mit einer Fackel erschlagen, wenn sie diese entzünden könnt...."Ahhh".

Der Raum um sie herum bewegte sich und kreiselte sie durch die Gegend. Geblendet von relativ hellem Licht konnte sie nichts mehr wahrnehmen. Fink rief nach ihr, aber sie konnte erstmal nichts weiter sagen. Pötzlich blieb die Umgebung stehen und sie sah, dass sie sich in einen anderem Raum befand. Wie kam dorthin? "Fink, alles ok. Mir ist nichts passiert", beruhigte sie ihren Freund.

Spoiler:
Dann untersuchte sie den Raum. Unter ihr sah der Boden anders aus, als im restlichen Raum. Ebenfalls abgenutz und dreckig, aber anders. Sie ahnte schon was passiert war. Sie musste ausversehen einen Mechanismus aktiviert haben, der den Bereich der Wand drehte.
Hierbei handelte es sich also um einen Geheimraum.

"Fink, versuche einen Mechanismus zu finden. Die Wand ist beweglich" Fink war kaum zu verstehen, doch sie glaubte Verständnis gehört zu haben. Jetzt schaute sie sich den Raum genauer an. Zuallererst - er war hell. Die Lichtquelle hatte sie noch nicht ausgemacht, doch sah der Raum frischer und weniger verbraucht, besser erhalten aus. Die Wände waren mit ähnlichen Bildern bemalt, wie auch der Raum davor. Ansonsten war er leer. Grüme Ranken zogen sich über den Boden, das Licht reichte also, um hier etwas wachsen zu lassen.

Dann sah sie, was das Licht verursachte, ein Blick nach oben verriet ihr, dass dort auch das Licht schien. Nur die Quelle gefiel ihr nicht.
Wenn sie nur eine dieser praktischen Glasflaschen hätte, die ihr damals auf dem Markt feilgeboten wurden...
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Beitragvon Link » Freitag 7. Juli 2017, 22:01

Geschockt musste Link, mehr oder weniger, mit ansehen wir das Mädchen verschwand. Gesehen hatte er es nicht, aber gehört. Ihre Kommentare waren eindeutig bezüglich dessen. Ihre Stimme hörte sich an wie damals im Kerker… wie Watte. Der Junge musste schmunzeln, damals… es war vielleicht zwei Wochen her, das sie unterwegs waren. Zwei ganze Wochen schon… zwei Wochen Kälte fern seiner Heimat. Was wohl… nein er hatte andere Sorgen!
Zelda, das war es worum es ging, also eher wie er zu ihr kam. Zwar war er der Meinung verstanden zu haben, dass es ihr gut ging, aber da konnte man sich wirklich nicht sicher sein. In diesem Tempel konnte sich die Situation von einer Sekunde auf die andere ändern!
„Ich versuche zu dir zu kommen!“ meinte er lautstark und hoffte das sie ihn verstehen würde. Er hatte da ja wirklich so seine Probleme und er reimte sich das meiste was sie sagte einfach zusammen. Mechanismus, dass hatte er verstanden… und vermutlich gab es hier einen, was logisch war. Irgendwo musste der ja sein.
Behutsam tasteten seine Finger die Wand dort ab, wo Zelda zuvor gestanden hatte. Hier irgendwo… er konnte doch nicht schwer… „AAAAH!“
Mit einem Satz bewegte sich die Wand ruckartig und haute den Jungen fast von den Füßen, welcher stolpern zu stehen kam. Nicht unweit von ihm stand das Mädchen, den Blick entsetzt gen Decke gerichtet.
„Was...“ versuchte er gerade noch heraus zu kriegen als irgendwas auf ihn herunter Tropfte. Noch bevor er seinen Blick nach oben richten konnte… floss eine fast zähe Masse auf ihn herunter. Etwas mit der Konsistenz von Schnotten. Der pure Ekel übekamr Link und alle seine Haare am Körper hätten sich aufgestellt, wären sie noch dazu in der Lage gewesen. Instinktiv versteifte er sich vollkommen und schloss die Augen, bis die widerliche Masse ein wenig von ihm abgetropft war.
Angewidert wischte er sich das Zeug aus den Augen und schaute niedergeschmettert zu dem Mädchen… „Was … ist… das?“
Doch diese deutete nur mit einer zitternden Hand zur Decke. Da… war also noch mehr.
Mit angezogenen Schultern und eingezogenen Nacken schaute er dann auch einmal zur Decke.
Ein silberner, leuchtender Schleim von enormen Ausmaß hing dort und tropfte munter vor sich hin. Zumindest hoffe Link dies, nicht das gerade den Schleim abbekommen hatte welcher… zur Absonderung von… überflüssigen … nicht weiter darüber nachdenken!
Patschend trat er auf Zelda zu, welche einen Schritt von ihm weg machte. Seine Kleider waren langsam von der Flüssigkeit des Schleims getränkt.
„Zelda… bitte sag mir, dass das nicht giftig ist...“
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Re: Tempel im Wald

Beitragvon Zelda » Dienstag 29. August 2017, 18:38

„Zelda… bitte sag mir, dass das nicht giftig ist...“ Diese Worte kamen von Fink und lenkten sie von dem gewaltigem Schleim an der Decke ab. "Ich hoffe nicht... Im Gegenteil wird aus sowas sogar Heiltränke gebraut. Rot, blau, grün, gelb... und sofern hier kein lilafarbener Schleim ist, sollte das kein Problem sein." Allerdings wollte Zelda Fink nicht verraten, dass sie zwar Schleime kannte, aber noch nie von einem silbernen, aus sich heraus leuchtenden Schleim gehört hätte und daher kein Schimmer hatte, ob es sich um einen goftigen Schleim handelte.
"Dann sind sie also ungefährlich", wurde sie gefragt.
"Nun ja... das habe ich nicht gesagt... Schleimsammler sind immer stets gut ausgerüstet... einige können dich verbrennen oder unter Strom setzten." Entsetzen sah sie in seinen Augen. "Der dürfte harmlos sein." Dann zog sie Fink beiseite und mehrere großen Klumpen plumpsten auf den Boden.
Sie wandte sich der Wand zu, vielleicht findet sie einen ähnlichen Mechanismus um wieder herauszukommen. Doch plötzlich schubste Fink sie beiseite, weil ein Schleim auf sie zukam. "Ah" schrie sie auf. Nun war ein Teil des Schleimes zwischen ihr und Fink. Flucht schien unmöglich. Der Schleim bewegte sich auf sie zu. "Fink, hilf mir" Doch es war zu spät, von einem Moment aufdem anderen überzog der Schleim sie und verschluckte sie.
Jetzt lag alles an Fink.
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Beitragvon Link » Samstag 2. September 2017, 13:28

Das konnte doch nicht wahr sein! Warum hatte er sie bei Seite geschubst, wenn sie sich doch… verschlingen ließ! Das war so typisch Märchenprinzessin. Innerlich fluchte Link weiter, als sich seine Gedanken überschlugen. Er hatte rein gar nichts bei sich um den Schleim dazu zu bewegen von Zelda abzulassen.
Er könnte das Mädchen aus dem Schleim ziehen, oder dabei selber gefressen werden.
Er könnte auf dem Schleim herumtreten… und dabei selber gefressen werden, oder Zelda verletzen.
Er… könnte versuchen ihn mit der Fackel anzuzünden und dabei Zelda verletzen.
Egal welcher Plan ihm in den Sinn kam, es würde für einen von ihnen schlecht ausgehen.
„Numus, wo bist du nur?“ zischte er leise und starrte auf den Schleim herab. Jeder Kopf mehr wäre jetzt hilfreich. Eine Idee… etwas das half… ein Geistesblitz.
Verzweifelt stand er da… und schaute sich hektisch um. Dunkelheit, viele leuchtende Schleime und alle kamen auf ihn zu. Er sollte wohl der Hauptgang werden.
Scheiß, irgendwas… IRGENDWAS!
Da erblickte er ihn, den Bogen welchen Zelda hatte fallen lassen. Aber ohne Köcher. Wie sollte er ohne Pfeile gegen Monster bestehen? Pfeile… vielleicht waren welche aus ihren Köcher gefallen, unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. Zudem, es war die einzige Waffe auf welche er zugreifen konnte. Also warf er die Fackel bei Seite und schnappte sich den Bogen. Mit einem Satz sprang er in die Dunkelheit und begann mit seinen Fingern den Boden abzutasten.
„Nanu?“ seine Finger erfühlten einen kalten, klammen Gegenstand. Eisern, aber klein. War dies ein Schlüssel? Warum lag hier auf dem Boden ein Schlüssel herum?
Irritiert verstaute er diesen erst einmal in seiner Hosentasche, man konnte ja nie wissen wofür man so etwas gebrauchen konnte, auch wenn die Chancen gering waren, dass der Schlüssel noch in irgendeines der hiesigen Schlösser passen würde. Diese dürften mittlerweile allesamt verrostet und verzogen sein.
Dann fanden seine Finger ein weiteres Objekt… länglich, mit Spitze.
Hervorragend, es war ein Pfeil, dieser musste Zelda aus dem Köcher gefallen und bis hier her gerollt sein. Ja, seine Chance! Er wusste noch genau welcher Schleim Zelda verschlungen hatte!
Entschlossen zückte er den Bogen, legte den Pfeil an und…
„ÄH?!“ vollkommen perplex schaute er das Eis an welches den Bogen anfing zu überziehen und vor Schreck ließ er los.
„Was… was… war das?“ stammelte er und schaute sich das Resultat des Einschlages geschockt an.
Der nasse Boden war gerade, binnen einer Sekunde nach Einschlag des Pfeiles eine einzige Eisfläche geworden. Die Schleime... Eisklumpen.
Zelda diesbezüglich… eingefroren.
„OH SCHEISSE!“ schrie Link entsetzt als ihm auffiel, was er gerade angerichtet hatte.
Er hatte Zelda zu Eis verwandelt und die Schleime leuchteten jetzt natürlich nicht mehr.
Die einzige Lichtquelle war noch die glimmende Fackel.
Wenn er sich jetzt nicht beeilen würde, dann würde Zelda erfrieren! Was für ein Hexenwerk war nur dieser Pfeil?
Ach hätte er doch nur den Worten und Taten seines Vaters mehr Aufmerksamkeit geschenkt, aber wenn man selber keine Magie beherrschte, dann war das sinnlos… so hatte er gedacht.
Kurz schüttelte er den Kopf und rannte zur Fackel.
Wo war der Schleim, welcher Zelda verschlungen hatte?
Panisch schaute er sich um und pustete der Fackel angestrengt neues Leben ein.
Irgendwo hier… einer der Schleime.
Den ersten Schleim fand schaute er argwöhnisch an, reines Eis… magisches Eis. Wer konnte schon sagen wie lange es halten würde? Eis…
Er legte noch einmal die Fackel auf den gefrorenen Boden… und stemmte einen Stein hoch. Seine Finger froren bitterlich und er keuchte unter dem Gewicht.
„Eis ist zerbrechlich!“ sprach er sich selbst zu und warf den Stein auf den hoffentlich eisigen Sarg des Mädchens.
Der Schleim zerbrach auch, brachte aber keine Zelda ans Licht.
„VERFLUCHT!“ entfuhr es dem Jungen und er fuhr mit der Prozedur fort… zwei Schleime… drei Schleime… der vierte Schleim und endlich, Zelda!
Angestrengt hob er das halb bewusstlose Mädchen hoch, welches er an sich drückte.
„Geht es dir gut?“ fragte er besorgt, als der Tauprozess einsetzte.
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Re: Tempel im Wald

Beitragvon Zelda » Mittwoch 25. Oktober 2017, 18:12

Kälte umfing Zelda. Es war, als wenn sie träumte. Um sie herum befand sich eine weite Landschaft, überzogen von Eis. Es funkelte um sie herum, obwohl sie keine Lichtquelle ausmachen konnte. War das der Tod? Die eisige Hölle, die sie empfing? "Geht es dir gut?" erklang eine besorgte, ihr bekannte Stimme, die sie doch nicht zuordnen konnte.
Sie blickte sich um, die Kälte bereitete ihr schmerzen, so wie es gerade noch nicht der Fall gewesen war. Dennoch schaute sie sich weiter um in dieser Leere. Plötzlich stand ein Krieger vor ihr. Sie hatte ihn bereits einmal gesehen. "Du darfst jetzt nicht sterben. Höre auf deinen Freund - und begleiche die Schuld der deinen" Zelda war irritiert, was wollte diese Gestalt von ihr? Diese Gestalt, die sie einst am Grab im Wald getroffen hatte. "Du darfst nicht sterben" Jetzt klang die Stimme doppelt. Sowohl der geist, als auch die besorgte Stimme. "Zelda, wach auf". Da spürte sie einen brennenden Schmerz an ihrer Wange. Sie schloss ihre Augen vor Schmerz...

... und als sie sie wieder öffnete schaute sie in Finks Gesicht. Sorge stand in seinen Augen. "Was... Was ist passiert" Er umarmte sie heftig, dass sie keine Luft bekam und versuchte ihn wegzudücken. Als er sie losließ, sagte sie" ich erinnere mich... das Schleim hat mich verschlungen und dann.... Alles weg." Er berichtete von dem Pfeil, der den Schleim erforen hatte. "Du hast mich eingefroren?" Entsetzen war ihr anzuhören. "Egal jetzt, wir müssen hier heraus..." Sie schüttelte den Kopf. "Ich glaube, dazu werden wir aber erstmal tiefer in den Tempel müssen, dass kann hier doch noch nicht alles gewesen sein. Fink half ihr sich zu erheben und gemeinsam gingen sie zu der sich bewegenden Wand.

"Ich hoffe, da sind keine... Flederbeißer mehr. Aber... gib mir doch bitte meinen Bogen wieder." Dann bewegte sich die Wand und Zelda konnte es nicht fassen. Quietschend flog Numus durch die Luft - getragen von einem Flederbeißer. Seufzend hob sie den Bogen.
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