Projekt: HyruleZ






Stadt Ikana Die Geschichte beginnt

Längst vergessen sind die Ruinen im Königreich Hyrule, doch einige haben den Krieg überlebt. Vom Wald überwuchert kämpfen die Bewohner Ikana ums nackte überleben.
Wichtiges
  • Längst ist dieses Reich vergessen und todgeglaubt, doch der momenten Herrscher versucht alles, um es wieder aufzubauen.

Vierter Zweig Narida (Elster)

Beitragvon Königsfamilie von Ikana » Samstag 4. Oktober 2014, 21:37

Sie rannte die Straßen entlang, unvorsichtig … unbedacht. Das Orakel war ihre letzte... ihre einzige Chance. Warum... warum nur musste dies geschehen und weshalb war sie nicht gewarnt worden? Diese Forderung war so abstrus... warum nur wurde ihr solch eine Forderung gestellt, wenn sie sie doch nicht einhalten konnte?
Schon fast die Stufen herunter stolpernd betrat sie das Zimmer des Orakels. Diese blickte sie mit einem Lächeln an, dass mehr verzweifelt als glücklich wirkte „es tut mir leid Prinzessin“.
„Ihr habt davon gewusst?“ fragte Narida mit einer von Kummer geplagten Stimme.
„Ja“ antwortete das Orakel knapp.
„Aber wieso, wieso habt ihr mich nicht gewarnt und wieso diese Forderung... diese unmögliche Bezahlung?“ sie konnte nicht mehr anders als zu weinen.
„Nana Prinzessin, dass geziemt sich nicht für eine Dame eures Standes. Keine Sorge, der Preis wurde bezahlt, im Endeffekt ist es vollkommen gleichgültig wer dafür sorgt. Jedoch war es nötig, dass der Tribut eure Geliebte ist. Nur so konntet ihr euer hohes Ross verlassen. Euer Leben wird sich dem Ende neigen... bald schon. Nicht einmal mehr eine Woche bleibt euch es sei denn ihr macht genau das, was ich sage!“
Narida erschrak, nicht einmal mehr eine Woche? Es ging also los, der unerbittliche Kampf um den Thron und dass noch bevor der König wieder im Lande war.
„Setzt euch Prinzessin, wir haben noch viel zu bereden.“
Geschockt setzte sich das Mädchen auf einen Hocker nicht unweit der Frau und starrte in die Leere. Nicht einmal mehr eine Woche...
„Ihr werde mich mit in das Schloss nehmen, dass ist die erste Sache die wichtig für euer Überleben ist“ begann das Orakel und Narida nickte. Es war ihr viel lieber diese seltsame aber äußerst hilfreiche Person in ihrer Nähe zu wissen als noch einmal durch die Straßen rennen zu müssen. Nur die Götter wussten welche Gefahren fortan für sie dort lauern konnten.
„Gut, wir werden genau in einer Stunde und neunzehn Minuten aufbrechen, dann sind die Verfolger welche sich an eure Fersen gehängt haben um die nächsten zwei Ecken gebogen.“
Geschmeidig stand das Orakel aus seinem Sessel auf und schritt in ein Nebenzimmer „folgt mir, ich muss noch meine Habseligkeiten einpacken, alleine schaffe ich das in der kurzen Zeit nicht.“

Das Schlafzimmer des Orakels war klein und auch hier roch es penetrant nach Kräutern und Rauch.
„Ich werde nur zwei Koffer mitnehmen, die anderen Sachen werden wir in drei Tagen und siebenunddreißig Minuten hier abholen. Ihr werdet eure Assassine einen Tag zuvor damit beauftragen das Schloss meiner Tür aufzubrechen. Keine Sorge, es wird niemand einbrechen aber es wird bemerkt werden, dass ist wichtig. Ich werde euch aber noch einmal darin erinnern, sonst vergesst ihr es... glaubt mir.“
Narida war vollkommen verwirrt. Diese Situation war mehr als merkwürdig. Aber sie tat was man ihr sagte... diese Frau... sie wusste wirklich was geschehen würde. Wie in Trance holte sie die Sachen welche ihr aufgetragen wurden und legte sie neben die beiden Koffer.
Und dann war es so weit, alles was vorerst benötigt wurde war gepackt und sie bereit für den Aufbruch.
„Wir werden nicht den direkten Weg nehmen“ erklärte das Orakel „wir müssen einen kleinen Umweg machen sonst laufen wir ihren Verfolgern direkt in die Arme“.
Erneut nickte das Mädchen und sie verließen die stickige Wohnung. Mehr als doppelt so lang war ihr Weg in das Schloss, welches sie heile erreichten.
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Hohepriester Rasmus (Elster)

Beitragvon Volk von Ikana » Samstag 17. November 2018, 20:53

Wie lange hatte er darauf gewartet das es endlich begann? Jahre, so viele Jahre in denen er langsam die eine Tochter des vierten Zweiges, Amelia, welche keine Ambitionen hatte den Thron zu erobern, indoktriniert hatte. Vor sechs Jahren war das kleine Ding zu ihm gekommen und bald war es so weit die reifen Früchte seiner Arbeit zu ernten. Gerade jetzt saß sie auf einem Stuhl, neben dem großen Bücherregal, vollkommen vertieft in die Geschichte des Pilgers Johnas, welcher auf seiner Reise nach den Göttern die Wäldern durchstreift hatte und den Glauben zu den Geistern gebracht hatte. Eine vollkommen schwachsinnige Geschichte, gefüllt mit Lügen das es schon weh tat. Das dumme Ding Amelia jedoch glaubte jedes Wort und verschlang es einfach. Zum Glück stellt diese Göre keine Fragen und gehorchte blind.
Er fuhr sich mit dem Handrücken über den Mund, Speichel war ihm herausgeflossen. Er konnte unter dem Kleid sehen wie das Miststück langsam zu einer Frau heranwuchs, oh er würde seinen Spaß mit ihr haben sobald er sie auf den Thron gebracht hatte. Wenn Amelia Königin werden würde, dann war Ikana sein! Zwar mochte das dumme Kind auf dem Thron sitzen, aber er würde die Fäden halten und nicht nur diese. Er fing an zu lachen.
„Eure Heiligkeit, ist alles in Ordnung?“, das Mädchen schaute ihn besorgt an.
„Keine Sorge mein Kind, ich habe nur an etwas lustiges gedacht“, er lächelte sie an, es war ein gespieltes lächeln.
„Oh, ich dachte ihr hättet euch verschluckt, so wie es klang“, sie lächelte entschuldigend.
Was für ein dummes Gör. Er würde ihr noch Manieren beibringen, dann wenn sie sein Kind austragen würde. Sie würde seinen Erben auf den Thron setzen, doch bis dahin musste er alle anderen Erben vernichten. Seine Position war hervorragend, wer würde schon damit rechnen, dass sich jemand von außen in den Kampf einmischen würde? Niemand, niemand würde mit ihm rechnen, niemand würde sich gegen ihn stellen, er hatte das Volk hinter sich. Am Ende könnte er noch einen Aufstand der Bevölkerung anzetteln… die Tage des Hauses Dunkelschwert waren gezählt. Er freute sich auf den Tag an dem es heißen würde „Der König ist tot, lang lebe die Königin!“
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Argus - Großvater von Link (Elster)

Beitragvon Volk von Ikana » Samstag 6. April 2019, 20:55

Es war spät Abends und eigentlich längst Zeit sich ins Bett zurück zu ziehen. Dennoch, Argus konnte nicht an Schlaf denken. Sein einziger Enkel, Link, war seit über einer Woche verschwunden und niemand schien etwas bezüglich seines Verschwindens zu unternehmen.
„Setz dich Liebster, wenn du so auf und ab gehst, machst du mich ganz nervös“, sprach seine tiefenentspannte Gattin Meera zu ihm. Sie saß beim Feuer, auf einem der großen Ohrensessel und strickte eine Tunika.
„Wie kannst du nur so entspannt dort sitzen?“ seine Stimme war laut und die Magd an der Tür zuckte merklich zusammen „unser Enkel ist verschwunden!“
Meera legte ihr Strickzeug bei Seite, auf den kleinen Schemel neben sich. „Was ist das Problem damit? Wir haben ihn eh nie wirklich zu Gesicht bekommen.“
Argus konnte nicht glauben was er dort hörte „ER IST UNSER ENKEL!“ schrie er seine Frau an. Fast stampfend trat er auf seine Frau zu und bäumte er sich vor ihr auf „er ist ALLES was noch von unserer geliebten Tochter übrig ist!“
Meera seufzte „du steigerst dich in etwas hinein Argus. Seit er geboren wurde war uns beiden doch klar, das Link nicht lange leben würde.“ desinteressiert griff sie nach ihren Strickzeug. „Wir sollten uns eher darum bemühen, dass unser nichtsnutziger Sohn endlich Kinder in die Welt setzt, damit unser Erbe“
Ein lauter Knall unterbrach die abscheuliche Predigt welche ihm seine Gattin gehalten hatte. Argus hatte ihr eine schallende Ohrfeige verpasst. „Du bist so kalt wie der König selbst Meera.“
Erschrocken schaute ihn seine Frau an… doch es interessiert ihn gerade nicht.
„Wenn du so über unsere Familie denkst… du weißt wo die Tür ist.“ er drehte sich um und ging.
Ihm war klar das sie bleiben würde, war sie doch ohne ihn vollkommen mittellos.
Schon lange empfanden sie keine Zuneigung mehr für einander. Damals, als sie noch jung waren, als er sie sich ''ausgesucht'' hatte. Sie sind ein heimliches Liebespaar gewesen… und nun? Nun war Meera nur noch an ihrer Stellung interessiert. Dank der Vermählung ihrer Tochter mit dem König war sie nun Teil des Königshauses. Zwar nur am Rand, aber ihr Einfluss hatte sich massiv erhöht. Der Rest interessierte sie nicht mehr… nicht ihre Tochter… nicht ihr Enkel, eigentlich nicht einmal mehr ihr Sohn… geschweige denn ihr Gatte.
Argus betrat sein Arbeitszimmer und schloss die Tür hinter sich ab. Heute wollte er niemanden mehr sehen. Laut seufzend ließ er sich auf seinem Stuhl nieder und starrte zur Decke. Er konnte nicht glauben das Link tot sein sollte. Auch wenn er den Knaben nur wenige Male in seinem Leben gesehen hatte, die Treffen waren an einer Hand abzuzählen, so hatte er doch diese Verbindung gespürt. Familie und er wollte seine Familie beschützen.
Doch… wo war er nur? Ging es ihm gut? War er gefangen?
Was nur sollte er unternehmen?
Wo sollte er mit der Suche beginnen?
Wen sollte er mit der Suche beauftragen?
Es musste doch eine Möglichkeit geben etwas über den Verbleib von Link herauszufinden!
Er sollte noch die ganze Nacht angestrengt nachdenken, bis er eine Idee hatte.
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