Projekt: HyruleZ






Die verlorenen Wälder Tempel im Wald

Eine natürliche Grenze bildend stehen diese magischen Wälder für Standfestigkeit. Der Reisende sollte sich nicht narren lassen, viele Waldgeister führen den Unbescholtenen in die Irre - auf dass er nie den Wald verlasse.
Wichtiges
  • Ikana hat einen Herscher, der alles daran setzt, das untergegangene Reich wieder aufzuhelfen.
  • Die Wälder sind gefährlich wie eh und je.

Studierzimmer

Beitragvon Link » Donnerstag 12. Juli 2018, 21:45

Er kam sich vor wie ein riesiger Vollidiot. Warum nur hatte er sich auch so unangemessen verhalten? Diese Situation war nun wirklich nicht… naja für… Gefühlsausbrüche geeignet. Er musste lernen sich besser unter Kontrolle zu haben. Ersteinmal musste er die Affen hier retten, dann Zelda heile nach Hyrule bringen, dann bis zu ihren Eltern und DANN konnte er sich, für den Fall das sein eigener Vater ihm nicht den Kopf abriss, Gedanken darüber machen wie er nun zu Zelda stehen wollte. Vermutlich würde es weitaus schwerer werden sie nicht ständig anzuhimmeln, als diese Dekus zu bekämpfen, oder dem eigenen Vater gegenüber zu treten. Ein leises, resignierendes Seufzen kam über seine Lippen. Wieso nur war das so schwer? Zudem spürte er eine Schwere in seinem Herzen, die er sich gerade kaum erklären konnte. War es weil Zelda abweisend reagiert hatte? Was erwartete er denn bitte auch, für sie war er nur ein Gefährte, vielleicht mit Glück noch ein Freund, mehr nicht. Alleine der Gedanke fühlte sich gerade schrecklich an und war das nicht schon genug, war er nun wieder in einer Sackgasse… diesen komischen Raum und suchte nach einem Schlüssel.
In diesem Raum hier war das aber auch alles andere als einfach. Nur etwas Mondlicht fiel durch die marode Decke. Nur wenige Winkel des Raumes waren erleuchtet, so auch jene Ecke mit der Tür. Das Schloss war rostig, was wohl an der feuchten Luft hier lag. Wenn sie Glück hatten, war der Mechanismus noch nicht all zu sehr angegriffen und wenn sie noch mehr Glück hatten, dann würden sie auch noch einen Schlüssel finden und kein Häufchen Rost. Sein Blick schweifte durch den Raum, wobei er etwas die Nase rümpfte. Es roch modrig… nach fauligem Pergament. Wenn er im matten Schein des Mondes die Umgebung richtig deutete, so befanden sie sich hier in einem größeren Studierzimmer. Naja zumindest schienen Regale an den Wänden zu stehen, in ihnen eine modrige Masse an… Pergamenten? Er war sich nicht so ganz sicher, vielleicht waren es auch teils Bücher. Dann gab es halb zerfallene… teils komplett zerfallene Sekretäre und Stühle. Wofür dieser Tempel hier wohl einmal gedacht war?
Vorsichtig nährte er sich einem der Regale. Was für ein Schatz hier einmal gelegen haben musste. Nun jedoch war es nur noch Müll. Nachdenklich legte er den Kopf schief. Wenn er genau darüber nachdachte, warum waren diese Sachen noch hier? Hätte das denn nicht jemand mitnehmen müssen?
„Der Tempel muss fluchtartig verlassen worden sein“ murmelte er vor sich hin und berührte neugierig ein Buch. Er fühlte sich ekelig an. Nass… und es zerfiel zwischen seinen Fingern zu einer fast breiigen Masse. Kurz blickte er zu Numus und Zelda rüber, welche den kleinen Waldgeist noch immer in den Armen hielt.
„Geht es dir mittlerweile besser Numus?“ erkundigte sich Link besorgt.
„Mein Bein tut immer noch weh...“, jammerte er.
„Soll ich dich gleich tragen? Also sobald ich hier einen Schlüssel gefunden habe… was dauern könnte… ich sehe hier fast nichts.“
Wenn sie hier doch nur etwas wie eine Kerze hätten. Ihre Rucksäcke hatten sie ja intelligenter Weise nicht mitgenommen… da war ja nur eine Zunderbüchse drin! Frustriert schlug er gegen das Regal, welches unter der Wucht zusammen brach.
„WAH!“ mit einem Aufschrei sprang der Junge einen Satz nach hinten und stolperte dabei über einen runden Holzklotz, welcher im Boden steckte…
„FIEP!“ schrie der Holzklotz auf und … da kam was aus dem Boden.
„WAH!“ schrie der… ja eigentlich der Busch auf. Ein… ein… lebender Busch? Wo kam plötzlich das ganze Blattwerk her? Lag das an diesem Zwielicht hier? Fasziniert starrte Link den Busch an, so was hatte er noch nie zuvor gesehen.
„Was fällt dir ein?!“ beschwerte sich der Busch.
„Ein… redender Busch… bist du auch ein magisches Artefakt?“ fragte der Junge fasziniert.
Auf einmal spürte er ganz seltsame Blicke auf sich liegen… hatte er was falsches gefragt?
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Beitragvon Zelda » Freitag 13. Juli 2018, 14:12

Irritiert beobachtete sie Fink, der irgendwelchen Unfug answtellte. Ein Regal brach zusammen und Fink stellte fest, dass sie nicht alleine in dem Raum waren. „Ein… redender Busch… bist du auch ein magisches Artefakt?“ meinte Fink, doch Numus mischte sich ein - nicht ohne ein jammerndes Seufzen von sich zu geben. "Das ist doch kein magisches Artefakt. Das ist ein Deku!" behauptete Numus.

Während das Wesen bislang nur Fink böse angeguckt hatte, schaute es nun Numus entsetzt an. Es holte tief Luft - als Zelda dazwischenschritt. Sie hob das Auge und eine Kugel verließ den Schlund des "Holzstückes", prallte ab und traf punktgenau das Wesen auf der Stirn. "Aber nein, Fink, Numus... das ist doch kein Deku. Es ist ein Laubkerl, ein tapferer und mutiger Händler." Verwirrt schaute Fink sie an, aber als der Laubkerl aus seinen Betäubung erwachte, stimmte er Zelda zu. Er schien geschmeichelt.

"Aber ja doch. Und ich kann alles beschaffen, was ihr wünscht. Ich habe gerade im Angebot das Buch Mudora, stylische Goronenarmbänder, Enterhaken... "Er fuhr mit seinen Litaneien fort und Zelda winkte alles ab. "Nicht? was braucht ihr denn? Die ganz harten Sachen? Pilze?" Auch hier verneinte Zelda. Da meinte Fink: "Eine Lampe oder ein Schlüssel wäre gut". "Mit dir handele ich nicht.... ein Artefakt. Pff."

"Also hast du keinen Schlüssel?" fragte Zelda. "Doch, aber mit ihm werde ich niemanden einen Schlüssel aushndigen. Außer vielleicht...." "Ja?" "Außer ihr holt mir etwas. In diesem Tempel gibt es eine Irrlichtlampe. Die bräuchte ich. Dann kann ich hier endlich heraus. Wo ihr sie findet? Sucht, wo ihr noch nicht wart." Mit diesen Worten tauchte der Laubkerl wieder ab.

Zelda schaute Fink böse an. "Artefakt.... also wirklich"
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Im finsteren Raum

Beitragvon Link » Freitag 13. Juli 2018, 19:01

Woher hätte er denn wissen sollen, dass das ein Laubkerl war? Er hatte ja bis eben nicht einmal gewusst das so etwas wie Laubkerle existierten. Ein wenig beleidigt von Zeldas Einwurf… und ihren bösen Blick, verschränkte der Junge die Arme. Er kannte nun einmal nur die Stadt Ikana und wenig des Umlandes, was das Randgebiet des Waldes einschloss. Dort sprachen Büsche für gewöhnlich nicht zu ihm, sie wuchsen nur wie Unkraut und versuchten seine Heimat zu überwuchern!
„Woher sollte ich das wissen?“ entgegnete er ein wenig zu barsch „ich habe so was noch nie gesehen. In Ikana gibt es keine Laubkerle.“
Die Härte wich nach einem kurzen Augenblick aus seinem Gesicht „ich weiß gar nichts über dein Land und deine Leute wie mir scheint. Tut mir leid das ich ihn… oder sie für ein Artefakt hielt, wo ich herkomme gibt es das halt nicht.“ Ein leises Seufzen kam über seine Lippen und dann schaute er Numus erschrocken an „Hattest du das Wesen eben Deku genannt?“
„Ja, wieso?“, entgegnete der kleine Waldgeist und schaute ihn verwundert an.
„Das heißt Dekus sind auch...“, er musste kurz nachdenken, nicht das er wieder die falsche Bezeichnung benutzte „Wesen wie Laubkerle. Also… sie sehen schon Büschen ähnlich?“
„Durchaus.“ antwortete Numus und klang wieder ein wenig jammervoll. Dieser Waldgeist hielt aber auch rein gar nichts aus.
„Dann sind das keine drei Meter großen Monster?“ fragte Link schon fast schockiert.
„Wie kommst du denn auf so einen Unsinn?“ fragte der Waldgeist schon halb belustigt.
„Naja… die Affendame war schon sehr groß und kräftig und die anderen Affen standen ihr in nichts nach. Wie haben dann so kleine… vergleichsweise kleinen Wesen es geschafft die Affen dann so an der Nase herumzuführen? Warum haben die Affen sich nicht einfach von den Dekus genommen was sie brauchten?“
„Denk doch mal nach Fink“, entgegnete Numus so sachlich er es gerade unter den Schmerzen und halben Lachen es vermochte. „Dekus sind ein gerissenes Volk. Ebenfalls oft als Händler tätig. Wenn du nur von einem Händler Nahrung bekommst und ihn verschreckst, oder gar tötest, dann wirst auch du sterben, weil du verhungerst. Die Dekus haben die Affen von sich abhängig gemacht, läuft das in Ikana denn nicht so?“
„Nicht wirklich...“, begann Link zu erklären „die Händler haben bei uns nicht wirklich viel Macht. Mein Vater hat alles unter Kontrolle und das Volk so sehr eingeschüchtert, dass sie es niemals wagen würden ihre Steuern und Waren nicht an das Schloss zu zahlen. Die Konsequenzen für sie wären zu weitreichend. Er würde nicht nur die Händler an sich bestrafen, sondern ihre Familie und möglicherweise Freunde gleich mit… sowie einige kommende Generationen.“ er schaut kurz verlegen zu Boden „ich möchte anmerken das seine Methoden nicht die meinen sind, aber so läuft es momentan bei uns und so funktioniert Ikana schon eine Ewigkeit.“ Er kratzte sich ein wenig verlegen am Hinterkopf „ich kann nicht behaupten, dass das Volk das Königshaus gerne hat. Ach lassen wir das Thema.“ Er winkte schnell ab, nicht das sich gleich Zelda endgültig von ihm abwendete. „Also, wir haben eine Lampe zu suchen. Wäre echt klasse wenn wir selber eine Lampe hätten, dann könnten wir sie leichter finden.“ Schon irritierend, dass der Händler suchte was sie brauchten. „Sagt mal… meint ihr der Händler wird gleich versuchen uns die Lampe zu verkaufen, welche wir ihm bringen werden?“ er zog dabei eine Augenbraue hoch. So abwegig war der Gedanke vermutlich nicht einmal. Sei es drum, sie hatten gerade eh keine andere Wahl.
Eine Irrlichtlampe… zu finden dort wo sie noch nicht waren. Also hinter der verschlossenen Tür sind sie noch nicht gewesen, aber wenn die Lampe dort war, dann würden sie hier nicht weiter kommen.
„Lasst und zurückgehen und schauen ob wir irgendwas übersehen haben.“ er klang ein wenig genervt dabei. „Hoffentlich wird uns dieser Umweg nicht zu viel Zeit kosten, die Affen waren auf uns.“ Wenn er so darüber nachdachte, dann hatten sie wirklich schon einiges an Zeit verschwendet!
Gemeinsam mit dem Mädchen und dem Waldgeist auf ihren Arm, ging er zurück in den finsteren Raum. Wieder beschlich ihn dieses Gefühl, dass er hier nicht sein wollte.
„Mir gefällt das zwar nicht… aber wirklich umgeschaut haben wir uns in diesem Raum nicht. Naja man sieht hier auch nichts, aber vielleicht sollten wir hier mit unserer Suche beginnen.“ schlug der Junge vor und wurde sogleich verbal von Numus angegriffen.
„Dagegen! Wir bleiben hier nicht, weiter zurück!“, seine Stimme hatte einen deutlichen Befehlston.
Link knirschte mit den Zähnen. Er war es ja gewohnt, dass man ihn angriff, aber was hatte er denn jetzt bitte Numus getan? War seine Unwissenheit so ein Frevel, war er sauer weil er Zelda zu nahe getreten war? Kurzzeitig hatte er überlegt Numus anstelle von Zelda zu tragen… aber der kleine Kerl hatte ihn böse angefunkelt. Was nur hatte er denn verbrochen von dem er nichts wusste?
Dennoch, er wollte keinen Streit also schluckte er seinen Frust herunter, wie immer… die Sache würde sich schon klären… aber nicht jetzt, sie hatten andere Sorgen.
Gerade als er mit dem Suchen anfangen wollte, überkam ihn eiskalter Schauer und er hörte ein ganz leises Hauchen. Es war so als würde ein Windhauch durch eine Nische ziehen und leise pfeifen.
Und dann geschah es, Link schrie panisch auf… durch die Wand kam etwas… ein… Geist.
Mit einem Satz sprang er in der Dunkelheit in die … naja dunkelste Ecke die er finden konnte.
Geist…
Geist…
BEI DEN GÖTTERN NICHT SCHON WIEDER!
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Re: Tempel im Wald

Beitragvon Zelda » Dienstag 24. Juli 2018, 11:35

Zelda versuchte die Wände in diesem finsteren Loch von einem Raum abzutasten. Es war wie verhext, ein Raum war hell, ein anderer Dunkel. Der erbauer dieses Bauwerkes sollte man in die finsterste Niederhölle werfen. Aber es nutzte nicht, sich aufzuregen. Zelda tastete die Wände ab um irgendetwas zu finden. Schalter oder sonst was. Die Wände waren auch überzogen mit Gravuren, die sie mit ihren Fingern nachempfinden konnte.
Es waren Bilder. So richtig wurde sie nicht daraus schlau. Bilder waren halt gemacht zum sehen und nicht zum ertasten.
Während Fink und Numus sich unterhielten, gewöhnten sich ihre Augen langsam an die Dunkelheit und sie konnte erahnen, was sie abtastete. Die Bilder schienen eine Geschichte zu erzählen. Eine Schlacht, und wenn sie es richtig mitbekam war der Zweck dieses Bauwerkes...

Plötzlich schrie Fink auf. Sie hatte kurz zuvor einen kalten Schauer gemerkt. Sie blickte sich um und sah den Leichenblassen, fast leuchtenden Fink und ein... Irrlicht!
Was dann passierte kam überraschend. Das Irrlicht schrie ebenfalls auf, nahm Fink in Visier, bewegte sich auf ihn zu und... Sie dachte, jetzt sei es um ihn geschehen, doch das Irrlicht flog an ihm vorbei, Fink halb zusammengekauert und flog in die Ecke des Raumes. Dort blieb das Irrlicht stehen.

"Fink, alles in Ordnung?" Sie hoffte, dass das Irrlicht nicht zu einem weiteren Angriff ansetzte. Doch da bemerkte sie, dass auch das Irrlicht zitterte. Hatte es.... hatte es Angst vor den beiden Kindern?
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Der dunkle Raum

Beitragvon Link » Dienstag 24. Juli 2018, 21:36

„Bei… bei den… Göttern… bleibt mir fern!“ jaulte der Geist und Link wurde erst langsam wieder Herr seiner Sinne. Konnte das denn sein, diese grauenvolle Gestalt… hatte Angst, vor ihm?! Das war doch schier unmöglich.
Langsam richtete sich der Junge auf, noch immer zitternd vor Angst.
„AH!“ der Geist schrie auf und schleuderte eine Art Feuerball in seine Richtung… welcher vor ihm stehen blieb, gerade als er fast rückwärts über seine eigenen Füße gestolpert war.
„Bis… BIS DAHIN UND NICHT WEITER!“ schrie der Geist mit zittriger Stimme „ich… ich bin gefährlich, ja! Passt nur auf… oder… oder ich verbrenne euch mit meinem Feuer!“ bei den Worten hielt er drohend seine Laterne in die Höhe. „Seht ihr!“.
Irgendwie, Link wusste nicht wieso, war dieser Geist gar nicht mehr soooo unheimlich. Eher kam es ihm so vor, als würde er sich selbst gegenüber stehen, nur mit einer gehörigen Portion Mut mehr. Welche grauenvollen Ängste der arme Geist wohl gerade ausstehen musste.
„Wir, wir tun dir nichts“, sprach er selber mit nicht all zu fester Stimme „solange… du uns nichts tust.“
Irritiert und deutlich verängstigt schaute der Geist zu ihm herüber. „Wer sagt mir… dass… das ich euch trauen kann?! Immer… immerhin seid ihr Menschen… Sterbliche… lebendig! Wo ihr meinesgleichen seht, da zückt ihr sofort eure Waffen und prügelt uns zurück in unsere Gräber!“
„Ich habe doch noch nicht einmal eine Waffe...“ versuchte der Junge den Geist mit seinen Worten zu überzeugen, dass sie ihm nichts tun würden, doch dieser deutete nur mit seinen Laterne in die Richtung von Zelda „DIE DA HAT EINEN BOGEN!“ seine Stimme klang so als wäre es der schlimmste Gegenstand, welchen man besitzen konnte „weißt du wie sehr es schmerzt, wenn du am Ufer eines Flusses stehst, ein Idiot auf einem Pferd vorbeigeritten kommt und dir einen Pfeil durch den Kopf schießt? Nein, schön für dich! Kannst du dir vorstellen wie ungemütlich es ist in eine Flasche gestopft zu werden? Nein? Beneidenswert! Vielleicht kannst du dir aber nur im Endferntesten vorstellen wie grauenhaft es ist getrunken zu werden!!! Es ist furchtbar! Ich habe das alles durchgemacht! Geht weg ihr Menschen!“
Bei den Worten wurde Link bleich. Wie konnte man nur so krank sein und einen Geist trinken?
„Wie… kann man nur?“ er hielt sich eine Hand vor dem Mund und blickte gen Boden, als er sich das vorstellte. Das war wohl mit das Schlimmste was er sich vorstellen konnte. Stelle sich mal einer vor seine Geschwister hätten gewusst, dass das geht. Mit so einer Aktion hätten sie ihn gewiss zu Tode gefoltert. Als er seinen Kopf wieder hob, war der Geist wieder direkt vor seinem Gesicht, erschrocken schrie er auf und stolperte nun doch über seine Füße, womit er unsanft auf dem Boden landete.
„Du...“, die Stimme des Geistes zitterte noch immer „du… bist...“ er hielt seine Laterne vor das Gesicht Jungen. Alles um Link herum leuchtete nun geisterhaft blau. Na toll, da fühlte man sich doch gleich viel wohler.
„Ähm… mir… wäre es lieb… wenn du… etwas… Abstand halten… könntest.“ na großartig, jetzt zitterte seine Stimme wieder.
„Du… hast… Angst vor mir...“, flüsterte der Geist ihm zu und ein eiskalter Schauer lief Link den Rücken herunter. Warum war ihm denn jetzt dieser Geist so nahe gekommen, hatte er sich denn nicht eben noch vor Angst fast in die Hosen gemacht?
Ein gruseliges Lachen kam von dem Geist und Link zuckte zusammen.
Mit flüsternder Stimme sprach der Geist weiter „lustig, du bist ja wie ich.“
Plötzlich war keine Spur Angst mehr in der Stimme des Geistes.
„Wirst du mich nun versuchen zu töten, wie all die anderen, weil du Angst vor mir hast?“
Ängstlich schüttelte der Junge mit dem Kopf… „ich… habe dir gesagt… wir tun dir nichts… wenn… wenn du uns… nichts tust...“
„So ist das… ja?“ der Geist blickte rüber zu Zelda und seine Stimme fing wieder an zu zittern „sie… sie hat… keine Angst… sie wird… mich beseitigen wollen...“
Eifrig schüttelte der Junge mit dem Kopf, welcher sich langsam wie leer anfühlte. Sein Körper fühlte sich taub an, sein Geist träge vor Angst. Dennoch versuchte er alles um momentan einfach nicht durchzudrehen.
„Ich… fühle mich… wie du...“, der Geist blickte auf ihn herunter, seine Stimme erneut zu einem Flüstern gesenkt und dann hauchte er ihm ins Ohr „ich kann … sie spüren… deine Angst…“
Verängstigt schloss Link die Augen, wenn er nicht sah was vor ihm war… dann war es nur halb so gruselig. Naja, dass hoffte er zumindest. „Und wenn schon! Ich… tue dir nichts!“
Oh wie gerne er gerade einfach nur weglaufen würde… und nun musste dieser Geist auch wieder lachen!
„Hör auf damit!“, flehte er leise und plötzliche spürte er einen Ruck der durch seinen Körper ging und eine Stimme… IN SEINEM KOPF!
„Es ist einmal was anderes den Spieß umzudrehen.“ die Stimme in seinem Kopf war leise und ein wenig neckisch. Ohne sein Zutun erhob sich plötzlich sein Körper und ging auf Zelda zu. Er wollte dem Mädchen noch was zurufen, dass sie weglaufen sollte… doch Zelda, sie blieb einfach stehen. Sie wirkte vollkommen geschockt. Sein Arm hob die Laterne des Geistes und blickte dann gen Boden. Was er in der Spiegelung des Wassers sah, ließ ihm das Blut schier erstarren und er geriet innerlich in Panik. Er trug eine lange lilafarbene Robe mit grauer Kapuze und das Schlimmste von Alledem war, er konnte seine Beine oder Füße nicht mehr sehen! Dennoch… er sah nicht ganz aus wie dieses Irrlicht.
„Hör auf damit!“, schrie er den Geist an, welcher nur lachte.
„Oh das macht Spaß, dein Körper funktioniert außerordentlich gut mit meinem Geist. Es ist fast eine vollkommene Symbiose!“
Links Stimme begann merklich vor Panik zu zittern und sich zu überschlagen „geh raus! Ich will das nicht!“
Er…verbunden mit einem Geist, dass war einfach viel zu viel für ihn. „GEH!“ schrie er weiter verzweifelt.
„Ich… ich fühle mich so lebendig!“ rief der Geist voller Euphorie, dass es gewiss auch Zelda hören konnte. „Wie habe ich das Leben vermisst!“
Innerlich war Link indessen nur noch am weinen, er konnte nicht mehr, seine Nerven lagen blank und plötzlich… fühlte er eine innere Ruhe.
„Ich danke dir, dass ich dieses unbeschreibliche Glücksgefühl noch einmal erleben durfte. Eben hatte ich noch meine Chance gesehen mich an der Menschheit zu rächen und nun, bin ich einfach nur glücklich. Ich fühle mich nahezu erlöst und dafür möchte ich dir ein Geschenk machen, Kind Ikanas… du dürftest mit den alten Geschichten vertraut sein und du… du besitzt eindeutig das Potential deiner alten Ahnen.“
Ein innerer Lichtblitz leuchtete vor den Augen des Jungen und als er sie öffnete, hielt er eine Maske in der Hand, eine Maske mit dem Gesicht des Irrlichtes.
Von der Laterne… war weit und breit keine Spur mehr.
Ängstlich, irritiert und vollkommen erschöpft schaute er zu Zelda hoch. Sein ganzer Körper war am zittern, als er mit schwachen Händen die Maske umklammerte und noch ein leises flüstern vernahm, welches für alle dennoch deutlich zu hören war „nutze mein Geschenk um zu finden wonach du suchst.“
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Re: Tempel im Wald

Beitragvon Zelda » Dienstag 31. Juli 2018, 12:42

Zelda reagierte panisch, konnte aber selber nichts tun. Sie hätte nicht mal gewusst was sie tun sollte. Aber sie war wie gelähmt und konnte nur beobachten, was der Geist mit Fink machte. Fink befand sich in einem inneren Kampf, da wurde ihr klar, dass er das alleine durchstehen musste. "Oh Farore, gewähre Fink den Mut, den er braucht". Sie schloss ihre Augen und betete.

Plötzlich war es vorbei. Fink wankte verwirrt und hielt etwas neues in den Händen. Sie ging auf Fink zu. "Fink.... alles in Ordnung?" Er nickte nur und starrte auf den Gegenstand in seinen Händen. Dann blickte er Zelda an - er sah verwirrt und erschrocken aus. Sie nahm ihn in den Arm und summte leise das Wiegenlied vor sich her. Nach einer Weile saßen sie nur noch da. Zelda glaubte, es ginge Fink besser. "Was ist das? Eine Schale?"
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Deku im Tempel

Beitragvon Die Dekus » Dienstag 31. Juli 2018, 12:56

Schatten spähten in den dunklen Raum. Versteckt, von niemandem gesehen beobachteten sie diese Kinder. Tief waren sie in das Gemäuer eingedrungen. Der Tempel mitten im Wald gelegen - doch... das war er nicht immer. Dieser Tempel war einst eine Schlüsselstelle im alten Konflikt.

Altes Wissen, was nur die Dekus besitzen - und wohl auch nie verraten werden. Im nahenden Konflikt wird dieses Refugium wohl keine Rolle spielen. Und auch nicht Ikana, wenn sie dies auch wünschen. Die alten Zeiten sind vorbei. Die Menschen werden untergehen in ihrer Ignoranz - sowohl in Ikana als auch in Hyrule. Doch nicht heute.

Der Schatten hatte genug gesehen. Die Kinder umgehen Falle um Falle, selbst die Geister scheinen sie um ihren Finger gewickelt zu haben. Hielt der Junge wirklich eine Maske in der Hand? Diese alte Magie.... Der Schatten musste den anderen davon berichten. Sie konnten ihre Zeremonie nicht abbrechen. Überall würden solche Zeremonien ablaufen, da dürfen sie nicht hintenanstehen. Der Schatten wurde wütend und aus seinem Schlund schleuderte er einen Stein.

Er musste gehen, sonst würde er erwischt. Er hoffte sie finden den Schlüssel nicht, sonst wären sie in der Lage den Weg auf den Turm zu finden und das Opfer zu verhindern.
Der dunkle Deku schlich davon....
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Tempel im Wald

Beitragvon Link » Dienstag 31. Juli 2018, 21:46

Zelda hatte ihn in den Arm genommen. Wäre es zu einem anderen Zeitpunkt gewesen, so wäre er gewiss der glücklichste Junge auf der ganzen Welt gewesen. So jedoch war er nur froh, dass sie für ihn da war. Sein Herz raste so schnell und stark, dass er befürchtete es würde ihm aus der Brust springen. Vorsichtig erwiderte er die Umarmung und lauschte der Melodie welche das Mädchen summte. Es war beruhigend, fast magisch und sorgte dafür, dass er allmählich zur Ruhe kam. Nur ein paar Minuten stand er mit ihr Arm in Arm, bis sie sich setzten und Zelda weiter summte. Mit jedem Augenblick kam er ein Stück weiter zur Ruhe, wobei er noch immer die Maske umklammerte.
Einst hatte sein Vater ihm von Artefakten, magischen Gegenständen erzählt. Es war eine der wenigen Gelegenheiten gewesen, in welcher sein Vater ganz für ihn dagewesen war. Damals fand gerade das Maskenfest in Ikana statt, ein uraltes Fest so meinte sein Vater… zu Ehren der Götter. Zumeist trugen die Bürger Masken der Gottheiten, es war einer der wenigen Tage, wo die Bürger feiern konnten. Wohl gerade deswegen kam es oft zu Ausschreitungen und viele wurden jedes Jahr wegen Bagatellen inhaftiert. Hm was hatte Vater gesagt? Richtig magische Artefakte… Helden Ikanas sollen einst von den Göttern Geschenke erhalten haben… Masken mit besonderer Macht, trug man diese, so sollen die Kräfte der Maske auf den Träger übergegangen sein. Nur Auserwählten soll es jedoch möglich gewesen sein, die Kräfte entfalten zu können. Seinem Vater zufolge reiner Unsinn. Laut ihm haben Magier die Seelen von Wesen versklavt und in die Objekte gebannt. Ob Vater ihm diese Geschichte erzählt hatte, da er schon immer das Maskenfest geliebt hatte? Nach dieser Geschichte jedenfalls war er nicht mehr all zu begeistert davon gewesen. Keine Heldentaten… keine Göttergeschenke… reine Machtgier… nicht gerade etwas das man feiern sollte. Dennoch, seine Faszination für die Masken ist erhalten geblieben.
„Das ist eine Maske“, antwortete er dem Mädchen „und wenn ich das richtig sehe… ist sie magisch, beseelt von dem Irrlicht...“ seine Stimme zitterte leicht bei dem Worten. Es gab nur eines wo sein Vater meinte es würde der Wahrheit entsprechen, man brauchte eine gewisse Veranlagung um solch eine Maske nutzen zu können.
„Wenn...“, er merkte wie die Angst langsam wieder in ihm hochkroch „die alten Geschichten stimmen...“ er musste einmal schwer schlucken „kann der Träger… mit Glück… die Kräfte der Maske… nutzen...“
Gerade als er weiter sprechen wollte, traf ihn etwas mit Wucht in den Rücken, das ihn vor Schmerzen aufschreien ließ und er kurzerhand zur Seite kippte. Was zum?
„WAAAAH! WIR WERDEN BESCHOSSEN!“ rief Numus panisch und verkroch sich in Zeldas Schoß.
Doch… weitere Angriffe schienen aus zu bleiben. Link rappelte sich kurz auf und hielt sich mit einer Hand den Rücken. „Aua… verdammt…“, er beugte sich nach unten und nahm den Stein in die Hand, welcher ihn gerade getroffen hatte.
„Igitt… der ist nass… ist das Sabber?“, angeekelt ließ er den Stein wieder fallen „wer macht denn so was?“
„Dekus… Dekus spucken oft Steine.“, entgegnete Numus eingeschüchtert „sie wissen das wir da sind! Wir müssen ganz schnell den Affen helfen. Fink… der Geist sagte du sollst die Maske nutzen… tu es!“
„W… was?!“, seine Stimme begann wieder zu zittern „ich… wie soll sie uns… denn weiter helfen?“ ja, er stellte sich absichtlich dumm! Ja, er wollte nicht wissen was diese Maske mit ihm anstellen würde… na und?!
„Angsthase!“, schrie ihn Numus an und Link zuckte zusammen.
„So ist es doch oder? Du hast Angst vor Geistern Fink, schreckliche Angst!“
Der Junge ballte die Hände zu Fäusten und schaute beschämt zur Seite „habe ich gar nicht!“
„Hast du wohl!“ entgegnete Numus sauer „das hat man eben ganz deutlich gesehen, dass hat man schon gesehen als Zelda ihren Körper versehentlich verlassen hatte. Du hast sogar Panik vor ihnen würde ich sagen!“
Sauer schaute Link Numus an und dann brach es doch etwas barsch aus ihm heraus „und wenn schon! Jeder hat doch vor etwas Angst oder?“ sein Blick wanderte gen Boden „ich weiß wo meine Schwächen liegen… ich weiß das… meine Angst für uns gerade ein massives Problem ist… aber… was soll ich denn machen?“
„Dich überwinden“, entgegnete Numus ernst „anders können wir den Affen nicht helfen.“
Er wollte gerade etwas entgegnen, als er merkte das Zeldas Hände vorsichtig die Maske nahmen. Dann… nahm eine ihrer Hände eine von den seinen. Sie lächelte ihn an… fast so als würde sie gerade wieder versuchen die Bürde auf sich zu nehmen. Wie stand er denn jetzt wieder da… wie der letzte Feigling. Kurz atmete er einmal tief durch. Griff die Hand von Zelda fester, er… suchte damit irgendwie Mut bei ihr und nahm ihr kurz darauf die Maske ab. „Wir… werden die Affen… nicht in Stich lassen.“ seine Stimme zitterte erneut, aber dennoch setzte er die Maske auf.
Ein heftiger Schmerz durchzuckte seinen Körper. Mit einem Ruck löste er seine Hand von Zeldas und … dann war der Raum in ein schummriges blaues Licht gehüllt.
Er… hatte… wieder … die … Form … des … Irrlichtes … angenommen.
Sofern es möglich war bildete sich an seinem ganzen Körper eine Gänsehaut. Das reinste Horrorszenario. „Okay… vielleicht… habe ich… sie… ein wenig… zu früh… aufgesetzt?“
Oh bei den Göttern war ihm unwohl in seiner Haut.
„Flieg durch die Wände und schau ob die eine Lampe findest!“ befahl Numus ihm schier.
„Wie soll ich das denn bitte machen? Ich … oh… du meinst weil Geister… durch Wände fliegen können?“
Der Waldgeist nickte.
„Okay… gut… ich versuche… mein Glück“ entgegnete er kleinlaut und flog… schier auf eine Wand zu. Was für ein seltsames Gefühl… er streckte eine Hand nach der Wand aus und sie glitt hindurch. Erschrocken zog er sie wieder zurück.
„Wartet bitte hier… ich… schaue nur kurz was ich hinter der Wand finde...“
Vorsichtig glitt er durch die Wand. Dank der Lampe war der Raum dahinter nicht all zu dunkel. Hier musste doch irgendwo was sein? Im matten Licht der Laterne entdeckte er eine Truhe. Bestimmt befand sich darin etwas nützliches! Freudig versuchte er die Truhe zu öffnen, aber seine Hände… sie konnte nicht wirklich die Kiste greifen. Es war fast so als würde er Wasser greifen, er konnte zwar einen Widerstand deutlich spüren, aber nicht genug um eine Truhe zu öffnen.
So ein Mist… er hielt die Laterne höher um mehr sehen zu können. War das dort ein Hebel? Langsam flog er dorthin und haute mit voller Wucht die Laterne da drauf… und er hörte ein mechanisches Surren… irgendwo schien sich etwas zu öffnen.
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Beitragvon Zelda » Freitag 5. Oktober 2018, 17:36

Es war ein merkwürdiger Anblick, als Zelda Fink durch die Wand gleiten sah. Zauber waren ja jetzt nicht neues, und auch sie hatte schon von exotischen Mächten in Masken gehört. In Hyrule war das immer mal wieder ein Trend, wobei die meisten Masken eher weniger mächtig waren. Eher billiger Plunder, der den Leuten verkauft wird um Geld zu machen. Sie hatte sich nie was daraus gemacht, es als Abergauben abgetan, aber das überraschte sie dann doch.

Fink war nun der stolze Besitzer einer Irrlicht-Maske, die ihm die Fähigkeiten eines Irrlichtes verlieh. "Irre", flüsterte Zelda, als Fink durch die Wand ging. Das bedeutete aber auch, dass Fink nun auf sich allein gestellt war. Sie machte sich nun doch sorgen. Wo warem sie nur hineingeraten - es war , als wenn die ganze Welt sich gegen sie verschworen hätte.

Plötzlich ertönte ein mechanischen Geräusch. Ein Uralter Tempel, dessen innere Technik soweit fortgeschritten war - was war das für ein Ort? Auch wenn diese Ruine in die Wälder passte, so kam es ihr schon merkwürdig vor. Wer errichtete einen so fortschrittlichen Tempel in einen Wald? Vermutlich... vielleicht war hier ursprünglich kein Wald gewesen... und das Grad, was sie erst vor kurzen Entdeckt hatten... auch dies passte nicht in einen Wald.

Sie verschob das Rätsel auf später und ging zu der Tür, die sich geöffnet hatte. Dort stand Fink, stillschweigend und hielt ihr einen Schlüssel entgegen. "Fink, da bist du ja. Du hast den Schlüssel gefunden. Dann lasse uns schnell aufbrechen." Ohne eine Antwort abzuwarten, zerrte sie an Fink und eilte auf die verschlossene Tür - so schnell es in dieser dunklen Ruine geht. Dabei fiel ihr nicht auf, wie Fink sich seltsam benahm. Numus war schon etwas irritiert, aber er sagte nichts und folgte Zelda in ihrem Überschwung.

Wäre Zelda etwas aufmerksamer gewesen, hätte sie bemerkt, dass sie gar nicht Fink hinterherzog - sondern etwas anderes. Sie öffnete die Tür, schritt hindurch, und merkte erst jetzt, dass etwas falsch lief. Die Tür fiel ins Schloss.

Währenddessen stand der wahre Fink im versteckten Raum und suchte den Schlüssel.
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Beitragvon Link » Freitag 5. Oktober 2018, 19:52

Er hob die Lampe noch ein Stück weiter an. Anscheinend hatte der Mechanismus etwas in dieser kleinen Kammer bewirkt. Zu schade, er hatte schon damit gerechnet das sich jetzt irgendwo eine Tür aufgetan hätte. Leider konnte man nicht Alles haben. Dafür hatte er nun einen kleinen geheimen Hohlraum geöffnet, in welchem eine Schatulle stand. Als er sich dieser nährte fiel ihm auf, dass sie sehr fein gearbeitet war. Das Material schien Metall zu sein, überzogen von blauen Samt. Ein Wunder das sich die Schatulle in solch einem guten Zustand befand. Es wäre doch seltsam würde jemand darin einen Schlüssel verstecken, wozu auch? Niemand der ganz bei Trost war versteckte den Schlüssel für eine wichtige Tempeltür in einem kleinen Raum, den man so gar nicht betreten konnte! Ein paar Augenblicke später drehte sich der Junge um. Es war wirklich viel zu absurd hier solch einen Schlüssel zu verstecken! Zumal… den Schlüssel hatte doch eh der bekloppte Deku… eigentlich sollte er sich darauf konzentrieren und diese komische Lampe suchen. Hm… aber was war wohl in dem Kästchen? Ach wenn er doch nur danach greifen könnte…
Er schlug sich mit der Hand auf die Stirn. Natürlich konnte er danach greifen, dafür musste er doch nur die Maske absetzen! Laut seufzend zog er an seinem Gesicht und… Panik ergriff ihn. Er bekam die bescheuerte Maske nicht runter! Was war das für ein fauler Zauber?! Kurzerhand stellte er die Lampe bei Seite und zerrte mit aller Macht an seinem Gesicht. Das Ding musste doch runter gehen!
„Das kann doch nicht wahr sein!“ noch einmal riss er kräftig daran, bis er merkte… dass es einen bestimmten Punkt gab, welcher sich leicht löste. Vorsichtig griff er danach und der schreckliche Schmerz durchzuckte ihn wieder. Er hielt die Maske in seinen Händen… die Laterne war weg und er war wieder umgeben von Finsternis. Vorsichtig tasteten seine Finger nach der Schatulle. Wie nur sollte er diese durch die Wand bekommen? Hm, vielleicht genauso wie die Lampe? Seine Kleider behielt er zum Glück ja auch an sich, also wieso sollte das nicht auch mit so einer kleinen Schatulle funktionieren? Magie konnte da schon recht trickreich sein. Seinen Rucksack hatte er nicht dabei… also wo sollte er das gute Ding unterbringen? Eigentlich blieb ihm nur eine Möglichkeit, wenn er beide Hände frei haben wollte. Kurz stellte er die Schatulle zur Seite und schnallte den Gürtel enger. Anscheinend hatte er schon wieder etwas abgenommen… so viel Bewegung war er nicht gewohnt und das wenige Essen tat sein übriges. So langsam kam ihn ihre Reise schon vor wie eine Ewigkeit. Er schüttelte die abschweifenden Gedanken ab und steckte sich die Schatulle ins Hemd… also oben zum Ausschnitt rein. Wie erwartet rutschte das gute Stück bis zum Gürtel. So würde er sie gewiss nicht verlieren und er würde sie in aller Ruhe öffnen können. Wenn nichts darin war, dann konnte man sie bestimmt auf einem Markt veräußern. Es war vielleicht gerade der falsche Zeitpunkt, aber er musste auch an die Zukunft denken. Irgendwann würden sie wieder Dörfer und Städte erreichen und dort würden sie Rubine brauchen… oder womit man auch immer in Hyrule bezahlte. Jedenfalls, sie brauchten Essen… und das konnten sie entweder stehlen oder kaufen und solange sie dazu in der Lage waren einzukaufen, würde er das sehr bevorzugen. Nicht das sie noch Ärger mit den Wachen bekamen und Zelda das Schloss von einer unschönen Seite kennen lernen würde.
Während er in diesen Gedanken versunken war, tastete er in der Dunkel nach der Truhe, welche er noch entdeckt hatte. Manchmal war man halt etwas langsamer im Kopf. Als seine Hände das runde Holz des Deckels ertasteten, versuchte diesen anzuheben und… es ging! Er öffnete einmal den Deckel so weit, dass er nicht wieder nach unten fiel und setzte die Maske nach kurzem zögern wieder auf. Erneut durchzuckte ihn den Schmerz. Aua… alleine deswegen würde er das nur ungern öfters machen!
Seine Augen weiteten sich vor Freude als er die Laterne über die Truhe hielt. Darin befand sich ein… Zepter! Es sah wirklich schön aus und würde ihnen sicher auch einen guten Preis bringen, wenn sie es verkaufen würden. Bestimmt war das einer dieser Schätze nach denen die Dekus suchten. Zudem befand sich ein fein gearbeiteter Mantel darin, welcher aber in seinen Händen zerfiel, nachdem er die Maske erneut abgesetzt hatte, zu schade, aber nach all der Zeit musste man mit sowas rechnen. Er nahm also das Zepter an sich und ein paar Rubine, welche aus den Resten des Mantels gefallen waren.
Das schnelle auf und absetzen der Maske bereitete ihm langsam schlimme Kopfschmerzen, so dass er sich nicht ganz sicher war, ob er gerade Zelda hatte schreien hören. Kurz lauschte er, verstaute schnell das Zepter an seinem Gürtel und die Rubine in seinem Hemd, setzte die Maske auf und eilte durch die Wand. Ohne auch nur daran zu denken die Maske schaute er sich panisch in dem Raum um, wo er dachte das Mädchen zurückgelassen zu haben. Sie war weg.
„ZELDA!!!“ schrie er einmal laut. Es war ihm gerade gleichgültig ob die Dekus ihn hören würden. Vermutlich hatten sie Zelda gerade eh gefunden! Sie hatten gewiss in den Schatten gehockt und nur darauf gelauert, dass die beiden sich trennen.
„ZELDA!!!“ schrie er erneut und hörte plötzlich ein dumpfes „HILFE!“
Es kam von hinter der Tür! So schnell er es vermochte raste er durch die Tür und… flog durch eine Gestalt. Eine Gestalt geformt aus… Schatten? Nein, keine Schatten… und auch kein Schleim, eher… Schlamm? Matschiger Waldboden war wohl die treffendste Bezeichnung. Es roch nach nasser, kalter, fauliger Erde.
Kurzerhand stellte sich Link zwischen Zelda und die groteske Kreatur mit hölzernen Schwert. Einem Schwert das nicht ganz normal wirkte. Der Griff war mit Ranken umwickelt. Durch ein paar Löcher in der Decke fiel fahles Mondlicht darauf und… die Klinge reflektierte das Licht, was bedeutete, das war keine stumpfe Klinge.
„Alles in Ordnung bei dir?“ fragte Link ohne das Mädchen anzuschauen. Er würde sie beschützen… als… Geist… verdammt, konnte er überhaupt so kämpfen? Womit sollte er sich dem Wesen erwehren? Er hatte doch nur diese Laterne, alles andere von ihm konnte gerade kaum Einfluss auf die Welt ausüben, aber… diese Laterne war mehr als sein wahres Ich gerade zur Verfügung hatte.
Langsam nährte das Wesen und kam auf die beiden zu.
Gegenstände
-Irrlichtmaske
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