Projekt: HyruleZ






Stadt Hyrule Die Geschichte beginnt

Abenteuer auf weiter Steppe erwarten jene, die es wagen, die Wege des Reiches zu betreten. Egal ob Steppen oder Stadt, hier schlägt das Herz des Königreiches.
Wichtiges
  • Die Provinz Hyrule leidet noch heute unter die Auswirkungen des Bürgerkrieges gegen Neu-Hyrule. Das Königreich ging geschwächt aus dem Krieg hinaus.
  • In Kakariko wird gerade der Rat der Statthalter vorbereitet.
  • In Hyrule ist ein neuer Berater aufgetaucht, der den König zur Seite steht.

Illusionist und Alchemist Gerion (Elster)

Beitragvon Volk von Hyrule » Freitag 15. Januar 2016, 21:39

Gerion drehte den alten Schlüssel im nicht weniger alten Schloss herum. Es sind drei Monate gewesen in denen er nicht mehr zuhause gewesen ist. In dieser langen Zeit hatte er nach seltenen Ingredienzien für seine Forschung gesucht. Erschöpft stellte er seinen Rucksack im Inneren seines Hauses ab, schloss die Tür und zog sich den langen, weißen Mantel aus.
„Dieses Jahr ist es besonders kalt.“, sprach er zu sich selbst und hängte den Mantel auf. Er würde ins Wohnzimmer gehen und den Kamin entzünden. Noch einmal schulterte er den schweren Rucksack und stellte diesen dann im Wohnzimmer ab. Ein schwaches Leuchten kam aus der Spitze seines Stabes und entzündete den Kamin, in welchen von Spinnenweben umhülltes Holz ruhte und nun Feuer fing. Ein leichter Windhauch jedoch drohte die kleinen Flammen sogleich wieder im Keim zu erdrücken.
„Nanu?“, entfuhr es dem Alchemisten, welcher neugierig zum Fenster schritt und in die Gasse hinausblickte. Das Fenster stand einen winzigen Spalt weit offen und es waren frische Spuren im Schnee zu sehen, vielleicht zwei Stunden alt… und jemand hatte sich an seinem Fenster zu Schaffen gemacht. Mit seinem Stab ließ er die Kerzen im Raum entzünden und er beugte sich zum Boden runter, der Teppich war stellenweise nass.
„Ein ungebetener Besucher“, sprach er beunruhigt und folgte dennoch neugierig den Spuren. So gingen nach und nach die Lichter im fast gesamten Haus an. Offenkundig hatte sich hier jemand verlaufen… und nichts mitgenommen. Ein seltsamer und durchaus mysteriöser Besucher dessen Spuren im Garten endeten. Sein Blick glitt zum Dach empor, er schien darüber verschwunden zu sein.
„Hoch interessant“, sprach er leise und ging kurz zurück in das Innere das Hauses und holte eine Leiter und stellte sie an die Wand und kletterte hoch. Die Spuren gingen tatsächlich auf dem Dach weiter. Vorsichtig kletterte er die Leiter herunter und verstaute sie wieder im Inneren des Hauses. Dieser fremde Besucher, er wollte mehr über ihn herausfinden. Gemütlich nahm er wieder im Wohnzimmer platz und öffnete eine kleine Schatulle, welche auf dem Tisch neben ihm stand.
Der Fremde hatte seine Aura im Haus hinterlassen und wenn er Glück hatte, so hatte einer seines magischen Erze die Essenz aufgenommen und er würde sie morgen bei besserem Wetter verfolgen können. Konzentriert untersuchte er die seltenen Erze und tatsächlich, eines hatte reagiert, ein Schattenstein, selten, anscheinend hatte er einen Magier zu Besuch. War er hinter seinen Forschungen her gewesen und hatte sie nicht gefunden?
Der morgige Tag würde es zeigen...
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Beitragvon Taner » Samstag 20. Februar 2016, 23:47

Zu viele Leute, es waren einfach viel zu viele Leute in der Eingangshalle.Scheiße, es wurde einfach nicht wärmer in dieser alten Bruchbude. Es zog ihr durch diverse Ritzen… und vermutlich würde er sich oben den Arsch abfrieren. Verflucht, bei dem Wetter konnte man glatt draufgehen.
„Hey Boss“, sprach Vilija die gerade wieder auf ihn zu kam.
„Was ist denn?“, fragte er sichtlich genervt.
„Das Wetter draußen wird immer schlimmer, wir sollten zusehen das wir es hier unten irgendwie wärmer bekommen.“, erklärte sie.
„Wenn du eine Idee hast wie, lass hören“, antwortete Taner „ich bin für alles offen“.
„Wir könnten die Fenster versuchen dichter zu bekommen indem wir Schränke davor stellen“, begann sie „und dann vielleicht noch die größeren Risse in den Wänden irgendwie abdichten“.
Der Junge nickte „na dann sag das mal den Jungs… die können das gerne machen“. Er würde sich jetzt sicherlich nicht bewegen, ihm war viel zu kalt. Doch natürlich sollte es wieder anders kommen. Vilja griff nach seinen Händen und zog ihn, gegen seinen Willen auf die Beine.
„Hol du deine Tierchen runter, die gehen sonst heute Nacht bei dem Wetter drauf und hole bitte Decke, wir kümmern uns um den Kram hier unten“.
„Wieso soll ich hoch in die Kälte?“, beschwerte sich Taner.
„Sind deine Tiere oben oder meine?“, fragte die Frau und machte sich an die Arbeit.
Wo sie recht hatte… hatte sie recht, aber er hatte keine Schuhe.
„Ich friere mir da oben die Zehen ab Vilja!“, beschwerte er sich.
„Ach ja richtig, aber die Kleinen hören nur auf dich“, die Frau seufzte und zog ihre Stiefel aus „beeil dich, ich steh nicht so auf kalte Füße“.
Etwas skeptisch nahm der Junge die Stiefel an und schlüpfte in diese, immerhin besser als nichts.

In der oberen Etage angekommen fröstelte es ihn doch arg. Hier pfiff es durch jede Ritze und jeden Spalt. Hier konnte man sich wirklich den Tod holen! Schnellen Schrittes eilte er in sein Zimmer.
„Fridolin? Baron? Wo seid ihr denn?“, rief er und bemerkte sie sich etwas unter der Decke seiner Hängematte bewegte.
„Da seid ihr also!“, sprach er und zog die Decke hoch. Unter dieser hatten sich seine beiden Lieblinge aneinander gekuschelt.
„Ich weiß, es ist viel zu kalt hier oben für euch, wir werden diese Nacht unten verbringen… bei den anderen… oooow...“, ihm war gerade ganz und gar nicht mehr wohl in seiner Haut. Wie sollte er das nur mental überstehen?
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Beitragvon Taner » Dienstag 23. Februar 2016, 15:01

Bevor er die Decken aus den anderen Zimmern holte, brachte er erst einmal seine Tiere inklusive seiner Decke nach unten, welche er in eine abgelegene Ecke legte und die beiden Tiere darauf.
„Ihr passt mir schön darauf auf, nicht das mir jemand meine Decke klaut“, sprach er zu den beiden, doch diese verstanden ihn natürlich nicht, befolgten aber dennoch die Anweisung indem sie sich auf der Decke zusammen rollten. Taner seufzte, jetzt durfte er wieder nach Oben in die Kälte, die anderen Decken holen, er wollte sich gar nicht ausmalen in was für einen Zustand diese sein mochten. Dennoch, es half nichts, je länger er sich Zeit ließ, desto mehr würde er frieren. Also begab er sich wieder nach oben… in das Zimmer wo die meisten Mitglieder seiner Bande schliefen. Zögernd öffnete der Junge die Tür zu dem Raum und knallte sie nach wenigen Minuten wieder zu. Wie konnte es in einem einzelnen Raum nur so sehr stinken? Da sollte er Decken herausholen? Nun, es blieb ihm wohl nichts anderes übrig, wenn er wollte das seine Leute den Tag überlebten. So nahm er seinen Mut zusammen und trat in das Zimmer ein. Mit spitzen Fingern nahm er ein paar Decken, welche stellenweise gefroren waren. Taner wollte keinen Gedanken daran verschwenden warum dem so war, vermutlich würden ihn die Antworten zu sehr verstören.
Es dauerte einige Minuten bis er die Decken nach unten geschafft hatte, er hatte ein paar mal mehr gehen müssen. Als er dann fertig war schüttelte er sich einmal, das würde er nie wieder tun, sollten die Kerle nächstes Mal gefälligst selber ihre Sachen holen. Angeekelt begab er sich zu seinem Schlafplatz, weit weg von den anderen. Wenn er schon hier unten schlafen musste, dann so weit weg wie nur irgendmöglich!
„Was machst du denn schon wieder da hinten?“, rief ihm Vilija zu.
„Herumsitzen“, antwortete Taner und verschränkte die Arme, die Frau konnte aber auch nerven!
„Komm ans Feuer Boss, hier ist es wesentlich wärmer“, sprach sie zu ihm und natürlich blieb er sitzen, er wollte nicht zu den anderen.
Wenige Augenblicke später hörte er wie schwere Schritte auf ihn zu kamen „was ist denn jetzt schon wieder?“, erkundigte sich Taner und wurde plötzlich von Gan Merdes hochgehoben.
„Ey, sag mal spinnst du?“, rief der Junge.
„Ich kann nicht zulassen das du dir den Tod da hinten holst Boss“, antwortete der halbe Riese gelassen und trug ihn zu den anderen. Das war ja nicht zu fassen „lass mich runter“, rief der Junge in einem für ihn ungewöhnlichen Befehlston, doch diesem wurde erst am Feuer Folge geleistet. Man untergrub hier ganz eindeutig seine Autorität.
„Nimm es uns nicht krumm, aber je mehr wir hier am Feuer sind, desto wärmer wird uns“, erklärte ihm Vilija und fügte flüsternd hinzu „ich weiß du magst es nicht von vielen Leuten umgeben zu sein, aber besser das als draufgehen“.
Angesäuert nickte der Junge und kurz darauf fiel seine Decke auf ihn.
„Die wirst du brauchen“, entgegnete Gan Merdes mit einem Lächeln und ließ sich neben ihn fallen.
„Ihr seid echt schlimm“, seufzte der Junge und schlang seine Decke um sich.
„Es ist ja nur für eine Nacht“, meinte Viljia, aber er war sich da nicht so sicher. Wenn das Wetter so blieb, dann würden sie auch hier unten Probleme bekommen. Mit der Situation überfordert legte sich der Junge hin, es würde ihm sicher besser gehen wenn er diese unangenehme Situation einfach verschlafen würde.
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Beitragvon Taner » Dienstag 8. März 2016, 16:17

So schnell fand er leider nicht seinen wohl verdienten Schlaf. Die Leute lachten zu laut und fragten ihn andauernd ob er nicht was von den Getränken abhaben wollte. Dankend lehnte er jedes mal ab, bereute es jedoch irgendwo ein wenig. Jene Mitglieder welche sich hatten zulaufen lassen, waren längst eingeschlafen und störten nun mit ihren Schnarchen.
„Na gut, gebt mir was ab“, entgegnete er gereizt bei der gefühlten hundertsten Frage dieser Art. Als er sich jedoch die Flasche mit dem Hochprozentigen nehmen wollte, griff eine zierliche Hand nach dem Gefäß „entschuldige Boss… aber…“, Vilija lächelte verlegen und beugte sich zu ihm rüber und flüsterte leise „ich möchte nicht das du dich mit irgendwas ansteckst… und zudem ist das Zeug doch noch etwas zu hart für dich.“
„Jetzt hör aber auf, wie sieht das denn aus wenn ich nicht mittrinke… die nerven mich schon seit Stunden und nun stehe ich wirklich dank dir da wie ein Idiot!“
„Ach quatsch, die Leute hier wissen das du noch ein halbes Kind bist“, entgegnete sie grinsend.
„Ey… ich bin kein Kind mehr, auch kein halbes!“, beschwerte sich Taner und Vilija begann zu lachen und erhob die Stimme „ihr wollt den Boss doch nicht mit Schwarzgebrannten abfüllen oder? Ihr wisst doch wie gefährlich dieses Zeug ist, ihr solltet doch Finger davon lassen.“ Bei den Worten zwinkerte ihm die Frau unauffällig zu und kassierte die Flasche ein „ihr braucht euer Augenlicht noch für die Arbeit!“
War das Zeug wirklich schwarz gebrannt? Irgendwie wagte Taner dies zu bezweifeln, dennoch war er Vilija für diese Aussage sehr dankbar.
„Wir haben hier noch anderen Fusel, wenn du möchtest Boss!“, rief einer seiner Männer und der Junge schüttelte mit dem Kopf. „Es ist spät, wir sollten uns endlich einmal schlafen legen…“
„Ach schlafen können wir auch noch morgen!“ rief einer und bekam dafür jede Menge Zustimmung.
„Das halte ich nicht aus...“, kam es Taner kleinlaut über die Lippen.
„Da kann man nichts machen Boss, tut mir leid“, entgegnete Gan Merdes neben ihm. Toll… er würde die ganze Nacht über Besoffene neben sich erdulden müssen… oder es Gan Merdes gleich tun und wieder versuchen einzuschlafen. Er bevorzugte die zweite Variante, bei welcher er notfalls so tun würde als wenn er schlafen würde. So rollte er sich wieder mit seinen Tierchen zusammen in der Decke ein und schaffte es dann auch irgendwie bei dem Lärm einzuschlafen.

Irgendwann im Laufe des Morgens des nächsten Tages erwachte Taner aus seinem leichten Schlaf. Er war die Nacht immer mal wieder aufgeschreckt, weil jemand halb über ihn gestolpert war, oder irgendwo eine Flasche zu Bruch ging. Wie sehr er doch gerade sein Zimmer vermisste…
Müde streckte sich der Dieb und ließ den Blick schweifen. Huch… Gan Merdes schien sich die Nacht über an ihn gekuschelt zu haben… oder er sich an ihn… peinlich! Jedoch war er nicht der einzige. Viele seiner Leute hatten sich bei der Kälte zusammen hingelegt. Na dann würde ihm ja wohl hoffentlich keiner einen Strick daraus drehen. Doch er als Boss hatte eine gewisse Vorbildfunktion, irgendwo… eine die er nur sehr selten erfüllte, aber er hatte sie.
Geschlaucht erhob er sich, unter Protesten seiner Tierchen, von seinem Nachtlager und vertrat sich erst einmal die Beine. Jedoch nur kurz, da er noch immer keine Schuhe hatte, diese standen noch oben in seinem Zimmer, er hätte sie zum Trocknen mit nach unten nehmen sollen, nun waren sie sicherlich gefroren. Der Morgen fing ja schon einmal gut an…
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Beitragvon Taner » Mittwoch 22. Juni 2016, 16:02

Und der Morgen sollte auch nicht besser werden. Als sich Taner zu den Vorräten begab um sich etwas zu Essen zu holen, sie befanden sich in einer Kammer im Erdgeschoss, musste er mit Erschrecken feststellen, dass schier nichts mehr da war. Wütend trat er gegen ein leeres Fass. Das konnte doch nicht angehen! Er hatte seinen Leuten doch gesagt sie sollten sparsam mit dem Essen sein… wie konnte das jetzt schon leer sein? Irgendwer hatte sich mal wieder nicht an die Regeln gehalten und er würde das wieder einmal nicht herausfinden, das war echt zum kotzen! Das Ganze hier funktionierte doch nur, wenn man gemeinsam an einem Strang zog!
Enttäuscht stampfte er in den großen Eingangsraum zurück und erhob seine Stimme „HABT IHR SIE NOCH ALLE?!“
Ein erschrockenes Raunen ging durch die Bande und jene, welche eben noch geschlafen hatten, erhoben sich nun verkatert.
„Kann mir einer von euch Hohlköpfen erklären wo die Vorräte hin sind?! Die sollten uns über die Winter bringen… und der WINTER ist noch nicht zu Ende!“ donnerte seine Stimme durch den Raum. „Wenn ich herausfinde wer sich mehr genommen hat als ihm zusteht, setzt es mehr als nur ein paar heiße Ohren!“
„Heißt das es ist nicht mehr da?“ fragte ein bulliger Kerl müde.
„Fast nichts mehr“, murrte Taner.
„Was regst dich denn dann auf Boss, geh los und hol neuen Kram!“ entgegnete ein dürrer Kerl.
„Ja bin ich etwa euer Kindermädchen?!“, Taners Stimme überschlug sich fast „wir können es auch so regeln das sich jeder selbst versorgt, mal schauen ob ihr dann noch so lacht, dann gibt es aber auch keine Aufträge mehr, weil ihr alle damit beschäftigt seid, aber wenn euch das lieber ist, BITTE!“
Es wurde still… seine Worte schienen Wirkung zu zeigen. Leise fing an sich Banditen und Gauner zu unterhalten… und einer der schlanken Kerle seiner Bande stand auf „Boss, Bolkan, Meles und ich gehen los und holen Essen um die Vorräte aufzustocken, wir empfehlen, falls das wieder vorkommen sollte, eine Wache aufzustellen und regelmäßig die Vorräte zu kontrollieren.“
„Gut“, Taner nickte ihnen zu „so machen wir das… seid ja vorsichtig da draußen und lasst euch nicht erwischen.“
„Wir passen immer auf Boss“, meinte der Schlanke, zog sich seine warmen Sachen an und eilte mit seinen Freunden los. Na das sah man doch gerne, Männer welche die Sache selber in die Hand nahmen.
„Und die Restlichen die hier sind, es sieht hier aus wie in einem Schweinestall, räumt mal euren Mist auf, dann wird der Schnee aus dem ersten Stock getragen, sonst fällt uns noch die Decke auf den Kopf… LOS!“
Ein Stöhnen ging durch den Raum.
„Arbeit hält euch warm, also stellt euch nicht so an! Wer keine winterfeste Kleidung hat, bleibt unten! Nicht das euch vor Kälte die Gliedmaßen abfrieren“.
„Der Boss hat heute schlechte Laune...“, murrte eine junge Frau und kassierte dafür von Vilija einen bösen Blick, woraufhin sie sich in Bewegung setzte.
„Ach… und wenn jemand so nett wäre… meine Schuhe stehen noch in meinem Zimmer...“, rief der Junge.
„Die hole ich dir Boss“, meinte Gan Merdes und ging mit ein paar Leuten in den ersten Stock.
Der helle Wahnsinn, hatten die eben wirklich Alle auf ihn gehört?
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Illusionist und Alchemist Gerion (Elster)

Beitragvon Volk von Hyrule » Mittwoch 22. Juni 2016, 18:29

Es war der Morgen des nächsten Tages, die Nacht über hatte er ruhig in seinem Heim verbracht, der Eindringling war nicht wieder aufgetaucht. Also blieb es wirklich an ihm, den Eindringling zu finden. Mit seinem Stab bewaffnet schritt er durch die verschneiten Straßen, die Sonne erhob sich gerade erst am östlichen Horizont. Sein Weg, welchen ihm der Schattenstein in seiner anderen Hand führte, schien ihn in Richtung der Slums zu leiten. Ein Magier in den Slums? Das nun aber mehr als sonderbar, Menschen mit solch einer Gabe waren heiß begehrt, seine eigenen Dienste waren es ja ebenfalls. Hatte er es womöglich mit einer verlorenen Seele zu tun, um die sich niemand kümmern wollte?
Gerion hielt an der Grenze zu den Slums an, Wachen hatten sich dort postiert.
„Sperrgebiet!“ meinte eine von ihnen und fröstelte „Seuchengefahr… bleibt den Slums fern.“
Das war ja wohl ein schlechter Scherz.
„Seit wann denn das?“ erkundigte sich der Alchemist und schaute die Wache interessiert an.
„Seit… seit“, die Wache, mit welcher er sich unterhielt, musste einmal laut niesen und schniefte darauf ganz fürchterlich „seit gut einer Woche!“
„So, seit einer Woche also“, sprach er so als würde er es nachvollziehen können und wendete sich zum Gehen. Wenn die Slums dicht gemacht wurden, bedeutete dies, dass die Vorräte langsam knapp wurden. Interessant zu wissen, denn Seuchen gab es schon länger nicht mehr in der Stadt. Er und seines Gleichen waren immer stets darum bemüht gewesen, Krankheiten einzudämmen bevor sie sich zu Seuchen entwickeln konnten… ein Grund warum er auch das ein oder andere Schlupfloch kannte wie man in die Slums gelingen konnte. Manchmal ließ es sich halt zum Wohle der Stadt nicht vermeiden kostenlos zu arbeiten. Der König und sein Gefolge hatten längst das Wohl der Stadt und seiner Bewohner aus den Augen verloren. Nicht das es den König nicht kümmerte, nein die Spannungen welche mittlerweile im Land herrschten, zwangen ihn dazu seinen Fokus auf andere Sachen zu richten, die vermutlich auch sehr wichtig waren.
Somit war die Stadtwache dazu gezwungen eigenständig zu agieren und nach besten Wissen und Gewissen zu handeln. Vermutlich waren sie sehr auf sich gestellt und mehr als nur überfordert.
An und für sich hegte man ja Hoffnung ob des neuen Beraters, aber auch ihm schien alles gehörig am… salopp gesagt, Arsch vorbeizugehen.
Gedankenversunken erreichte er einen Spalt in der Mauer, welche die Slums vom übrigen Rest der Stadt trennten und er schlüpfte hindurch.
Ein Gestank von Schweiß, Unrat und Fäkalien kroch ihm in die Nase und er fühlte sich merklich unwohler in seiner weißen, reinen Tracht.
Der schwarze Stein in seiner Hand fing stärker an zu leuchten, er musste schon ganz nah sein.
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Beitragvon Taner » Montag 16. Januar 2017, 17:35

Selbst barfuß half er seinen müden Leuten dabei, den Dreck zusammen zu tragen. Die meisten machten sich nichts aus der Unordnung, aber es war wichtig. Er erinnerte sich noch gut an den Schädlingsbefall von vor sechs Jahren. Läuse… Wanzen, Schaben, Ratten und Mäuse. Alles Überträger von Krankheiten wie er erfahren hatte und die hatten hier, bei dem Unrat ein wunderbares Zuhause gefunden.
„Wohin mit dem Müll?“ erkundigte sich einer der Männer.
„Nun, sammelt es erst einmal am Eingang. Sachen die wir noch verwenden können, kommen in den Lagerraum, aber nicht in den wo wir das Essen lagern. Den anderen Müll tragen wir später aus, irgendwohin wo sich das Ungeziefer drum kümmern kann ohne uns auf die Pelle zu rücken.“
Der Mann nickte und trug die Sachen in Richtung des Eingangs. Vermutlich würde der Haufen nicht einmal groß werden, denn Flaschen konnte man unter anderem noch sehr gut gebrauchen. Zum Beispiel wenn man sie an Schwarzbrenner verkaufte, die suchten Händeringend danach.
„Hey Boss.“ rief ihm eine Frau zu und der Junge drehte sich um „wollen wir den Müll nicht lieber dann anzünden? Dann isser weg.“
„Auch eine Idee“, antwortete Taner und trug seinen Kram ebenfalls zu der Tür „nur müssen wir da höllisch aufpassen, nicht das wir die Stadt in Brandt setzen.“
„Können wir damit nicht das Feuer im Kamin am Leben erhalten?“, erkundigte sich ein anderer.
„… Warum kommt ihr nicht vorher mit solchen Ideen? Okay, wir machen es so, wir bringen den Müll in das leere Lagerhaus draußen, das alte Kutschhaus. Dort kann es halbwegs trocknen und wenn wir es für den Kamin brauchen, muss es halt jemand holen, aber es bleibt nicht hier drin!“
Seine Leute nickten und er seufzte erleichtert. Warum musste er sich auch immer um alles kümmern, wenn die anderen offensichtlich auch sehr gute Ideen hatten?
Plötzlich klopfte ihn jemand auf die Schulter, es war Gan Merdes, welcher ihm die Stiefel, nach denen er gefragt hatte, unter die Nase hielt.
„Danke mein Freund“ der Junge lächelte und nahm die Schuhe an sich, in welche er ohne nachzudenken hereinschlüpfte und sofort zusammen zuckte.
„Stimmt was nicht Boss?“ erkundigte sich der stämmige Kerl besorgt.
„Nass… kalt...“, stammelte Taner, als sich alle seine Haare senkrecht stellten.
„Dann zieh sie wieder aus und stell sie ans Feuer“, sprach Vilija, welche gerade einen Stapel aus zerbrochenen Krügen zur Tür brachte.
„Scherben...“, murmelte der Junge als er seine Schuhe wieder auszog „die kann man nicht verbrennen.“
„Aber sie locken auch kein Ungeziefer an“, entgegnete Vilija „wir können die also irgendwohin werfen wo keiner reinritt.“
„Vielleicht kann man damit irgendwas anfangen“, sprach einer der Gauner „wir sollten sie nicht sofort wegwerfen. Vielleicht kann man sie zu Staub zermahlen.“
„Und dann?“ erkundigte sich Taner
„Angreifern in die Augen pusten, zum Beispiel.“, antworte der Gauner „Im Winter haben wir nun wirklich nicht viel Sand zur Verfügung.“
„Recht hat er… wir sollten Leute mal für so was abstellen, dann saufen sie sich nicht nur die Birne zu, sondern haben auch mal was zu tun! Jedenfalls wenn sie mal keiner Arbeit nachgehen.“
„Ja“, bestätigte ihn Gan Merdes „wir haben nicht viel und sollten das Beste daraus machen.“
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Beitragvon Taner » Mittwoch 22. März 2017, 11:34

Es zog noch gut eine Stunde in das Land bis endlich der Eingangsbereich so was wie sauber war. Sauber… ein Zustand welchen dieses Gebäude vermutlich nie wieder erreichen würde. Nun gut, wie sollte es das auch? Die Wände waren von Wasser und Schimmel durchzogen, der Boden teils nass und sowieso könnte ihnen die Bude jeden Moment über den Kopf zusammenbrechen, zumindest wenn es so weiter schneien würde.
„Ich glaube das war es Boss“, entgegnete Gan Merdes und schaute sich aufmerksam um „ich sehe jedenfalls nichts mehr hier herumliegen.“
„Jedenfalls nichts das man wegwerfen sollte“, fügte der Junge leicht grinsend hinzu „dann wollen wir den Kram mal herausschleppen.“
„Hast du da nicht etwa was vergessen Taner?“, fragte Vilija und schaute ihn schon leicht sauer an.
„Vergessen?“ fragte er stutzend und musste kurz überlegen „ach ja, barfuß sollte ich nicht rausgehen bei dem Wetter.“ Also ging er zu dem Feuer und schaute nach ob seine Schuhe langsam mal trocken waren. Ein Wunschdenken nach einer Stunde, aber vielleicht reichte es um seinen Leuten zu helfen.
Neugierig steckte er eine Hand in einen seiner Stiefel. Feucht… aber nicht nass, dass war doch schon einmal etwas. Langsam schlüpfte er also in seine Stiefel und schüttelte sich kurz. Zum Glück musste er sie ja nicht lange tragen, würde also schon gehen… bestimmt.
Da nun für das Wetter draußen besser gewappnet war, ging er zurück zu den anderen.
„Also...“ begann er und wurde sogleich unterbrochen.
„Sollten wir schauen was wir noch verkaufen, verarbeiten oder anderweitig benutzen können“, übernahm Vilija das Wort „alles andere raus in das alte Kutschhaus.“
„Hey!“, beschwerte sich Taner „das wollte ich gerade sagen!“
„Entschuldige, ich dachte du hättest womöglich den Plan längst wieder vergessen“, sie grinste und fing an sich ein paar Sachen von dem Stapel zu nehmen „altes Holz, das kann raus.“ und drückte die Sachen Taner in die Hand.
„Ähm...“, entgegnete der Junge verwundert.
„Ich kümmere mich hier mit ein paar anderen um das Sortieren, du bringst mit den anderen die Sachen an die richtigen Orte.“
„Seit wann hast du hier das Kommando?“ fragte Taner ein wenig säuerlich nach.
„Nun ja, einer von uns muss die Leute beim Sortieren im Auge behalten und zwei von uns die Leute die den Kram verstauen, wir wollen doch nicht das es aus Faulheit wer weiß wo landet.“ antwortete die Junge lächelnd und klopfte Taner auf die Schulter „zudem tut dir etwas frische Luft bestimmt gut.“
„Es… ist… kalt… draußen!“ entgegnete Taner, ging aber trotzdem zu der Tür und öffnete diese. So ein Scheiß, jetzt musste er den Kram durch die Gegend schleppen.
„Mach dir nichts draus Boss“, versuchte ihn Gan Merdes aufzumuntern „wir müssen ja nicht alles alleine tragen.“
„Das wäre ja noch schöner...“, brummte der Junge und stapfte durch den Schnee, als er aus den Augenwinkeln eine Gestalt erblickte, welche irgendwie fehl am Platz wirkte. Ein Mann gehüllt in eine weiße Robe… und einen weißen Umhang. In seiner rechten hielt er einen auffälligen Stab. So wirklich alles an diesem Mann schrie Magier. Großartig, ein wandelndes Klischee. Taner trat dichter an seinen Freund heran, er mochte andere Magier nicht… Erfahrungswerte. Nicht das er viele kannte, aber der eine hatte ihm schon für den Rest seines Lebens gereicht.
„Was ist Boss?“, erkundigte sich Gan Merdes besorgt.
„Wir werden beobachtet“, flüsterte Taner und nickte möglichst unauffällig in Richtung des Fremden.
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Beitragvon Volk von Hyrule » Samstag 31. März 2018, 21:39

Er war schon die ein oder andere Stunde durch das dreckige Viertel von Hyrule-Stadt gegangen. Versifft war es hier und jede Hauswand stank nach Urin. In den dunklen Gassen schliefen Obdachlose, die vermutlich zu Teilen schon erfroren waren. Nun, nicht zwingend tot… sondern wirklich nur teilweise erfroren. Die Zustände in diesem Viertel waren wirklich miserabel und wenn es so weiter gehen würde, dann war der Ausbruch einer Seuche nicht auszuschließen.
Gerion wendete den Stein in seinen Händen, er kam dem Eindringling immer näher und weit konnte er nicht mehr sein. Plötzlich hörte er in der Nähe Stimme. Ein Knabe, vielleicht gerade volljährig und ein stämmiger verließen ein Gebäude, welches den Eindruck machte jeden Moment zusammen zu brechen. Dieser Junge, der Stein reagierte auf ihn!
Nun hatte er also jene Person gefunden, welche des Nachts bei ihm eingestiegen war. Einen seltsamen Eindruck machte der Bursche, seine Haare hatten eine seltsame Färbung und seine Kleider waren zerschlissen… gut in dieser Gegend war dies kein Wunder, aber für jemanden mit der Gabe der Magie? Ungewöhnlich. Hatte er hier womöglich wirklich einen Gauner vor sich, der sein Talent nutzte um anderen zu schaden? Nun hoffentlich war dem nicht so, es würde ihn dann nur mehr Zeit kosten dem Burschen Manieren beizubringen.
„HE DA!“, rief der Knabe plötzlich und kam näher „Was starrst du mich so an? Habe ich irgendwas im Gesicht?“
Sieh mal einer an, wer hätte gedacht, dass der Bursche bereit sein würde sich mit ihm so schnell zu unterhalten?
„Mit Nichten junger Freund.“, er verbeugte sich leicht vor dem Jungen „mein Name ist Gerion und ich bin gekommen und dir eine Frage zu stellen.“
Ungeachtet der eigentlichen Etikette stellte sich der Junge direkt vor ihn, sehr groß war er ja nun nicht, er reichte ihm gerade einmal bis zum Kinn.
„Ach ist das so?“ fragte der Bursche trotzig und stemmte dabei die Hände in seine Hüfte „ich stelle hier die Fragen! Wer bist du und was machst du hier?“
„Wie ich bereits erwähnt habe junger Freund, mein Name ist Gerion und ich bin hier um dir eine Frage zu stellen.“ wiederholte er seine Worte.
„Das meine ich nicht! Du bist ein Magier oder?“, stellte der Bursche seine Frage anders.
„Durchaus, dass bin ich und genau das führt mich auch zu dir.“
Mit einem Mal machte der Junge einen Satz nach hinten. Er schien alles andere als erfreut darüber zu sein, dass ein Magier zu ihm gekommen war, eben weil er ein Magier war.
„Was… auch immer du willst, verschwinde!“, er wirkte sehr nervös bei diesen Worten.
„Ich bin nicht hier um dir zu schaden Junge, dennoch möchte ich gerne von dir wissen, was du gestern Nacht in meinem Heim gesucht hast.“
„Deinem… Heim?“, der Bursche schien zu überlegen und dann schaute er ihn mit geweiteten Augen an „warte… dir… gehört aber nicht… dieser edle Schuppen an der Hauptstraße oder?“ seine Stimme war panisch. Der Bursche ist also im Nachbargebäude gewesen, soso, hatte er es hier vielleicht mit einem verirrten kleinen Dieb zu tun? Immerhin hatte er durch die Wände gehört, wie sich der Besitzer über einen Diebstahl beschwert hatte.
„So, dort warst du also Kind“, sprach er leicht lächelnd und machte einen Schritt auf den Burschen zu, welcher sofort den Abstand wieder vergrößerte, indem er einen Schritt rückwärts machte.
„Hey Boss, brauchst du Hilfe?“ mischte sich plötzlich der stämmige Kerl ein. Boss, der Kleine schien wohl eine größere Nummer zu sein, so konnte man sich also irren.
„Keine Sorge der Herr, ich möchte mich nur mit dem jungen Herren hier ein wenig unterhalten.“
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Beitragvon Taner » Dienstag 4. September 2018, 21:27

Sich einfach nur mit ihm unterhalten? Das er nicht lachte! Dieser Mann war ein Magier und die verhießen selten etwas Gutes. Zudem, er war den ganzen Weg hier her in die Gosse gekommen um IHN zu finden. Seine Habe war längst weg, abgegeben an den Kunden, da war nichts mehr zu machen.
„Ich habe nichts das dich interessieren könnte… Magier!“, raunte der Junge und begab sich mit ein paar Schritten hinter Gan Merdes, welcher sich schützend vor ihm aufbäumte. Offenkundig neugierig und nachdenklich schaute der Mann ihm hinter her, wobei er jeden seiner Schritte genaustens zu verfolgen schien. Ein wirklich unheimlicher Geselle.
Flüsternd wendete sich Taner an seinen großen Freund: „Tu was, mach das der Mann verschwindet!“
Gan Merdes nickte und ging Knöchel knackend auf den Mann zu „so, du gehst jetzt oder es passiert noch ein Unglück.“
„Ist das so?“, fragte der Fremde und legte fragend den Kopf schief „ich hatte nur vor mich mit dem Jungen zu unterhalten. Er ist in mein Haus eingedrungen. Böse bin ich ihm nicht, denn entwendet scheint er nichts zu haben.“
Nichts entwendet… dann gehörte dem Mann dieses seltsame Labyrinthhaus, welches er über das Dach verlassen hatte! So eine Pleite…
„Und wenn schon, er will nicht!“ brummte sein Freund.
„Kann der Junge nicht für sich selbst sprechen? Mir war so gehört zu haben, dass er hier der Anführer ist und nicht… Sie.“
Wo der Fremde leider Recht hatte, da hatte er recht. Vorsichtig trat Taner vor seinen Freund. Auf solche Spielereien ließ er sich ja normalerweise nicht ein, aber wenn der Mann damit endlich verschwand, dann war es das vollkommen wert!
„Ich möchte nicht reden“, sprach er und schaute den Mann dabei durchdringend an.
„Wirklich, dass wäre doch sehr schade“ der Fremde schaute ihn lächelnd an „ich hätte dich gerne näher kennen gelernt junger Magier.“.
Magier?! Woher wusste der Mann das denn jetzt schon wieder? Mit einem Satz stand er wieder hinter Gan Merdes.
„Was verdammt noch mal wollen sie von Taner?!“ brüllte sein Freund schon fast, womit er gewiss die Aufmerksamkeit der Gauner erweckte.
„Ich wollte nur in Erfahrungen bringen was das Kind bei mir im Haus gesucht hat.“ die Stimme des Mannes war noch immer ruhig. Dieser Mann machte ihn wirklich nervös.
„Das war keine Absicht...“ Taner suchte nach den richtigen Worten „ich… wollte nur ins Warme…“
Gut, seine Worte entsprachen nicht ganz der Wahrheit, waren aber auch nicht vollkommen gelogen. Jetzt gerade war ihm auch wieder schrecklich kalt… es zog auch wieder Wind auf… da würde es auch wieder durch jede Ritze ziehen.
„Du musst dich vor mir nicht rechtfertigen. Wenn ich die Nacht richtig interpretiere, dann bist du gestern Nacht bei meinem fragwürdigen Nachbarn eingebrochen. Dein Weg führte dich dann auf dem Rückweg in mein Heim. Habe ich Recht?“
Jetzt lächelte der Kerl auch noch wieder! Was nur sollte man auf so was antworten?
„Und wenn schon! Hol doch die Wachen und verpfeife mich! Die kommen hier eh nicht her“. Ja, er versuchte hier den Starken zu spielen… ja nicht gerade sehr effektiv, aber der Kerl würde hier nicht wirklich heile wegkommen.
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